Wer bekommt die Todesfallsumme meiner Unfallversicherung wenn ich sterbe?

10 Antworten

Die Todesfallsumme wird nur dann ausgezahlt, wenn ein Unfall gemäß den Vertragsbedingungen die Todesursache ist.

Den Bezugsberechtigten kann der Versicherungsnehmer frei wählen, kann also auch ein Freund oder Bekannter sein.

Ansonsten wird im Todesfall nach der gesetzlichen Erbfolge die Auszahlung erfolgen.

Ist weder ein Ehegatte oder Lebenspartner vorhanden noch ein Verwandter festzustellen, wird der Staat gesetzlicher Erbe.

Eine interessante Broschüre "Erben und Vererben" findet man hier (etwas weiter nach unten scrollen):

http://www.bmjv.de/DE/Service/Broschueren/_node.html

 

Es ist durchaus möglich, dass im Falle deines Dahinscheidens als Folge eines Unfalls (nicht einer Krankheit) die Versicherungsjuristen penibel nach dem gedruckten Vertragstext vorgehen und in Ermangelung eines Ehepartners nichts ausgezahlt wird - auch nicht an Erben der gesetzlichen Erbfolge.

Wenn du das auf jeden Fall ausschließen willst, dann wende dich an deine Versicherungsgesellschaft und mache denen klar, dass du diesen zweifelhaften Passus geändert haben willst. Es ist dir freigestellt, an wen die fällige Versicherungssumme ausgezahlt werden soll; Geschwister, Eltern oder sonstwer, auch an einen bis dahin evtl. vorhandenen Ehepartner. Sicher ist sicher.

Normalerweise wird ein Begünstigter im Vertrag festgelegt. Meist ist es so geregelt, dass dann die nächsten direkten Verwandten (also meist die Eltern, wenn sie noch leben) die Versicherungssumme ausgezahlt bekommen. Genau sollte das aber im Versicherungsvertrag stehen

Deine gesetzlichen Erben erhalten die Versicherungssumme. Ergoogle mal "gesetzliche Erbfolge". Dort findest du deine Erben, insbesondere auch für den Fall, dass deine Eltern nicht mehr leben sollten, wenn der Versicherungsfall eintreten sollte (was wir nicht hoffen wollen!).

Ich wäre vorsichtig mit solchen Aussagen.

Wenn in der Police steht: "in gültiger Ehe lebende Ehegatten" und nichts anderes wie zB "die gesetzlich vorgeschriebenen Erben", dann ist die Versicherung keinesfalls verpflichtet, an die Erben auszuzahlen.

Vertrag ist Vertrag.

@Roderic

Guter Kommentar. Hier antworten, gerade auf solche Fragen, oft selbsternannte "Experten".

Wenn Scarlettice nicht egal ist, was mit ihren Geld passiert, sollte si tatsächlich den Begünstigten in die Police eintragen lassen.

@Roderic

In der Frage stand, dass kein Begünstigter (Ehepartner) vorhanden sei. In einem solchen Fall steht den gesetzlichen Erben die Versicherungssumme zu.

@Roderic

Wenn in der Police steht: "in gültiger Ehe lebende Ehegatten" und nichts anderes  dann ist die Versicherung keinesfalls verpflichtet, an die Erben auszuzahlen.

Du hast scheinbar die Frage nicht richtig gelesen, oder sie nicht verstanden.

Als Hinweis der Text auf den es ankommt:

In meiner Unfallversicherung steht, dass die Summe, wenn ich sterbe, dann an den in gültiger Ehe lebenden Ehegatten geht. Nun habe ich aber keinen

Bedeutet dann, dass die Auszahlung an einen Erben (gesetzliche Erbfolge) erfolgen muss - wenn keine vorhanden sind - bekommt unser Staat das Geld.

Nach deiner fehlerhaften Antwort, dürfte ja dann der Versicherer das Geld behalten.

@Teuerste

Guter Kommentar.

Sorry - aber für mich ist eine falsche Antwort kein guter Kommentar !

Allerdings ist dein folgender Hinweis

Hier antworten, gerade auf solche Fragen, oft selbsternannte "Experten".

völlig richtig - wobei ich mich allerdings frage, ob Du auch zu den selbsternannten Experten gehörst.

@Apolon

@Apolon: was soll denn dieser dämliche Kommentar? Er trägt kein bißchen zur Beantwortung der ursprünglichen Frage bei. Du hättest deine Zeit besser anderweitig verwendet.

@Apolon

.... könnte, sollte, müßte, dürfte.... usw. In deinen dürftigen Kommentaren kommt mir viel zu oft die unerträgliche Möglichkeitsform vor. Wenn du dich nicht konkreter ausdrücken kannst, oder, was ich vermute, es nicht besser weißt, dann halte dich besser zurück und halte den Schnabel. Dein nichtssagendes Gefasel ist nicht auszuhalten.

Du kannst dort irgendwen eintragen lassen.

Wenn niemand namentlich benannt ist, gilt die gesetzliche Erbfolge.

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