Widerspruch gegen eine Mahnung

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wenn du einen Widerspruch einlegst (beachte die Fristen!) und du Recht bekommst, dann brauchst du nur die Hauptforderung zu begleichen. Wenn sich herausstellt, dass der Widerspruch nicht rechtens war, dann ist die Mahnungsgebühr zB meines Erachtens zu bezahlen.

Aber würde das dann nicht heißen, dass der Gläubiger die Kosten durch Mahngebühren etc. immer weiter steigern kann, also gemäß der Fisten? Und wenn der Widerspruch dann so lange braucht, bis er bearbeitet wird, steigen die Kosten einfach immer weiter??!!

@Schnatti8984

vielleicht hilft es so formuliert: n privatrechtlichen Beziehungen spielt es keine Rolle, ob und wie sich der Schuldner gegen die Forderung stemmt. Da ist es - wenn denn die Forderung berechtigt ist - eher noch kulant vom Gläubiger, eine Mahnung zu schicken, denn das müßte er nicht tun, wenn sich der Schuldner ernsthaft weigert zu zahlen. Dann liegt nämlich Verzug vor und der Gläubiger könnte ohne weiteres mit dem gerichtlichen Mahnverfahren weitermachen. Ist die Forderung unberechtigt, kann man doch auch den weiteren Mahnungen und dem Mahnbescheid fröhlich entgegen sehen. Bevor dieser nicht im Briefkasten steckt, muss man gar nicht erst reagieren, es sei denn, man wüßte, dass der Gläubiger sich in einem leicht aufzuklärenden Irrtum befindet.

Du kannst der Mahnung widersprechen und auf die Unrichtigkeit der Rechnung verweisen.

Eigentlich ist es sinnfrei widerspruch gegen eine mahnung einzulegen, wenn dan legt man Widerspruch gegen das Mahnverfahren (wenn es dan irgendwann soweit ist) oder etc. ein

Aber ich glaube mich zu erinnern, dass das Mahnverfahren und damit auch höhere Kosten ausgesetzt werden müssen, bis der Widerspruch geklärt wurde??? Oder irre ich da?

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