Wer haftet für Hund?

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Die österreichische Rechtslage ist so- Du musst dein Grundstück so sicheren, bzw, den Hund so sichern, dass er keinen beissen kann. Als Hundebesitzer bist du sogar dann haftpflichtig, wenn eine Person dein Grundstück völlig unbefugt betritt. Das kann der Fall sein, wenn z. B. Kinder beim Spiel über deinen Zaun klettern.

Werden diese unbefugten Eindringlinge dann von deinemHund gebissen, ist es jedoch möglich, den Anspruch auf Schadenersatz zu kürzen.

Um diesem unkalkulierbaren Risiko zu entgehen, kann der Hundehalter eine Haftpflichtversicherung für seinen vierbeinigen Freund abschliessen, denn Schäden, die durch Hunde verursacht werden, sind nicht durch die Privathaftpflichtversicherung abgedeckt.

In Österreich ist dass aber auch von Bundesland zu Bundesland verschieden. Als Hundebesitzer sind Sie sogar dann haftpflichtig, wenn eine Person Ihr Grundstück völlig unbefugt betritt. Das kann der Fall sein, wenn z. B. Kinder beim Spiel über Ihren Zaun klettern. Werden diese unbefugten Eindringlinge dann von Ihrem Hund gebissen, ist es jedoch möglich, den Anspruch auf Schadenersatz zu kürzen.

Um diesem unkalkulierbaren Risiko zu entgehen, kann der Hundehalter eine Haftpflichtversicherung für seinen vierbeinigen Freund abschliessen, denn Schäden, die durch Hunde verursacht werden, sind nicht durch die Privathaftpflichtversicherung abgedeckt. In Wien ist für Hunde, die nach dem 1.1.2006 zur Welt gekommen und in Wien gemeldet sind, der Abschluss einer Haftpflichtversicherung verpflichtend vorgeschrieben. Ich hoffe ich konnte dir helfen.

Das bedeutet, wenn ich einen Wachhund habe, und dieser einen Einbrecher beißt, kann mich dieser auf Schadensersatz verklagen?

@ilsemarie

Danke für den Stern!

Dann stellt sich in Deutschland erst einmal die Frage, ist der Gebissene überhaupt berechtigt das eingezäunte Grundstück zu betreten ? Es kommt also auf die Schadensursache an.

Beispiel ein Unbefugter versucht einzubrechen und der Hund beißt ihn. Dann hatte dieser einfach Pech.

Ist es der Postbote, der einen Brief einwerfen will, zahlt es entweder die Tierhalterhaftpflicht, wenn keine besteht, der Hundehalter.

Ich kenne nur die Deutsche Lage.

Das Grundstück muss hohe Zäune, oder eben eine Mauer, haben. Das Tor abgeschlossen sein, und es müssen Warnschilder existieren die auch für Leute die nicht lesen können (Nicht Deutschsprachige, Kinder, Analphabeten) als Warnhinweis vor einem Hund erkennbar sind.

Es darf nicht möglich sein dass Kinder einfach so auf das Grundstück kommen können.

In dem Fall legt das Gericht oftmals das ganze positiv für den Hundehalter aus.

Genau hier ist das Problem, ein riesiger Ermessensspielraum für die Richter, weil es nicht klar gesetzlich definiert ist und keine feste Grenze gibt.

Ist das ganze jedoch zB. ein Autohof, oder ein Firmengelände (vorherige Bedingungen mit erfüllt) und ein Wachhund. Ist es sogar noch einfacher für den Hundehalter "nicht belangt" zu werden, da hier die Haftung anders aussieht.

In meinen Augen sollte es jedoch endlich gesetzlich geregelt werden dass der Hundehalter Grundsätzlich nicht haftbar sein sollte in solch einem Fall, wenn das Grundstück ausreichend gesichert ist.

In der Regel der Besitzer Nur ich glaube wenn der Hund sich im eingezäunten Areal Befindet und sich ein Schild bei der einganstür befindet z.b. Achtung Hund!! Und ein fremder wird trotzdem gebissen ist er glaube ich selbst Schuld aber ich würde nochmal sichheitshalber ein bisschen Noch googlen Lg alex

Ja der Halter natürlich. Leine deinen Hund an, dann passiert sowas erst gar nicht.

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