Wie ist die Anrechnung von Weiterbildungszeiten bei der Rentenversicherung geregelt?

4 Antworten

Hallo goldfisch1234,

Sie schreiben:

Wie ist die Anrechnung von Weiterbildungszeiten bei der Rentenversicherung geregelt?<

Antwort:

Im Zuge der zurückliegenden Rentenreformen wurden die Bedingungen zu Ungunsten der Betroffenen weiterentwickelt!

google>>

berliner-zeitung.de/archiv/bundesregierung-streicht-anrechnungszeiten-fuer-ausbildungsjahre-ab-2005-einbussen-fuer-neurentner,10810590,10123950.html

google>>

wikipedia.org/wiki/Anrechnungszeit#Anrechnungszeiten_f.C3.BCr_Schul-.2C_Fachhochschul-_und_Hochschulausbildung

google>>

ixpro.de/fachartikel/rente-altersversorgung/anrechnung-schulischer-ausbildungszeiten-in-der-rentenversicherung.html

google>>

vdk.de/deutschland/pages/mitgliedschaft/64026/rechtsberatung

Beste Grüße, viel Erfolg und bestmögliche Gesundheit

Konrad

Das ist richtig, die Zeit würde als Fachschule anerkannt werden, wenn Sie mindestens 600 Stunden/ein halbes Jahr andauert. Dabei zählt die geplant Zeit, also wenn diese Umschulung auf diesen Zeitraum ausgelegt war, Du aber aus irgendwelchen Gründen bereits nach einem Viertel Jahr abgebrochen hast wird Sie dennoch als Fachschule anerkannt.

Hallo Goldfisch,

wortwörtlich steht diese Regelung mit den 600 h bzw Halbjahreskurs nicht im Gesetz. Das ergibt sich aus der Rechtsauffassung des § 58 Abs.1 S.1 Nr.4 SGB VI.

Aber du schreibst ja selber, dass es sich um einen Qualifizierungstest gehandelt hat, eine wirkliche Fachschulausbildung wars damit ja eindeutig nicht. Wenn dir die Zeit danach als Fachschulausbildung anerkannt wurde, könnte man noch argumentieren, dass es sich bei dem oben genannten Zeitraum um eine Art Vorbereitungskurs gehandelt hat. Müsstest du aber im Zweifel nachweisen können.

Wenn dir die Zeit sowieso als Anrechnungszeit wegen Arbeitslosigkeit angerechnet wird, ist der Unterschied verschwindend gering. Kann sein, dass du dadurch einige Cent weniger Rente bekommst (nach der momentanen Gesetzeslage - die ändert sich aber auch alle paar Jahre). Kann auch sein, dass sich das gar nicht auswirkt. Die Bewertung der Anrechnungszeiten ist ziemlich kompliziert und hängt von deinem kompletten Lebenslauf bis zum Rentenbeginn, nicht nur bis heute, ab.

Das wichtigste ist, dass du keinen kompletten Monat "Lücke" hast. Wenn du im Februar die ersten Tage und im März die letzten Tage gearbeitet hast/arbeitslos gemeldet warst, wird für die spätere Rentenberechnung so getan, als wäre der komplette Monat belegt.

Grüße

hallo,

ja das ist so. ausserdem, wer kümmert sich denn darum, was politiker aus der rentenversicherung machen? wir lassen uns doch alle nur zum geschenkempfänger abstempeln (rente mit 63) und schon sind wieder alle lieb....

beste grüsse

dickie59

Was möchtest Du wissen?