Wie erzwingt man die Schlüsselübergabe bei Bezugsfertigkeit

2 Antworten

Ich arbeite selbst beim Bauträger und kann den Vorgang grob nachvollziehen. Sollte er wissen, dass doch noch relevante Mängel zu beheben sind, wird er dies gerne solange erledigen, solange die Wohnung noch nicht bewohnt ist. Seid ihr eingezogen, wird es erfahrungsgemäss "problematischer" und auch langfristiger. Termine müssen mit euch abgestimmt werden, ihr habt Möbel drin usw., das hemmt alle Arbeiten. Was habt ihr denn als Fertigstellungstermin im Vertrag? Ist dieser schon verstrichen?

Danke für die Antwort, ich kann das zugrundeliegende Prinzip sehr gut nachvollziehen. Allerdings wenn man es schafft innerhalb 3 Monate bis zu 5 Monate Verzug aufzuhäufen (von - Anfang des Jahres - voraussichtlich März auf August), sollte man aus meiner Sicht von seinen etablierten Vorgehensweisen abrücken, wenn die Umstände für die Käufer überpoportional zunehmen. Die Wohnung ist ja zu 99% fertig. Wie kann man da jemanden noch 3 Monate warten lassen, nur weil man es etwas bequemer hat.kopfschüttelIm Prinzip ist noch bis September laut Vertrag Zeit. Und ich konnte am WE mit einem Anwalt sprechen, der mir schon sagte, dass man nichts machen kann.Zumindest werde ich von meinen Möglichkeiten als Verbraucher im Internet genauso Gebrauch machen, wie diese Herren mir es vormachen mit ihren Möglichkeiten.

mit geld, erpressung oder gewalt, kann man menschen dazu bringen, dinge zu tun, die sie nicht tun wollen


du hast doch einen termin im deinem verträgchen?

Das müsste schon sehr viel Geld erfordern und da komme ich an meine Grenzen. Betrifft auch mein Gewaltpotential...

Mietaufhebungsvertrag - Komplette Bruttomiete zurückverlangen?

Ich habe Anfang September einen Mietvertrag für den 01.10.2016 unterschrieben, die Schlüsselübergabe mit Wohnungsübergabeprotokoll fand am 30.09.2016 statt. Ich hatte die Wohnung nur im möblierten Zustand gesehen, als Sie dann an mich übergeben wurde, waren viele Mängel zu entdecken. (Fenster klemmen, Rollläden funktionieren nicht, Gurt abgerissen, Türrahmen im Kinderzimmer ist komplett beschädigt - Tür lässt sich nicht schließen, Steckdosen und Kabelleitungsstecker sind unzureichend gesichert und nicht richtig fest (offene Stromleitung), Silikonfugen im Bad und WC-Spülkästen sind mit Schimmel befallen, Vormieter hat Küchentapete nur abgerissen und drüber gestrichen = Küchenwand komplett beschädigt (muss neu verputzt und gestrichen werden), Küchenwand hat große Wasserflecke an offener Stromleitung (Wasserschaden?), Wände nicht neu gestrichen - obwohl vertraglich so vereinbart).

Vermieterin hat mündlich zugesagt die Mängel zu beseitigen, will mir dies aber nicht schriftlich geben und hat auch keinen Zeitpunkt genannt, bis wann das alles behoben wird. Ich habe Sie auf eine Mietpause angesprochen, da die Wohnung bis heute nicht bezugsfertig ist und ich die komplette Bruttomiete (895 €) mit Kaution (1950€) gezahlt habe. Die Vermieterin hat abgelehnt, dass könne Sie nicht machen....

Außerdem will Sie die Mängelbeseitigung so gut wie selber vornehmen, da ihr das alles sonst zu viel kostet. Ich hätte das dennoch alles gerne Fachmännisch geregelt und bin deshalb sehr unzufrieden. Ich habe mit ihr heute ausgemacht, einen Mietaufhebungsvertrag zumachen. Kann ich meine komplette Bruttomiete zurückverlangen? Da die Wohnung bis heute nicht bezugsfertig ist und ich dort nicht gewohnt habe.

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Mietminderung / Schadenersatz / Vermieter behebt Mängel nicht

Hallo ihr Lieben,

Mitte Januar 2013 haben mein Mann und ich den Mietvertrag für unsere Wohnung unterschrieben. Vor der Wohnungsbesichtigung stellten wir fest, dass die Briefkästen marode & nicht abschließbar sind. Vor der Unterzeichnung hatten wir den Vermieter wegen die Briefkasten angesprochen. Uns wurde zugesichert, dass wenn die neuen Mieter oben drin sein (zum 01.05.2013) das ganze Treppenhaus saniert wird und auch dass neue Briefkästen angebracht werden sollen. Gut gläubig unterschrieben wir den Mietvertrag. In der Wohnung befand sich zwischen Küche und EZ ein Einbauschrank, auch dieser durfte laut Mietvertrag nicht entfernt werden. Im Esszimmer und Wohnzimmer (welches alles offen ist) lag ein sehr unschöner Parkettboden. Der Vermieter bestand aber darauf, dass dieser nicht entfernt werden darf. In der Küche waren alte kaputte Fliesen. Nach Schlüsselübergabe legten wir los. Schnell stellten wir fest, dass die Wände immer nur übertapeziert worden sind. (3-5 Lagen). Während des abreißen, sind die Wände nur so weggebrochen. Wir mussten über 100 KG Putz verarbeiten.

Während der Renovierungsarbeiten sind uns mehrer Mängel aufgefallen, die wir auch unter Zeugen dem Vermieter im Jan. 13 gerügt haben.

  1. Heizungen war nicht voll funktionsfähig
  2. Sämtliche Sicherungen sind immer rausgesprungen
  3. In der Küche befand sich kein Starkstrom
  4. Fenster waren nicht abgedichtet (es zieht)
  5. Durch den Jalousiekästen zieht es dermaßen
  6. Unsere Eingangstüre ist eine Zimmertüre
  7. An der Balkontüre befindet sich eine Metallleiste die unter Strom steht
  8. Haustüre verzieht sich bei warmen Temperaturen, man kann sie dann nicht schließen
  9. Im Gäste WC ist auf der Spülung zu wenig druck

Als ich den Einbauschrank sauber machen wollte (der als Raumteiler diente), stellten wir fest, dass dieser am schimmeln ist, dieser wurde dann entfernt. Unter dem Schrank war kein Bodenbelag. Unter anderem ist eine Heizung im Eßzimmer ausgelaufen. Ca. 5 m2 Parkett sind aufgequollen. Wir holten diesen dann raus.Danach waren wir gezwungen den kompletten Unterboden in Esszimmer/Küche/WZ zu erneuern. Nach Einzug erfolgte ein Wasserschaden, Renovierungsarbeiten sollten nach Absprache mit Vers. durch Endgeld durch uns erfolgen. Da bis Juni 13 keine Beseitigung der Mängel statt fand, sind wir zum Anwalt . Es wurde sofort eine Mietminderung in Höhe von 30% angesetzt und eine Aufrechnung mit dem Wasserschaden, da wir kein Geld bekommen haben. Bis heute haben wir nur neue Sicherungen, Starkstrom und Dichtungen an den Fenstern bekommen. Wir schwanken zwischen 16-18 Grad Raumtemperatur. Jetzt kam heraus, dass auf dem allg. Strom die Garage, der Keller & die Gartenbeleuchtung vom Nachbar angeschlossen ist. Außer nette Briefe unternimmt die Anwältin nichts. Jetzt wollen wir hier raus, ist es möglich den Vermieter auf Schadensersatz zu verklagen? Unsere Anwältin sagt das ginge nicht. Das Wohnen hier ist mit 2 Kindern unerträglich Bitte um Rat.

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