Wie definiert sich in den kommunalen Verwaltungsvorschriften ein "offenes Feuer" (entsprechend "Lagerfeuer")?

1 Antwort

Nein es gibt keine einheitliche rechtliche Definition von offenem Feuer.

Im Allgemeinen wird mit offenem Feuer alles bezeichnet was nicht in einem allseits umschlossenen Feuerraum mit einem Rauchabzug brennt. Ein Streitpunkt sind zum Beispiel immer wieder Feuertonnen.

Eure Feuerstelle ist also in jedem Fall ein offenes Feuer.

Zu eurer Genehmigung kann ich nur sagen das die mehr als großzügig ist. In meinem Bundesland gibt es zum Beispiel keine Genehmigung für Feuer größer 1 m³. Eigentlich ist auch fast überall das Verbrennen von Gartenabfällen, auch Baumschnitt, verboten. Ausnahmen gibt es lediglich für Hölzer die von Pilz befallen sind.

Ich bringe jeglichen Gartenabfall, gerade auch Baumschnitt, zu einem Verwerter und bezahle dort für einen PKW-Anhänger lediglich 2 Euro.

Bringe ich den Grünschnitt selbst weg, zahle ich pro Sack 1,50 €!

@derhandkuss

Ja das ist eben regional sehr unterschiedlich. Bei mir zu Hause ist man absolut gegen Feuer. Hier darfst du ganzjährig im Wald und bis zu 100 Meter entfernt kein Feuer machen. Klar bei und ist der Wald in der Waldbrandgefahrenklasse A1. also so wie Griechenland, Frankreich oder Portugal. Ich war mal in Meck-Pomm zur Kur dort durfte jeder alles verbrennen. In der Feldberger Seenlandschaft. Das Ergebins war das jeden Abend ein Nebel von den Feuern über dem Haussee war. Eingentlich auch nicht wirklich schön.

Grünschnitt kann man aber auch komponistieren. Und ganz ehrlich wenn ihr so ein großes Grundstück habt dann sollte das auch nicht euer Problem sein.

Meine Mutter hat einen "Kleingarten" von 600 m³ und was da anfällt ist kein Problem. 

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