Werben mit Spenden?

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Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Hallo, eine Genehmigung ist nur bei Strassen/Haustürsammlungen notwendig.

Wie vorher aber schon beantwortet, benötigst Du die Erlaubniss (schriftlich) der Organisation für die Du Spenden möchtest.

Über die, auf diesem Weg gesammelten Spenden, bist Du gegenüber den Spendern, dem Empfänger und den Aufsichtsbehörden auf Nachfrage rechenschaftspflichtig - also müssen die zweckgebundenen Einnahmen nachgewiesen werden.

Das bedeutet, bei einem klaren prozentualen Anteil, ist somit auch für jederman dein Umsatz ausrechenbar.

Wenn du einen festgeschriebenen Teil des Kaufpreises spendest, sammelst du ja keine Spenden, sondern gibst dein eigenes Geld. Es steht dir schließlich frei, mit deinem Gewinn zu machen, was du willst !

Du brauchst keine Genehmigung. Du musst nur die Unterlagen bereithalten und ggf. veröffentlichen, wieviel du verkauft und gespendet hast. Wenn du das nicht nachweisen kannst, könnte man dir unlauteren Wettbewerb durch die nicht eingehaltene Werbung vorwerfen.

Frage die Organisation, ob Du mit ihr und deren Namen werben darfst. Mach das schriftlich. Vorstände wechseln. Normal erlauben sie das nicht.

Wenn Du eine Genehmigung zum Sammeln von Spenden hast, ja!

Danke schon mal. Aber ich bin ja keine Organisation an sich, sondern nur der "Vermittler". Ich gebe also den Betrag X den der Kunde bezahlt weiter an eine Organisation die natürlich eine Genehmigung zum Sammeln von Spenden hat.

Dass ich die Beträge wirklich abgebe könnte ich ja im Nachhinein durch Überweisungsbelege beweisen.

@pizzafahrer3

Du brauchst trotzdem eine Erlaubnis.

Wie Geochelone schrieb: Du solltest das nachweisen können.

Und in der Werbung evtl. den Zeitraum angeben ("füralle im Zeitraum von/bis gekauften Produkte, ..."), um danach neu überlegen zu können.

Du wärst übrigens nicht der erste mit solcher Werbung. So was gibt es schon von z. B. Bier und Kaffefirmen (Krombacher, Licher usw,)

Bin ich verpflichtet zu spenden?

Manche werden mich als herzlos und geizig bezeichnen, aber ich sehe es nicht ein und fühle mich nicht dazu verpflichtet an diese Organisation zu spenden.

Meine Schule hat vor drei Wochen einen Spendenlauf gestartet und mehrfach dazu aufgefordert, dass Schüler/Innen kommen sollen und sich von ihrer Klasse oder von Familienmitgliedern sponsern zu lassen. Auf dem Infobrief steht, dass 50% der Einnahmen an UNICEF und 50% an eine lokale Hilfsorganisation geht.

So - alle, die die zwei Läufer aus unserer Klasse sponsern wollen, haben sich per Handmeldung gemeldet. Es waren 17 von 18 Schülern, alle außer ich. Der Lehrer sagte: "Alle, die sich jetzt gemeldet haben, bringen bitte das Geld bis dato xy mit". Sieben Schüler waren zu dem Zeitpunkt im Lateinunterricht und konnten somit nicht selbstentscheiden.

Nach dem Spendenlauf meinte der Lehrer, dass jetzt alle 2€ spenden sollen. Natürlich es handelt sich um eine zwei lächerliche Euros, aber ich vertrete eine Meinung und würde das gespendete Geld an andere Organisationen spenden, anstatt an Hilfwerke, die eine Medienstrategie verfolgen. Ohne meine Argumentation gegen die Hilfsorganisation UNICEF aufzuführen, möchte ich fragen, ob ich dazu verpflichtet bin das Geld abzugeben bzw. zu spenden, obwohl von Anfang an abgezählt wurde, wieviele und wer alles spendet.

Falls ich dazu verpflichtet bin, dürfte ich einen Nachweis von der Schule einfordern, dass sie auch wirklich die gesamten Einnahmen an diese Organisationen spenden? Unsere Schule hat schon häufig Eltern gebeten zu spenden, für unnötige Sachen, weil ihnen das nötige Geld fehlt. Unsere Schule hat ja nicht einmal Geld für Seife auf den Toiletten, jetzt wollen sie das Schulgebäude verschönern und wir wurden dazu gezwungen mitzuhelfen. Woher haben sie das Geld?

Hin, oder her - muss ich das Geld abgeben, oder nicht?

MfG, Flocky212

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