Wie gegen Plagiatsvorwürfe vorgehen

5 Antworten

Die Anschuldigungen sind hoffentlich belegt, dann kannst Du Dir den Anwalt sparen, wenn nicht, brauchst Du überhaupt keinen Anwalt, gehst einfach vor Gericht.

Die Klage ist meines Wissens beim Verwaltungsgericht einzureichen, das spricht erstmal für Verwaltungsrecht. Urheberrecht spielt keine Rolle, auch urheberrechtlich zulässige Zitate müssen in einer wissenschaftlichen Arbeit als Zitat gekennzeichnet werden.

Wogegen willst Du Dich wenden?

Gegen den Plagiatsvorwurf als solchen, also behaupten, Du habest nicht abgeschrieben? Das wird vor allem eine Frage sein, die Gutachter beschäftigt. Fachkenntnisse des Anwalts wären da hilfreich - aber mit speziellen wissenschaftlichen Fachkenntnissen werben nur Patentanwälte, und die kommen hier nciht in Frage.

Oder räumst Du das Plagiat ein und wendest Dich gegen die Bewertung mit 5? Eindeutig Verwaltungsrecht, nämlich Interpretation der Prüfungsordnung bzw. Suche nach Schlupflöchern in derselben.

Wäre sicher hilfreich gewesen, wenn Du mehr zum strittigen Sachverhalt geschrieben hättest.

Es geht darum, dass der Vorwurf nicht gerechtfertigt ist.Es wurde kein Fremdgut ohne Kennzeichnung übernommen!Es gibt wohl Ähnlichkeiten im Aufbau eines Fragebogens und in der Auswertungsform (allerdings hat hier ja niemand das Patent auf spezielle statistische Tests etc). Wer unterstützt beim Prüfen wo Plagiat beginnt?Welcher Anwalt?

@missmay86

Dafür brauchst Du meines Erachtens keinen Fachanwalt. Denn die Hauptarbeit wird der hinzuzuziehende Gutachter machen.

Zur Einschätzung Deiner Chancen kannst Du ja mal den betreffenden Ausschnitt aus Deiner Arbeit, dazu den relevanten Teil aus der angeblichen Quelle, einigen Kollegen zeigen und fragen, wie die das sehen. Wenn die mehrheitlich der Meinung sind, die Quelle hätte angegeben werden müssen, stehen Deine Chancen wohl schlecht.

Es geht dabei nicht um mich und natürlich gibt es das Diplom noch kopfschüttel Hauptpunkt ist, dass das Wort Plagiat weit gefächert ist,wir hier nicht von offensichtlichem zeilenlangem abkupfern (siehe Guttenberg) sprechen. Die Dozentin urteilt subjektiv( es wären Ähnlichkeiten zu erkennen, Parallelen),hat keine 1 zu 1 Beweise etc Da wird ja wohl jemand mit rechtlichem Wissen drauf schauen müssen,denn nicht alles was ein Dozent sagt ist Gesetz.

Dein Professor oder Dozent wird das schon kontrolliert haben, also kann er dir auch zeigen, wo er deine Formulierungen gefunden hat. Frag ihn einfach und dann soll er dir zeigen, wo du abgeschrieben haben sollst. Einfach blind zu einem Anwalt laufen, ohne zu wissen, was einem konkret vorgeworfen wird, wäre Geldverschwendung!

Es gibt kein Dipl mehr. und wenn du deine Arbeit von wem anderes abschreibst und trotzdem behauptest sie wäre von dir kann dir auch kein Anwalt mehr helfen,

Es gibt kein Dipl mehr.

Falsch. Gibts eben doch.

@ABR09

In MäkPomm und Sachsen .... Wayne?

Natürlich gibts Diplom noch. Viele Studiengänge waren noch nicht ausgelaufen und neue Diplom Studiengänge wurden mittlerweile auch wieder eingeführt! Und einige wurden gar nicht erst abgeschafft! Da wird es immer Diplome geben.

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