Wer erhält ratenfreie Verfahrenskostenhilfe und nach welchen Kriterien?

4 Antworten

Es ist nicht böse gemeint und ich verstehe, dass Du auf sie sauer bist, aber mein Tipp:

Mach Dir das Leben nicht schwerer als es für Dich wohl jetzt ohnehin ist. Befasse Dich mit Deinen eigenen Problemen. Ihr seid in Scheidung und sie hat jetzt ihr eigenes Leben, was (sorry!) Dich jetzt nichts mehr angeht.

Ob sie Verfahrenskostenhilfe (PKH) bekommt, wird im Rahmen evtl. Soziallleistungen entschieden und wird an Hand von Belegen geprüft, die Dich eben (zu Recht) jetzt auch nichts mehr angehen. Ist zwar blöd, verstehe ich, aber belaste Dich nicht damit, das bringt gar nichts.

Die Auseinandersetzung werden die Änwälte und der Scheidungsrichter "regeln" und das wird für Dich schwer genug.

Das bekommt nur jemand mit geringem Einkommen, Hartz IV, oder evtl. auch jemand, der mit hohen Schulden belastet nicht weit über dem Hartz IV Satz liegt. Genaue 'Einkommensgrenzen weiß der Anwalt oder die Beratungsstelle am nächsten Amtsgericht. Für Dich als vermuteten Haupternährer kommt die PKH wohl eher nicht in Frage ....

Nennt sich PKH Prozesskostenhilfe, muss über Anwalt bei Gericht beantragt werden.
Gehört zu den Sozialleistungen und dient dazu, den Rechtszugang zu ermöglichen.
Wird zunächst formal gewährt, erst mit Abschluß des Verfahrens wird das Gericht entscheiden ob und welche Raten zu zahlen wären.

Für die Berechnung der PKH zählt nur das Einkommen deiner (noch) Ehefrau und die Kosten, die SIE nachweisen kann. Sollte Sie (wie auch immer) unter das Existenzminimum (ca. 1.000 €) rutschen, hat Sie Anspruch auf PKH.

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