Wie habt ihr euch euer Vermögen aufgebaut?

11 Antworten

Mit 18 hatte ich sogut wie kein Vermögen, außer ein paar japanische Optionsscheine die mich nur Geld gekostet haben.

Im Grunde genommen fängt jeder klein an. Ein paar hundert Euro die auf dem Konto liegen bleiben um sie dann vielleicht in die ersten Finanzprodukte zu investieren die etwas mehr Zinsen bringen als das Tagesgeldkonto.

Letztendlich wird es aber nicht die Börse oder die Aktien sein die einem zu einem kleinen Vermögen bringen sondern das stetig steigende Einkommen und wenn die Ausgaben nur mäßig dagegen ansteigen bleibt auch mehr als dem Konto übrig.

Aus 300€ / Monat die mal übrig bleiben werden es im laufe der Jahre dann 600€ oder sogar über 1.000€. So steigert sich das Vermögen von Jahr zu Jahr. Erst nach 20 oder sogar 30 Jahre wird es interessant mal zu schauen was daraus geworden ist, denn kann können das schon mehrere 100.000€ sein die man als Vermögen hat und die man mittlerweile vielleicht auch schon in eine eigene Immobilie, die ja auch weiterhin an Wert gewinnt weiter das Vermögen steigert.

So habe ich das auch gemacht. Mit 40 hatte ich meine 1 Mio €. Natürlich wie gesagt sollte man die Ausgaben zügeln, denn wer schon mit 20 Jahren seinen neuen 3er BMW finanziert wird es wohl nicht so schnell schaffen was an zu sparen, weil man ja zunächst Schulden für das blöde Auto abzahlen muß und wer das nicht in den Griff bekommt spart ewig für seine ersten 100.000€. Manche erreichen die auch nie, weil sie eben zuviel konsumieren und nicht mit Geld umgehen können.

Woher ich das weiß:eigene Erfahrung

Da musstest du aber dick verdient haben, oder?

@Moped85

Ja, das habe ich. Aber erst in den letzten 8 Jahre meiner Karriere.

Habe mit 15 oder so schon sehr gut programmiert und habe dann mit 17 meine erste eigene Firma gegründet. Damals waren solche EDV-Dienstleistungen sehr gefragt!

Habe für Firmen und Konzerne Software entwickelt. Die brauchten Programme, zugeschnitten auf ihr Unternehmen, ich habe die programmiert und geschult :-)

Später habe ich dann in die Werbebranche gewechselt als das mit den Websites etc. losging. Jeder brauchte auf einmal eine "Homepage" für sein Unternehmen. Da ich zu dieser Zeit gerade eine Ausbildung zum Mediengestalter für Digital- und Printmedien gemacht habe, wußte ich natürlich auch wie das geht ^^+gg

Das ist über 20 Jahre her! Heute betreibt meine neue Firma die Vermittlung von Sonderanfertigungen für Unternehmen - dank "Internetz" weltweit! :-)

Bin da sehr gut vernetzt und da ich nur an Unternehmen verkaufe, sind die Stückzahlen entsprechend hoch, was natürlich ein entsprechendes Budget notwendig macht ...

Je nach Art des Artikels und Aufwand, kann es sein dass da die Mindestabnahmemenge bei 10.000 Stück oder mehr liegt ... verkauft wird also nur in großen Mengen. Und von der Arbeit her, macht das absolut kein Unterschied, ob es 1.000 Stück, 10.000 Stück oder 100.000 Stück sind!

Woher ich das weiß:Berufserfahrung

Interessante Entwicklung, von der IT-Branche in die Produktion. Steckte da eine Leidenschaft dahinter oder mussten die Gewinne "weg-investiert" werden ;) Die laufenden Kosten in der herstellenden Produktion sind doch sicherlich höher als beim Anbieten von IT- oder Marketing-Dienstleistungen?

Würde ersteres für lukrativer und zukunftsorientierte halten, es sei denn man hat für seine Produktion öffentliche Abnehmer :)

@thetee99

Habe mich wohl falsch oder undeutlich ausgedrückt - sorry, war keine Absicht!

Ich bin nicht in der Produktion, sondern ich vermittel die Produktionsabläufe einfach nur online... :-)

Beispiel: Du möchtest einen edlen (!) USB-Stick aus Bernstein..!? o_O
Sowas habe ICH natürlich nicht! ^^+gg

ABER: Ich weiß, wo ich Bernstein herbekomme und ich kenne jemanden, der USB-Sticks herstellt. Also kläre ich das mit den beiden Firmen ab und melde mich bei dem Kunden: "USB-Sticks aus Bernstein sind kein Problem ... Hier das Angebot!" :)

@PeterP58

Achso! Dann habe ich das falsch verstanden ;) hatte mich schon gewundert. Aber das hört sich ein bisschen wie Networking oder Projektmanagement an. Auch nicht verkehrt, man hat ein Produkt (das Netzwerk), welches man beliebig oft monetisieren kann.

@thetee99

Ein Produkt habe ich nicht, kann die Produkte aber anfertigen lassen.
Oder es gibt ein Produkt und das soll zum Beispiel bedruckt werden ... die bedrucke ich natürlich nicht selber, sondern lasse die vom Hersteller bedrucken - der kann das am Besten ... zumindest besser als ein kleiner Copy-Shop oder so.

Derjenige Teil meines Vermögens, den ich selbst aufgebaut habe: TSI-Depot von "Der Aktionär" nachgebildet, Startkapital EUR 15.000, stieg innerhalb von weniger als fünf Jahren auf EUR 30.000.

Kleine Immobilie in Nürnberg, auf Kredit gekauft, Kredit mit Hilfe des Maklers bekommen. Kaufpreis war damals EUR 60.000. Ist jetzt ungefähr dreimal so viel wert, und Miete bringt sie auch.

Meine Großeltern hatten auch eine Immobilie in Nürnberg, allerdings extrem unter Wert verkauft, bzw zum absolut falschen Zeitpunkt. Damals für ca 300.000DM verkauft, heute vermutlich 1,5-2 Mio EUR Wert.

Hast du dir die 15.000€ bewusst angespart um damit ins Aktiengeschäft einzusteigen bzw hattest du schon die Idee mit der Immobilie oder kam das dann später spontan?

Nun ab welcher Summe reden wir von einem gewissen Vermögen? Ich gebe einfach weniger aus, als ich verdiene, womit sich auch mit einen nicht groß überdurchschnittlichen Gehalt, für meinen Bereich eher deutlich unterdurchschnittlichen Gehalt, mittlerweile fast eine sechsstellige Summe angesammelt hat im letzten Jahrzehnt.

Reich bin ich damit natürlich nicht und finanziell frei werde ich auch nicht vor der Rente und dann hab ich mehr davon, wenn ich das Geld ausgebe bis zum Lebensende als von den mickrigen Renditen zu leben.

Immobilien waren bei mir der Schlüssel. Mit 59 hatte ich meine erste Millionen. Wir haben davor aber auch immer gut gelebt (Großes Haus, 2 Autos, 60 Tage im Jahr Urlaubsreisen, häufiges Essen gehen) und leben jetzt nicht anders.

Hast du schon früh angefangen auf dieses Ziel hinzuarbeiten oder war es eher so eine spontane Idee in Immobilien zu investieren?

@KaffeemitMilf

Weder noch. Ich habe mich mein ganzes Leben mit der Wertfeststellung von Immobilien befasst und mich dann mit 42 in dem Bereich selbständig gemacht, zunächst nebenberuflich und als es lief habe ich meinen Job aufgegeben.

Meine Eltern haben mich mit Kapital unterstützt und einige Banken waren mir auch behilflich.

@lesterb42

Hast du die dann billig eingekauft, hergerichtet und teurer verkauft oder dich auf Vermietung konzentriert? Darf ich fragen was dein Kapital war?

@KaffeemitMilf

In der Spitze waren das rd. 300.000 € Eigenkapital und rd. 400.000 € Fremdkapital, ein Teil -wie gesagt- von meinen Eltern. Die Objekte habe ich fast ausschließlich aus Zwangsversteigerungen. Da waren selbstgenutzte Einfamilienhäuser, vermietete Wohnungen, Garagen, unbebaute Grundstücke, Wald, Acker, und Straßenland dabei. Ein bunter Mix. Ziel war es Gewinne durch den Verkauf zu erzielen. Bei Wohungen hat das früher sehr selten geklappt. Einige habe ich schon 20 Jahre und die Mieter haben die 2mal bezahlt. Aktuell verkaufe ich die mit gutem Gewinn. Im Einkauf geht aktuell nur Acker. Es wird ja fast nichts mehr versteigert.

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