Wer haftet, wenn mein online-banking-Konto wegen Virus geplündert wird?

5 Antworten

Das Problem: ist noch rechtlich ein ziemlich graues Feld. Wer möchten denn im Fall eines Missbrauchs von ein paar hundert Kröten einen Rechtsstreit mit ner Bank riskiere - auch wenn es inzwischen ein paar verbraucherfeundliche Urteile gegeben hat?? Wenn es um ein Tagesgeldkonto geht ist z.B. ein Referenzkonto (dein eigenes natürlich) eine gute Wahl, denn da kann nix verloren gehen. Es kann immer nur von dem betreffenden Konto auf das Referenzkonto überwiesen werden.

Ein gutes kostenloses Konto gibt es z.B. bei der DKB (Deutsche Kreditbank) incl. kostenloser VISA. z.B. auf http://www.umweltanalysen.com/ zu bestellen. Aber grundsätzlich stehen zu dem Problem demnächst sicherlich noch einige Urteile aus bis eine einigermaßen Rechtssicherheit besteht.

Da der Windowsschädling von deinem Rechner aus die 9500 Euro ins Ausland schickt, ist die Bank natürlich nicht in der Pflicht.

Empfehlenswert für Banking ist ein sicheres Betriebssystem (z.B. Linux Mint) - aber niemals Windows.

Wenn Du immer darauf achtest, dass Du eine verschlüsselte Leitung hast, erkennbar an dem gelben Schloß in der Statusleiste und Dich an die Regeln der Bank hältst, kann Dir fast nichts passieren. Auf keinen Fall auf irgendeine "Pishing Mail" hereinfallen. Die Bank wird von Dir niemals per Mail ein Passwort oder eine TAN anfordern. Die TANs nicht auf dem PC speichern.

Hallo, das ist zu allgemein gesagt, ich kann Dir in 5 Minuten einen Webserver basteln mit einer nachgemachten Banking-Seite, inklusive gelben Schloss.. ;-)))

@ifish

Ich glaube mit einem gewissen Restrisiko müssen wir in der technisierten Welt leben. Klar, ist man dann selbst der Dumme und bezahlt die Zeche.

Es gibt ein preiswertes und bis jetzt absolut sicheres Onlinbanking Verfahren, HBCI. Das heißt: Du benötigst einen kleinen Kartenleser. Ich habe den von Kobil für 15,00€ ersteigert und eine Bankingsoftware, ich nutze Starmoney. Wenn ich mich darüber einlogge, muss ich bei jeder Transaktion meine dafür von der Bank erhaltene Karte einschieben, genauso wie beim Bankautomaten, und dann meine nur mir gehörende PIN eingeben. Da das ganze nur Sekunden dauert, hat es bis jetzt noch keiner geschafft, da einzudringen oder abzufangen.

Sicherer geht es Momentan nicht von zu Hause aus.

Gruß Peter

Da man ja beim Online-Banking immer eine "TAN"-Nummer braucht, kann normalerweise nichts passieren.

Aber es gibt natürlich auch so Schlaumeier, die ihre TAN-Liste einscannen... SUPER! Ich glaube nicht, daß die Bank bei so viel Dummheit haftet.

Das ist genauso wie wenn du deine PIN auf die Scheckkarte schreibst...

Es kann DOCH sehr viel passieren; es kann sein, dass die TAN u. PIN abgefangen wird.

Dann kommt nur die Mitteilung, dass die TAN schon verbraucht wäre...

Sooo einfach und pauschal ist das Thema "Sicherheit beim Online-Banking" nicht abzufertigen!

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