Wie ist der Versicherungsschutz bei einem privat PKW der für dienstliche Zwecke gebraucht wird?

5 Antworten

Ein verantwortungsvoller Arbeitgeber schickt seine Mitarbeiter nicht mit deren privaten Pkws los. Grund: s. die beiden obigen Antworten. Auf meinen Arbeitsstellen war es sogar Pflicht, mit einem Firmenwagen zu fahren.

Stimmt, bei uns kommt es allerdings öfter vor, dass alle drei Poolwägen in Gebrauch sind. Andere Kollegen nehmen dann ihren eigenen Wagen, ich probiere den Termin auf später/morgen zu verlegen...

Bei uns im Unternehmen muss man den Schaden auch erst mal selbst regulieren, bekommt ihn aber bei Fremdverschulden ja ersetzt - nur der Schaden am eigene PKW bleibt und mindert den (Wiederverkaufs-) Wert. Ich fahre deshalb nicht mit privatem PKW.

Ich an deiner Stelle würde daruf drücken das dein Arebitgeber mit dir diesen Fahrtenvertrag abschliesst. Schon allein bei einem schadensfall der bei dienstlicher Tätigkeit passiert bist du besser abgesichert. Denn wenn es zum ernstfall kommt könnte sich dein Chef rausreden da ihr ja keinen seperaten Vertrag darüber abgeschlossen habt. Du solltest dich vielleicht auch mal bei deinem Versicherungsvertreter kundig machen was er darüber denkt und ob es eine möglichkeit gibt dich besser zu schutzen im Fall eines Schadens.

Im Kfz Bereich ist die Versicherung immer auf das entsprechende Kfz bezogen. Ganz gleich wer und warum der Wagen gefahren wird. Eine Schadenregulierung findet über deine Versicherung statt. Willst Du dich gegen einen finanziellen Nachteil absichern vereinbare das schriftlich mit deinen Chef. Zudem wäre es sinnvoll deinen Versicherungsunternehmen mitzuteilen dass der Wagen auch dienstlich genutzt wird.

also ich nutze meinen Privatwagen auch dienstlich, bekomme auch 30 Cent pro Km, Aber mein Chef zahlt mir eine Vollkaskoversicherung zusätzlich für die Dienstfahrten. Also wenn ich einen Unfall baue bezahlt meine Haftpflicht den Schaden des Gegners (ich steige in den Prozenten, was dann laut Auskunft unseres Juristen auch noch in den 30 Cent mit drin sein soll), die Zusatzvollkasko, zahlt meinen Schaden. Das Finde ich soweit ok, außer daß 30 Cent viel zu wenig ist, aber mehr trägt das Landesreisekostengesetz nicht.

Wie ist die richtige Abschreibung eines Leasingfahrzeugs, das im März gekauft wurde?

Hallo liebe Steuerwissenden,

ich mache gerade unsere Steuererklärung 2016 (EÜ)

Wir haben bis 29.02.2016 ein Leasingfahrzeug gehabt, für das wir die monatlichen Leasingraten voll als Geschäftsausgaben abgesetzt haben. Wir haben kein Fahrtenbuch geführt und müssen also die 1% Regelung anwenden. Fahrzeug wurde geschäftlich und privat genutzt.

Das Fahrzeug haben wir dann am 30.03.16 für 3.200 € gekauft.

Ist das jetzt richtig, wenn wir die 1% Methode verwenden, es so zu machen:

8.900 € Listenpreis beim Neukauf (Internetrecherche) * 1% * 10 Monate = 890 € - 20% (=198,00 €) = 712 € als umsatzsteuerpflichtiger Anteil

auf den gehen dann 19 % USt = 712 * 0,19 = 135,28 €, die wir als USt nachentrichten müssen.

1880 Unentgeltliche Wertabgaben: 198,00 € + 712 € + 135,28 = 1.045,28 €

8924 Verwendung von Gegenständen für Zwecke außerhalb des Unternehmens ohne USt (Kfz-Nutzung): 198,00 €

8921 Verwendung von Gegenständen für Zwecke außerhalb des Unternehmens 19% USt (Kfz-Nutzung): 712,00 €

2200 Umsatzsteuer 19%: 135,28 € 

Ich habe mein (bisheriges) Wissen hier bezogen:

https://www.haufe.de/finance/buchfuehrung-kontierung/private-pkw-nutzung/1-regelung-berechnung-umsatzsteuerpflichtiger-unternehmer_186_410342.html

Ist es richtig, dass wir für die Monate Januar und Februar keine Abschreibung geltend machen können, da es bis zum 29.02.18 ein Leasingfahrzeug war und sich somit die Abschreibung erledigt hat, weil es ja nicht unser Fahrzeug, sondern das der Bank war?

Vielen Dank fürs Lesen, Eindenken und für Eure hilfreichen Antworten...

Hyperionn

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Mietwagen (Dienstwagen) versteuern?

Hallo zusammen, mein Arbeitgeber hat seinen Sitz in Frankreich. Ich bin im Außendienst für Deutschland, Österreich und Schweiz zuständig und daher Homeoffice als erste Arbeitsstätte. Das Gehalt wird über einen sogenannten Payroll Service in Deutschland ausgezahlt sowie versteuert.

Da wir keine Niederlassung in DE haben, können wir entsprechend kein Fahrzeug leasen, sondern nur mieten.

Zur Überbrückung habe ich ein privates Kfz genutzt und mit 30ct pro Km (für dienstliche Zwecke) abgerechnet. Nun möchte man aber, dass ich einen Wagen bei Sixt o.Ä. miete.

Allerdings soll ich diesen per 1% versteuern. Da ich wenig privat fahre (schon gar nicht mit einem Mietwagen und beschränkter inklusiv Km-Laufleistung), macht dies aus meiner Sicht keinen Sinn. Gleichzeitig hat man mir aufgrund der inklusiven Km-Laufleistung, die private Nutzung mündlich untersagt.
Grundsätzlich habe ich bei meinen vorherigen Arbeitgebern nie per 1% versteuert, da ich wie gesagt sehr wenig privat fahre.

Würde ja bedeuten - Ich zahle unnötig Steuern?

Wenn ich richtig informiert bin, ist es doch recht des Arbeitnehmers auszuwählen, welche Methode zur Versteuerung des Dienstwagens verwendet wird oder?

Gefühlt, hat die Personalerin davon keine Ahnung und muss bei allem erst mal Rücksprache halten. Da ich neu in der Firma bin, möchte ich natürlich nicht direkt so negativ auffallen. Das Thema zieht sich jetzt bereits seit 2 Monaten und es gibt immer noch keine Lösung.

Vielen Dank für eure Hilfe!

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