Wer trägt die Kosten bei einem Zivilprozess?

5 Antworten

Wie lange du Zeit zur Klage hast, bevor es verjährt ist, weiß ich nicht. Aber wenn das Verfahren mit einem Urteil ausgeht, trägt der Prozeßverlierer die Prozeßkosten so wie die nötigen Auslagen (also z.B. Anwaltskosten)

1:ja 2:ja 3:wenn er nicht zahlungsfähig ist auf alles 4:nein aber ratsam

du wirst nichts bezahlen müssen , außer eventuell den anwalt!

nein, diese Konstellation gibt es nicht. Entweder muß sie absolut nichts zahlen, oder nicht nur den Anwalt, sondern auch Prozeßkosten.

Es gibt folgende Möglichkeiten: 1. Die Klage wird abgewiesen: Kläger trägt dann die Prozeßkosten, seine eigenen Anwaltskosten und die Kosten des Anwalts des Beklagen. 2. Die Klage wird stattgegeben: Der Beklagte trägnt dann die Prozeßkosten, seine eigenen Anwaltskosten und die Anwaltskosten das Klägers 3. Es kommt zum Vergleich. Dann werden alle kosten gegeneinander aufgerechnet (also Prozeßkosten und Anwaltkosten addiert und durch 2 geteilt und jede Partei trägt somit die Hälfte der gesamtkosten.)

@DerTroll

Ich sollte vielleicht anmerken dass das Strafverfahren zu meinen Gunsten ausging.

Wie ist das mit der Zahlungsunfähigkeit die doka12 angesprochen hat?

Heisst dass wenn ich (Vorsicht Beispiel!) einen HartzV-Empfänger verklage, muss ich selbst bei einem Prozesssieg die Kosten tragen?

Und zur 1. Möglichkeit die DerTroll angesprochen hat. In welchem Fall könnte so eine Klage abgewiesen werden?

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