Wer kann weiterhelfen, wenn ein Schüler von Lehrern gemobbt wird und kurz vor einem Schulverweis...

17 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Es kommt darauf an, ob es sich um eine Hauptschule oder eine weiterführende Schule handelt. Falls letzteres zutrifft, wäre nach dem Direktor der Ministerialbeauftragte zuständig, für jeden Regierungsbezirk in Bayern gibt es einen solchen. Da muss ja zumindest eine rechtlich einwandfreie und faire Abwicklung eines solchen Falles möglich sein.(Ich kann es gar nicht glauben, dass das wirklich so passiert!)

Danke dir! Ist eine Realschule. War tatsächlich so.... Da fielen Aussagen, wie: wahrscheinlich schlägt er seine Eltern...., denn es könnte ja nicht sein, dass sein Verhalten zu Hause so anders wäre.... er hätte eine gespaltene Persönlichkeit und müsse dringend untersucht werden.... dass dies in seinem Umfeld keiner merkt, läge daran, dass er sprachlich so fit ist, dass er alle um sich herum täuscht.... Nur mal ein kleiner Abriss ,-). Inzwischen waren die Eltern tatsächlich zum Vorgespräch in einer Klinik, um weitere Untersuchungen und Tests machen zu lassen, um eben ein psychisches Problem des Jungen auszuschließen. Die erfahrene Psychologin meinte nach diesem Gespräch, wo beide Eltern dabei waren, dass sie im Grunde nicht verstehen könne, warum sie überhaupt hier sind... Die Eltern haben inzwischen so viel mitgemacht, dass ich nicht glaube, dass sie hier noch etwas unternehmen, sollte es auch nur annähernd in ruhigen Bahnen verlaufen.... Na, denn... Und es geht wohl immer so weiter, denn keiner hatte bisher den Mut, wirklich Paroli zu bieten.

@Angel84

Googeln: Ministerialbeauftragter bayern realschule, dann kommt das Verzeichnis!

@valentin301

Herzlichen Dank!

Es handelt sich hier ganz offensichtlich um eine Klassenkonferenz, in der ein Schüler seine Verfehlung offenlegen muss und Vertrauenslehrer, Eltern, Mitschüler und die Lehrer, die den Schüler unterrichten, darüber beraten müssen. Das sind feste Regeln, die im Falle einer Verfehlung eingehalten werden müssen. Der hier beschriebene Fall scheint sehr einseitig betrachtet zu sein. Eine Lehrer-/Klassenkonferenz wird immer mit Augenmaß so etwas behandeln. Ein "Rausschmiss" ist das allerletzte Mittel, da muss entweder vorher schon einiges vorgefallen sein oder eine sehr schwerwiegende Verfehlung vorliegen.

Keine Mitschüler, kein Vertrauenslehrer, nicht die Lehrer, die er selbst hat (nur teilweise!) und die Eltern waren weder erwartet, noch erwünscht (musste extra noch ein Tisch und Stühle geholt werden und damit wurden sie in die hintere Ecke verbannt...). Natürlich ist Einiges vorgefallen.... Davon aber entspricht nur ein winziger Prozentsatz der Wahrheit, die belegbar ist, die Mitschüler bestätigt haben, vom Rektor aber nicht anerkannt wird. Während dieses Verfahrens wurden alles Verfehlungen dieses Schülers von der ersten Klasse an verlesen und zu nichts davon durfte er sich äußern.

in österreich gibt es den Kurier Schüleranwalt von www.kurier.at. Wenn es in Deutschland eine ähnliche Einrichtung gibt kann man Dir dort vielleicht Auskunft geben?

Danke. Ist mir hier in D leider nix bekannt.

@Angel84

du kannst ja mal beim ö-kurier Anwalt fragen ob der was in Deutschland kennt...

Wenn es an der Schule eine Elternversammlung geben sollte, würde ich vorschlagen es mit anderen Eltern durchzusprechen ob es anderen Schülern auch so geht und es vieleicht auch nicht äußern. Dann sollte man versuchen geschlossen das Gespräch mit dem Direktor der SChule zu finden.

Alles schon passiert.... Aber Eltern der Kinder, die still und ruhig sind, impfen einfach diese dahingehend, den Mund zu halten und so die Schulzeit schon durchzustehen. Also keine wirkliche Unterstützung... Das geht schon seit Jahren so.

@Angel84

Es sind traurige und wohl auch recht grausame Arten, welche heutzutage an Schulen vorkommen und man muss sich wirklich fragen wo wir in unserer heutigen Zeit hingekommen sind. Vieleicht habe andere Eltern auch Angst aber es nützt nichts die Schüler zum Schweigen zu bringen. Nur gemeinsam kann etwas dagegen unternommen und erreicht werden und das müsste man versuchen den anderen Elternteilen beizubringen. Die Kinder werden doch seelisch total belastet. Wenn alles nicht hilft, dass Kind so schnell wie möglich an einer anderen Schule unterbringen.

Da kann man nur die Lehrer strafrechtliche und zivilrechtlich versuchen zu belangen. Derartiges ist strafbar. Ebenso sollte man Dienstaufsichtsbeschwerde mit detaillierten Darstellungen und schriftlichen Zeugenaussagen beim Dienstherren einreichen.

Und gleichzeitig natürlich eine bessere Schule suchen. Z.B. alternativ eine kirchliche Schule oder wenn die Eltern genug Geld haben, eine private Schule.

Schmerzensgeld sollte man aber in jedem Fall fordern. Dass schon einmal die Eltern auf der richtigen Seite stehen ist wichtig. Die dürfen sich keinesfalls vor der Lehrerhorde ducken.

Bevor Dienstaufsichtsbeschwerde eingelegt wird, Strafanzeige erstatt wird und die Täter auf Schmerzensgeld verklagt werden, sollte man keine diesbezüglichen Drohungen aussprechen, sondern sofort zur Tat schreiten, da ansonsten den Tätern die Möglichkeit besserer Vorbereitung gegeben wird.

Ich danke dir!

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