Wer erhält den Versicherungsbetrag aus einer LV im Todesfall?

5 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

 Da das Erbe ausgeschlagen wurde ist kein Erbschein vorhanden.

Der Erbe würde nur dann bei der Auszahlung berücksichtigt werden, wenn kein Bezugsrecht in der LV eingetragen ist.

Also - wer ist der/die Bezugsberechtigte im Todesfall.  Dieser bekommt das Guthaben / Versicherungssumme ausgezahlt. 

es ist kein bezugsberechtigter eingetragen

@Olibolli01

es gab einen 2. vertrag für meinen bruder. der wurde noch zu vater´s lebzeiten gekündigt und ausgezahlt. ich schau da jetzt komplett in die röhre..?

@Olibolli01

Dann hast du nur die Möglichkeit, aus der Erbschaft dein Pflichtteil zu beantragen. Könntest aber auch Gefahr laufen, dass die Schulden höher sind als das Vermögen.

tut mir leid - aber solche Sachen sollte man zu Lebzeiten klären.

@Olibolli01

Wann wurde das gemacht?

@Menuett

ich glaube 2007

@Olibolli01

Gut, dann ist das auch vorbei.

Da bei einer Schenkung (das wäre eine gewesen) wird jedes Jahr ein Zehntel in Abrechnung gebracht, sonst hättest Du noch einen Anspruch an Deinen Bruder gehabt.

Das ist aber wohl auch nicht das, was Du Dir wünschst.

@Menuett

da wir ein topverhältnis haben, auf keinen fall. was passiert mit der vers. jetzt?

@Olibolli01

Für den Teil der dich selbst betrifft, wirst du die Versicherungsnehmereigenschaft übernehmen können. Also dann bist du Versicherungsnehmer und versicherte Person. Bei der Gelegenheit dann bitte irgendeinen Bezugsberechtigten festlegen...

@NochWasFrei

,,,der die dann auch kündigen kann jederzeit?

laut versicherung kann ich die aber nur bei vorlage eines erbscheines übernehmen

@NochWasFrei

 Für den Teil der dich selbst betrifft, wirst du die Versicherungsnehmereigenschaft übernehmen können.

Dies muss im Vertrag eingetragen sein wer die Versicherungsnehmereigenschaft im Todesfall erhält.

Ansonsten geht der Vertrag in die Erbmasse und kann dann von Erbenden gekündigt werden.

@Apolon

hm...so einen eintrag finde ich nicht

@Olibolli01

Leute, Leute, Leute....


Der Fragesteller schreibt von mehreren VP. Somit muss es sich um eine verbundene RKL handeln.

Der Vertrag ENDET!
Fertig! 








@Olibolli01

Noch einmal zur Klarstellung.

War dein Vater bei diesem Vertrag der Versicherungsnehmer ?

und zusätzlich dein Vater und auch Du die versicherten Personen ?

Sollte dies so zutreffen, wie es MöchteAWissen vermutet, dann endet der Vertrag mit dem Tod von deinem Vater und die Versicherungssumme + Überschußbeteiligung wird ausbezahlt - an die Erben.

War allerdings dein Vater nur der Versicherungsnehmer und du die versicherte Person, dann geht der Vertrag an den Erben über und dieser kann ihn dann kündigen oder weiter führen. (Es sei denn im Vertrag gäbe es eine Vereinbarung, dass beim Tod des VN der Vertrag an die Versicherte Person übertragen wird.

Gruß N.U.

Die Versichserung fällt dann nicht in die Erbmasse, wenn eine entsprechnde Verfügung zu gunsten Dritter außerhalb des Erbganges besteht.

Dies scheint voliegend nicht der Fall zu sein, folglich freut sich der Fiskus, wenn aufgrund Ausschlagung kein Erbberechtigter mehr vorhanden ist.

Derjenige, der als Begünstigter eingetragen ist.

Ist kein Begünstigter eingetragen, wird die Lebensversicherung dem Erbe zugefügt.
Du hättest dann einen Pflichtteilanspruch.

http://www.finanztip.de/lebensversicherung-erbschaft/

Deswegen sollte der Versicherungsnehmer immer der Begünstigte sein, dann ist das Geld aus der LV kein Erbe oder keine Schenkung.

und wenn das erbe ausgeschlagen wurde , hab ich gar keinen anspruch?

@Menuett

laut leistungsabteilung der versicherung kann ich da garnichts machen. da ich ja nur vers, nehmer bin. und vorallem weil es keinen bezugsbegünstigten gibt

@Olibolli01

Richtig.

Gibt es keinen Begünstigten, dann fällt die Lebensversicherung ins Erbe. Wenn der Erblasser verschuldet ist, dann werden von der Lebensversicherung natürlich zuerst die Schulden bezahlt.

Wenn dann noch etwas übrigbleibt, das können die Erben dann unter sich aufteilen.

Natürlich nicht, wenn man das Erbe ausgeschlagen hat.

Um so etwas zu vermeiden und damit Du Deine Kinder später besser absicherst - Die Kinder als Versicherungsnehmer auftreten lassen und den Vater als versichertes Objekt.

Beim Tod bekommen dann die Kinder von ihrer Versicherung alles ausgezahlt, ohne das da Ansprüche von Gläubigern getilgt werden müssen.

@Menuett

versnehmer ist mein vater, vers. personen sind er und ich

@Olibolli01

MOMENT, das habe ich überlesen: DU bist Versicherungnehmer und Dein Vater ist das versicherte Objekt?

Das heißt DU hast keinen Begünstigten angegeben?

Dann fällt die Versicherung an Dich - die hat nämlich nur mit dem Tod deines Vaters zu tun.

Aber nichts mit seinen Schulden und seinem Erbe.

@Olibolli01

Nee, dann natürlich nicht.

Er hätte Dich zum Versicherungsnehmer machen müssen.

@Menuett

nein. versnehmer ist mein vater. und versicherte personen sind wir beide

Sind Sie als VP als Gesamtheit  benannt oder alternativ oder welche Regelung wurde getroffen.

Wenn Sie und Ihr Vater als Gesamtversicherte eingetragen sind, dann ist es zweifelhaft, ob überhaupt etwas ausgezahlt wird.


Der Vertrag wird ja umgeschrieben auf einen neuen VN. Deine Erben bekommen dann später einmal, es sei denn, es wird von Dir für Deinen Anteil jemand eingeschrieben.

Die Versicherung wird sich ja gemeldet haben, wenn es wg. Vater zur einer Leistungsverpflichtung kommt.

Was möchtest Du wissen?