Wie gehts es weiter? Zwangsvollstreckung?

2 Antworten

Ja kann 39,00 € + 20,00 € für den Vollzug des Haftbefehls sein, wenn der Schuldner kooperiert. Wenn nicht, kann der Gerichtsvollzieher einen Vorschuß von 500,00 € einfordern (Öffnen der Türe durch Schlosser plus Haftkostenvorschuß), weil wird der Schuldner inhaftiert, wird ein Haftkostenbeitrag fällig, für den der Gläubiger vorschusspflichtig ist. Er kann jedoch vom Schuldner nach § 788 ZPO als notwendige Kosten der Zwangsvollstreckung mit beigetrieben oder verzinslich festgesetzt werden. Die entsprechenden Haftkostenbeiträge werden für jedes Jahr neu bekannt gemacht und durch Verordnung festgelegt.

Die Angegeben Kosten habe ich bezahlt ( 39+20,00 € gestern),

Hallo DogDiego,

woher hast Du die Info, dass im Falle eines Haftbefehls eine Vorschuss von 500,00 Euro durch den GV eingefordert wird? Soweit ich weiß, gibt es hierfür nach dem GVKostG keine Grundlage. Auch wird das bei uns in Bayern so nicht gehandhabt. Das mit dem Vorschuss für die Zwangsöffnung ist klar, aber, wie gesagt, beim Haftkostenvorschuss würde mich interessieren, auf welchem § bzw. Gesetz dieser basiert.

GrÜße

itasca

Zwangsvollstreckung bedeutet, der Gerichtsvollzieher versucht lt. Gerichtsbeschluß- oder -urteil den Betrag bei dem Schuldner einzutreiben. Wenn er Erfolg hat, bekommst Du auch das Geld, muß aber nicht immer möglich sein, wenn der Schuldner zahlungsunfähig ist. Auch Sachpfändung wäre möglich, erkundige Dich bei dem Gerichtsvollzieher wie er vorgehen wird.

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