Entsorgen Industrie und Gewerbe ihre (Kunststoff)abfälle auch im gelben sack?

4 Antworten

das kommt auf die größe des jeweiligen betriebs UND die art der abfälle an! beispielsweise können großverbraucher von produkten, deren verpackungen den grünen punkt tragen, mit dem jeweiligen DSD-betrieb besondere bedingungen vereinbaren. beispiel: der bäcker, der einen großen anfall an fruchtzubereitungsverpackungen hat (marmeladendosen) braucht die nicht alle in gelbe säcke oder tonnen zu stopfen, sondern kann mit der entsorgungsfirma z.b. die aufstellung und abholung eines containers oder einer transportablen hydraulikpresse vereinbaren

Das DSD ist ein RÜCKNAHMESYSTEM für VERKAUFSVERPACKUNGEN welche beim ENDVERBRAUCHER, also privaten Haushalten, anfallen. Es werden auch nicht nur Kunststoffverpackungen zurückgenommen, sondern auch solche aus Metall (Konservendosen) und Verbundstoffen (Milchtüten). Die Entsorgungsgebühr ist bereits im Kaufpreis eines Produktes enthalten. So ist zunächst einaml das Prinzip des Dualen System zu verstehen und nicht wie so oft dargestellt, als "gebnerelle Kunststoffsammlung". Gewerbliche Unternehmen sind im Prinzip von dieser Sammlung nicht betroffen, es sei denn, Sie sammeln z.B. die Joghurtbecher von Frühstück ihrer Angestellten und dergleichen in gelben Säcken oder Tonnen. Gewerbebetriebe entsorgen Ihre Kunststoff- und auch anderen Abfälle meist über private Entsorgungsfirmen und können bei guter Trennung sogar Einnahmen erzielen. Bei diesen Abfällen handelt es sich schließlich nicht um Verkaufsverpackungen für den privaten Endverbrauch, sondern um Produktionsabfälle oder Transportverpackungen. Somit ist die Rücknahme über das DSD auch nicht finanziert.

ja ist halt das duale system doch die haben dann pressen wo alles reingeschmissen wird und wenn voll ist wird es von einer mülldeponie entsorgt und verbrannt

DSD lässt in Indien sortieren...vor Indien treibt ein Feld gross wie Europa mit Kunstoffetzen im Meer..

da wären die aber schön blöd, ich lasse in unserer Firma alle Plastikverpackungen und Kartons zu Ballen pressen und biete das Zeug dann einem Recycelingunternehmen an. Für pappe gibts zwar nix mehr, aber Folien bringen 80 Euro die Tonne - somit erspart das Müllgebühren und schont a bissl die Umwelt.

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