Wer hat Erfahrung mit Luft-Wasser-Wärmepumpen?

5 Antworten

wenn die möglichkeit besteht schlangen(rohr) im garten zu verlegen würde ich die variante wählen,ist mehraufwand aber efektiver,gibt auch kollektoren werden auf einmal vergraben,sind so 5*10m und wenn mit puffer,da sind die einschaltzeiten nicht so häufig(lebensdauer der pumpe)zusätzlich solarzellen aufs dach für unterstützung,vermindert auch die laufzeiten

... meines erachtens lohnt sich die wärmepumpentechnik nur beim neubau. Wir sind gerade dabei, ein 100-jähriges haus zu sanieren; haben dabei viel über die heizung nachgedacht und am ende von ofenheizung auf gastherme umgestellt. Zwei sachen sind zunächst getrennt zu betrachten: 1. wie wird das medium, was die wärme transportiert (wasser) erwärmt und 2. wie gibt es seine wärme in den raum ab? Wenn das haus gut isoliert ist, man mit decken oder fußbodenheizung und geringen vorlauftemperaturen arbeiten kann und auch an die belüftung der räume gedacht ist, dann ist eine wärmepumpe durchaus sinnvoll und eine lohnenswerte alternative, sonst nicht. Bekannte von uns sind damit hoch zufrieden, sie holen ihre heizwärme nicht aus der luft, sondern aus dem erdboden (großflächig, flach, ohne teure bohrungen) und produzieren den notwendigen strom über solarzellen selbst. Ein beispiel zu luft-wasser-pumpen habe ich nicht parat - nur soviel, dass zwar deren wirkungsgrd verbessert wurde uns aber der energieberater davon abgeraten hat (sehr ungünstig im altbau und bei temperaturen ab ca. -5°C absolut unrentabel, weil mann praktisch elektrisch heizt, sprich die wärmepumpe holt nichts mehr aus der außenluft und der kessel heizt elktrisch nach).

Wenn es dir um ein günstiges System zum heizen geht ist es meiner Meinung nach nicht so wichtig mit welchem System du heizt. Also egal ob mit Öl, Gas, Holz, Pellets oder Strom. Wichtig ist einzig und allein wie groß dein Verbrauch ist und den kannst du mit einer ausgeklügelten Dämmung um ein vielfaches herabsetzen. Ziel wäre dabei natürlich ein 0 Extern-Energiebedarfshaus. Bedenke, Kosten für Wärmedämmung fallen nur einmal an > da gibt es keine Folgekosten. Wichtig dabei ist es gezielt die Lüftung dazu zu beachten. Wenn du einen Neubau planst wäre mein Favorit momentan die Solargeschichte verbunden mit Fußbodenheizungsspiralen in der Wand > erzeugt eine gesunde Abstrahlwärme die man mit niedrigen Vorlauftemperaturen erzielt, in Kombination mit einem guten Holzofen bzw. Pellets zur Unterstützung. Den Warmwasserverbrauch über Solarkollektoren. Fazit>> dämme was das Zeug hält. Vorteil im Winter warm und im Sommer kühl. In Zukunft wird wohl der Energieverbrauch den Wert einer Imobilie enorm mitbestimmen. Viel Erfolg

Das Prinzip der Wärmepumpe(WP) ist unumstritten. Genau so, wie man mit warmer Luft kalte erzeugen kann(Klimaanlage) geht es auch in umgekehrter Richtung. Dabei sind die Wärmequellen(Luft o. Erdwärme)unterschiedlich effektiv. Mit Luft-WP gewinnt man etwa das 2fache am Stromverbrauch aus der Luft hinzu. Bei Erdwärme-WP ist es etwa das 3-4fache, man hat bei diesen WP also z.B. Stromkosten f.2kW und bekommt 10kWh Wärme(2kWh Strom + 8kWh Erdwärme). Wir heizen seit über 30Jahren mit einer Grundwasser(10°C) Erdwärme-WP und es war bisher immer warm in Haus.

Die Luftwäremepumpe hat von allen Wärmepumpen die schlechteste Jahresarbeitszahl oder theoretisch COP - Wert. Das ist das Verhältnis zwischen gewonnener Energie zu eingesetzter Energie. Langfristig, wäre eine Wasser-Wasser Wärmepumpe (Flächenkollektoren, Tiefenbohrung, Brunnen) die effizientere. Dem hingegen steht der Mehraufwand der Erd- bzw. Bohrarbeiten. Grundsätzlich sollte bei einem Neubau, jede Wärmequelle in Verbindung mit einer Solaranlage betrieben werden. Das rechent sich langfristig allemal. Bei den Solaranlage ist widerum darauf zu achten, dass sie optimal ausgerichtet und ggf. aufgeständert werden muss.

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