Wie ist die Regelung zur Schneeräumung, wenn es tagsüber schneit und man ist arbeiten?

3 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Der Hausbesitzer trägt die Haftung, wenn er diese nicht auf den Mieter übertragen hat.

Wenn der Hausbesitzer keine Zeit hat, dann muss er halt jemanden engagieren, der das für ihn macht.

Normalerweise kümmert sich unser Vermieter selber um die Schneeräumung (er wohnt auch bei uns im Haus). Wir, als Mieter, sollen nur schaufeln, wenn er abwesend, also im  Urlaub ist!

@Widde1985

Dann haftet ihr, wenn ihr im Urlaub seid.

Genaues dazu findest du in der Satzung der jeweiligen Gemeinde. Es gibt keine Landesweit gültige einheitliche Regelung.

Bei mir ist es so geregelt:

In der Zeit von 7.30 Uhr bis 20.00 Uhr gefallender Schnee / Glätte sind unverzüglich nach Beendigung des Schneefalls / Entstehen der Glätte zu beseitigen. Nach 20.00 Uhr gefallener Schnee / entstandene Glätte sind werktags bis 7.30 Uhr, an Sonn- und Feiertagen bis 9.00 Uhr des folgenden Tages zu beseitigen.

Ob, wann und wie du arbeiten musst ist dabei unwichtig. Laut Gesetz musst du für Vertretung sorgen bzw. einen Räumdienst beauftragen.

In der Praxis hilft ein gutes Verhältnis zu den Nachbarn, in dem jeder für den anderen in solchen Situationen da ist.

Vom Gesetzgeber her ist der Grundstückseigentümer dafür verantwortlich, dieser kann die Pflicht aber per Vertrag auf seine Mieter übertragen.

Von morgens bis abends ist der Weg frei Zu halten einzige Ausnahme bei andauernden Schneefall geht ja auch schlecht.
Uhrzeiten habe ich nicht in Kopf.
Wie du das machst ist dein Problem.

Haus verkauft trotzdem Grundsteuer fällig?

Hallo, ich habe am 15.09.2019 mein Haus verkauft. Jetzt flattert wieder eine Rechnung von der alten Gemeine ein da wo ich wohnte bzw. die buchen die Grundsteuer ab.

Habe denen geschrieben was das soll und habe diese Antwort erhalten:

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Wir möchten Ihnen hiermit mitteilen, dass es uns bekannt ist, dass Sie nicht mehr Eigentümer des Objektes XXXXXXXX sind.

Wegen des Eigentümerwechsels müssen wir Ihnen mitteilen, dass Sie für uns solange Zahlungspflichtiger sind, bis eine entsprechende Fortschreibung durch das Finanzamt erfolgt ist.

In Sachen Grundsteuer ist bei einem Verkauf folgendes mitzuteilen. Geht das Grundstück auf einen anderen Eigentümer über, dann bleibt der bisherige Eigentümer so lange grundsteuerpflichtig, bis das Finanzamt das Grundstück auf den neuen Eigentümer fortgeschrieben hat. Das im Laufe des Jahres übergegangene Grundstück wird dem neuen Eigentümer zum 1. Januar des folgendenKalenderjahres zugerechnet. Bis zu diesem Zeitpunkt bleibt der bisherige Eigentümer Steuerschuldner. Die dingliche Haftung des Grundstücks aufgrund gesetzlicher Regelung bleibt hiervon unberührt. Andere vertragliche Abmachungen ändern nichts an der Steuerpflicht und können von der Steuerverwaltung nicht berücksichtigt werden. (siehe auch Rückseite Grst.-Bescheid)

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Ist das wirklich so? Und muss der neue Eigentümer nicht ebenfalls das Gleiche zahlen? Kann man da irgendwie sein Geld wieder zurück bekommen?
DANKE!

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