Wie als Anfänger sein Portfolio an Aktien und Geldanlagen zusammenstellen?

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Hallo Walbeck,

wenn man wenig Erfahrung mit der Geldanlage im Wertpapierbereich hat, gibt es zwei Lösungswege, die man gehen kann. Eine Variante ist die Inanspruchnahme einer Beratung von einer Bank. Hier kann man die Investitionen mit einem Berater gemeinsam planen und auch bestehende Fragen umgehend klären. Die Alternative dazu ist, dass man sein Wertpapierwissen ausbaut und sich selbst um die Geldanlage kümmert. Hier empfiehlt es sich bestehende Fachliteratur zu lesen um somit eine fundierte Anlageentscheidung treffen zu können.

Losgelöst davon, sollte man grundlegende Fragen erörtern. Diese Fragen richten sich an die eigenen Wünsche und Erwartungen. Beispielhaft hierfür sind die Klärung der gewünschten Rendite, der Risikobereitschaft, der Anlagedauer und die spätere Verwendung des Kapitals.

Eine Grundlegende Regel die viele Anleger verfolgen ist die Streuung des Kapitals. Das bedeutet, dass das Kapital auf verschiedene Anlageklassen (Aktien, Anleihen; Liquidität, Rohstoffe) und Regionen aufgeteilt wird. Die einzelnen Werte sollten sich dabei unabhängig voneinander entwickeln.

Viele Grüße

Philip Eger

Vermögensberater Bereich Privatkunden

Cortal Consors kann ich empfehlen um Aktien und ETF zu kaufen. 

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Die richtige Anlage in Aktienfonds, Anleihenfonds oder Do it Yourself über Robo Advisor

Der folgende Artikel zeigt, dass weniger die Fonds Performance des Aktienfonds wichtig ist als die Entscheidung für die Umsetzung einer perönlichen Anlagestrategie. Insbesondere bei längerfristigen Geldanlagen (das bedeutet eine Geldanlage von über 5 Jahren) lohnt es sich damit zu beschäftigen, wie genau die Anlage bzw. welcher Deutsche oder Europäische Fond genau als Investmentfond verwendet wird oder ob die Anlage sogar selbst über ETF (exchange traded fonds - eine besonders günstige Variante des Aktienfonds mit oftmals weniger als 0,5% jährlichen Kosten) gemanaged werden kann. 

Eigentlich macht es kaum Sinn nach Begriffen wie beste Investmentfonds, Fonds Bewertung, Vergleich Aktienfonds, Fonds Entwicklung, Performance Aktienfonds oder Fondssparplan Vergleich zu suchen. Auch Empehlungen oder besonders empfehlenswerte Fonds können bei der Systementscheidung nicht helfen.

Bei einer langfristigen Anlageentscheidung besteht die maßgebliche strategische Wahl darin, ob ich mich für ein aktives Fondmanagement entscheide (und damit auch die Kosten für einen aktiv gemangeten Aktienfond zahlen muß) oder ob ich einen passiven Fond mit geringen Kosten kaufen kann. Zusätzlich ist es auch wichtig, dass die Anlageentscheidung für den Aktienfond mit meinem persönlichem Risikoprofil übereinstimmt. 

Der Unterschied zwischen passivem & aktivem Anlegen in Aktienfonds

Wie bereits erwähnt ist der wesentliche Unterschied zwischen diesen beiden Arten von Vermögensverwaltung wie die Anlagestrategien umgesetzt werden. Der aktiv verwaltete Fond versucht die Marktleistung durch die Auswahl von super performance Wertpapieren zu übertrumpfen. Das heißt, der Fondsmanager versucht den Aktienbestand auszuwählen, der sich viel besser als der Marktdurchschnitt entwickeln wird. Mit anderen Worten, der Manager ist bestrebt, erfolgreiche Aktien auszuwählen, da diese Unternehmen vermutlich Ihre Wettbewerber übertreffen werden (oft sind das die "Hippen und Coolen Unternehmen").

Nach einer Theorie, können Manager das “Stock-Picking” als eine der rentabelsten Methoden zur Leistungssteigerung eines Portfolios in Betracht ziehen. Der Grundgedanke hierbei beruht darauf, dass die Märkte ineffizient sind und es oft lange dauern kann zwischen der Veröffentlichung von Daten, Nachrichten oder Schlagzeilen und der erforderlichen Preisänderungen, die die neue Information spiegelt. Geschickten Managern ist es daher möglich, Marktineffizienzen auszunutzen und die Performance auf dem breiten Markt zu verbessern (lesen Sie auch hierzu unsere weiteren Beiträge).

Passiv gemanagten Fonds versuchen den breiten Markt in der Regel durch einen Index zu folgen. Manager dieser Fonds versuchen nicht, den Markt zu übertreffen; grundsätzlich sind sie bestrebt ein Portfolio zu haben, das einen breiten Marktindex widerspiegelt. Fast alle passiv gemanageten Aktienfonds haben die hoch bezahlten Portfoliomanager durch Algorithmen ersetzt. Da oft nur ein Index (wie zum Beispiel der DAX) nachgebildet wird benötigt man keine Portfoliomanager, sondern ein Computer kann entsprechende Anteile zum passiven DAX Indexfond nachkaufen, falls der DAX sich einmal ändern sollte. Der Gedanke hinter dieser passiven Strategie ist, dass ein breites und gut diversifiziertes Portfolio die Risiken, im Zusammenhang mit Stock-Picking, stark reduziert. Passive Aktienfonds (meist ETF) haben dramatisch geringere Kosten als aktiv gemanagte Aktienfonds.

Mehr unter https://www.ways2wealth.ch/investition/PostId/211/aktienfonds

Grundsätzlich sollte man auf die Konditionen des jeweiligen Anbieters schauen.

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