Wie kann ich eine Teilungserklärung für eine Eigentumswohnung überprüfen?

3 Antworten

Die Teilungserklärung wird durch den Teilenden Grundstückseigentümer, i.d.R.der Bauträger bzw. durch die Wohnungseigentümer bei Umwandlung von Mietwohnungen in Eigentumswohnungen, aufgestellt, notariell beglaubigt und im Grundbuchamt hinterlegt. Diese ist die Grundlage für die Gemeinschaftliche Nutzung des Gemeinschaftseigentums. Hier wird auch geregelt, wie die Nutzung der Einheiten (Sondereigentum) erfolgen kann. Eine Abänderung kann nur durch einstimmigen Beschluss der Eigentümer erfolgen und muss dann notariell wieder beglaubigt werden. Eine Prüfung der Teilungserklärung kann im Normalfall von jedem durchgeführt werden. U.U. sollte bei speziellen Fragen ein Fachmann hinzu gezogen werden. Die Antwort von Luise ist dahingehend nicht korrekt. Beim Landratsamt ist dies nicht zu finden. Die Abgeschlossenheitsbescheinigung ist beim zuständigen Bauamt und somit einer öffentlichen Behörde zu beantragen und nur diese kann auch dort Erteilt werden. Zusammen mit der Teilungserklärung (mit der Aufstellung über die Miteigentumsanteile) wird dann die Teilungsgenehmigung beantragt und wenn alles in Ordnung ist, auch genehmigt.

Die Teilungserklärung wurde notariell erstellt. Frag entweder den Notar - was nicht unbedingt kostenfrei sein muss - oder besser noch die Hausverwaltung, die aber schriftlich, damit du auch was in der Hand hast.

Die Teilungsgenehmigung wird im Landratsamt genehmigt, die haben Unterlagen und wissen die Rechtsgründe. Dahin kann man sich wahrscheinlich am besten wenden. Frag mal dort.

Eigentümer stellt sich quer..?

Wir leben in einer Wohnanlage mit 10 Parteien. In unserem Haus wohnen überwiegend Eigentümer. Wir haben wir nun das Problem das wir einen Eigentümer haben der sich gegen die Mehrheit durchsetzen will, notfalls gerichtlich. Es geht eigentlich darum das er den Verteilerschlüssel ändern will da er der Meinung ist das er ungerecht behandelt wird. Bisher ist bei uns in der Teilungserklärung festgelegt das die Umlage pro Wohnung in 1000stel umgelegt werden. Nun haben wir aber drei Parteien die über einen Spitzboden verfügen der Ihnen zur Nutzung freistehen. Da die Wohnfläche der Spitzböden nicht mit in die Aufteilung auf 1000stel mit einfließen ist er der Meinung das er bei dem derzeitigen Umlagenschlüssel schlechter gestellt ist als die drei Parteien im obersten Geschoss.Er möchte nun erzwingen das der Umlageschlüssel von 1000stel auf Quadratmeter geändert wird. Da dies aber mit erheblichen Kosten für alle Eigentümer verbunden ist bekommt er dafür jedoch keine Mehrheit bei den Eigentümern, zumal diese Entscheidung einstimmig beschlossen werden müsste. Das ganze Spiel geht jetzt schon ins dritte Jahr hinein. es soll nun in der nächsten Eigentümerversammlung erneut durchgesprochen werden was natürlich jeden nervt. Ich stehe ganz einfach auf dem Standpunkt das jeder Eigentümer seine Wohnung aufgrund der derzeit gültigen Teilungserklärung gekauft hat und daher auch mit dem Umlageschlüssel zurecht kommen muss. Ich gehe in diesem Jahr schon gar rnacht mehr auf die Versammlung weil es mittlerweile einfach nervt das dieser Herr der übrigends mit seinen 48 Jahren Frührentner ist nicht einsehen will das man seinen Willen nicht bei allen Eigentümern durchsetzen kann. Er will ja sogar vor Gericht gehen, und ich frage mich langsam was man gegen solche Personen tun kann die sich gegen den Hausfrieden stellen. Im Gegenzug ist er und seine Lebensgefährtin im Garten so laut das sich niemand mehr auf seinen Balkon setzen kann der seine Ruhe haben will..Wie soll man sich als Eigentümergemeinschaft gegen solch renitente Querulanten zu Wehr setzen ?

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