Wenn ich etwas bestelle, gebe ich ja alle Daten (oder Zahlen) meiner Kreditkarte an, ist das nicht unsicher?

5 Antworten

Ja, das Risiko besteht. Aber welcher Händler bedient sich unerlaubt bei seinen Kunden, wenn er im Geschäft bleiben will?

Unberechtigten Transaktionen kannst du widersprechen. K.A. wie lang die Fristen dafür sind, ist mir aber auch nicht wichtig, denn ich bekomme bei KK Transaktionen innerhalb von Sekunden eine Nachricht auf's Handy, diesen Service wird wohl jede Bank anbieten.

online-zahlungen sind eben auch vertrauens-sache. deshalb muss man sich die internetseite auf der man bezahlen will immer ganz genau anschauen. gibt es ein impressum, wenn ja, wo? idealer weise in deutschland oder wenigstens innerhalb der EU. gibt es gütesiegel wie trusted shops oder ähnliche? gibt es bewertungen von anderen kunden?

du würdest ja schließlich auch nicht in jeden heruntergekommenen kleinen laden gehen um bar etwas zu kaufen. da achtet man ja auch drauf bei wem man etwas kauft.

der vorteil bei kreditkarten ist, dass man über die bank gegen missbrauch der karte versichert ist. wenn du zahlungen reklamierst die du nicht gemacht hast, ist die bank verpflichtet innerhalb weniger tage das geld zu erstatten (wenigstens unter vorbehalt, solange der fall noch geklärt wird). oft ist dazu nichtmal eine anzeige bei der polizei nötig.

man muss halt auch immer ein auge auf seine rechnungen und umsätze haben. genauso wie du aufpassen würdest wo du deinen geldbeutel hinlegst ^^

beachtet man das alles ist kartenzahlung auch nicht sonderlich riskant. außerdem haben die banken auch noch sicherheitssysteme die lieber einmal mehr als zu wenig auffällige zahlungen blockieren.

Alles richtig ,das Risiko besteht,aber wie lange würde der Betreiber wohl noch dasein würde er dies tun!?

Ein Tipp zum bezahlen,mit Kreditkarte.Im Restaurant oder sonstwo.Nicht aus der Hand geben.Dabei bestehen viel mehr Gefahren.Es kann die Karte öfters durchgezogen werden oder eben mal durch ein Kartenlesegerät ect ect.

PS. Unwissenheit ist keine Dummheit ;O)

Das Verfahren läuft üblicherweise über einen Zahlungsdienstleister .. der Verkäufer ( nur Gewerbe und mit einem Vertrag der umfassenden Datenschutz vorsieht) bekommt die Daten gar nicht zu sehen. Er bekommt eine Software die er in seinen Webshop einbaut und der Kundewird darüber zum Zahlungsdienstleister verlinkt. Der Verkäufer bekommt nur die Rückmeldung dass die Transaktion erfolgt ist und er die Ware versendrn kann .. die Kreditkartennummer sieht er dabri gar nicht.

Woher ich das weiß:Berufserfahrung

Sicher ist heute nichts mehr.

Ich habe eine Kreditkarte, die ich seit ich pensoniert bin nicht mehr benutze.

Vor nicht all zu langer Zeit wurden mir von meiner Hausbank Einkäufe und Flugkarten abgebucht die "angeblich mit meiner Kreditkarte bezahlt wurden", es ging da um ca. 5.000.- Euro. Natürlich bin ich zur Polizei gegangen und habe Anzeige gegen Unbekannt gestellt, mein Geld habe ich von der Kreditkartenfirma wieder zurückbekommen.

Das ganze Zeug ist ziemlich unsicher, wenn sich Ganoven in die EDV der Kredikartenanbieter einhäckern und die Schlüsseldaten klauen, kannst du nichts dagegen tun.

Die Polizei erweckt auch nicht gerade den Eindruck, dass sie da gross tätig wird, die Fälle werden nur mehr oder weniger verwaltet, ich hörte immer vom Beamten, dass er hier eigentlich nicht zuständig wäre, eingekauft wurde ja in Ingolstadt...., ich fragte ihn "ist das nun ihr Ernst - muss ich jetzt nach Ingolstadt fahren um dort den Fall zur Anzeige zu bringen?"

Meine Kreditkarte werde ich nicht mehr verlängern und auf jeden Fall zurückgeben.

Woher ich das weiß:eigene Erfahrung

das geld wurde doch erstattet. das ist doch gut? betrüger gibt es überall. ob man einem den geldbeutel klaut, oder eben die kartendaten macht keinen unterschied. selbe straftat, nur andere vorgehensweise. der vorteil ist, dass man bei der karte versichert ist gegen genau solche fälle. wird der geldbeutel geklaut, ist er weg und niemand erstattet einem das bargeld.

@implying

Natürlich wurde es erstattet, aber das Datenleck ist eben da, d.h. sicher ist nichts.

Das Problem ist, dass man das Misstrauen der Kartenfirma gegenüber dem Kartenkunden erstmal auräumen muss, es herrscht ja die Meinung vor "das kann nicht sein - das darf es nicht geben" herrscht und deshalb steht man zunächst selbst unter "Betrugsverdacht".

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