Wenn ein Notar ein Grundstück und Haus überschreibt ?

Kaufvertrag  - (Recht, Wirtschaft und Finanzen, Kredit)

5 Antworten

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Du hast eine Urkunde vom März 1999 und hast im Oktober 2017 ein Problem damit? Solange du deine Frage nicht genauer formulierst, verstehe ich dein Problem nicht. 

Da es sich offenbar um den Kauf eines Hauses mit gleichzeitiger Eintragung einer Grundschuld für die Bank handelt, wird das Original der Urkunde beim Notar aufbewahrt und eine Ausfertigung beim Grundbuchamt. Selbst wenn dein Exemplar eines Kaufvertrages (!) verbrennen würde, könntest du wieder eine Abschrift dieses Vertrages erhalten.

oh Danke :-). 

Falls du doch noch Zweifel hast, kannst du mit deinem Kaufvertrag zum Katasteramt gehen, die Katasterkarte einsehen und prüfen, ob die Flurstücks Nummer deines Kaufvertrages identisch ist mit deiner Hausnummer. Weiterhin kannst du dir auch noch einen aktuellen Grundbuchauszug bestellen. ( Gebührenpflichtig). Stimmt das Alles überein, kann nichts mehr passieren. :-)

 Ein Notar hat einen Kaufvertrag mit Siegel an uns ausgehändigt, mit allen Details zum Hauskauf,

Der Kauf des Hauses wurde vom Notar beurkundet.

Dieser Vertrag wurde dann dem Grundbuchamt (beim Amtsgericht) eingereicht. Von dort müsste das Grundbuchblatt mit der entsprechenden Eintragung kommen.

Im Katasteramt sind die Abmessungen des Grundbuchs vermerkt mit der Lage der Grenzsteine.

Der Notar beurkundet einen Vertrag .. die beglaubigte Kopie hast du ja vorliegen - ein Exemplar hat der Verkäufer und der Notar behält natürlich auch eins, als Beweis, dass er den Besitzerwechsel im Grundbuch rechtmässig eintragen hat lassen. Ich glaube das  Grundbuchamt bekommt keine komplette Kopie des Vertrags, aber auf jeden Fall den Verweis auf den ausführenden Notar .. damit man immer auf den Vertrag zugreifen kann. Und es werden Dinge wie Wohnrechte, Niessbrauch, Wegerechte eingetragen. 

Unter Berufung auf den geschlossenen Vertrag kann der Notar die Eintragung ins Grundbuch veranlassen.

Normalerweise läuft das wie folgt ab: zuerst lässt er eine Auflassung eintragen .. dann kannst der Hauseigentümer nicht zu einem anderen Notar gehen und versuchen das Haus 2x zu verkaufen, gleichzeitig lässt er einen Grundschuld vormerken, erst dann zahlt die Bank das Geld aus. 

Und erst wenn der Verkäufer das Geld erhalten hat, löst er die endgültige Umschreibung im Grundbuch incl Eintragung der Grundschuld aus. Über die Beauftragung zur Eintragung der Grundschuld gibt es sicher auch noch ein Dokument mit Siegel.

Um was geht es überhaupt? Ich verstehe kein Wort. Du solltest deine Frage strukturieren.

Ein Notar überschreibt keine Grundstücke, sondern er beurkundet Kaufverträge und dergleichen. Für die Überschreibung ist das Grundbuchamt beim Amtsgericht zuständig. Die Vermessung erfolgt beim Katasteramt, welches bei der Gemeinde oder dem Landkreis angesiedelt ist.

Ihr habt eine Ausfertgung der Urkunde.
Ebenso erhält das Amstgericht (Grundbuch) eine Ausfertigung, eben zu selbigen Eintragung.
In ein paar Wochen wird euch von dort ein Grundbuchauszug zugestelt werden.

Das hat alles seine Ordnung.


Kreditfrage - Umschreibung von Ehepartner auf nur einen Partner wegen Trennung - Bank ist bockig

Hallo,

ich habe ein Problem.

Ich hatte mit meinem Mann einen Kredite aufgenommen für einen Hauskauf (ohne Sondertilgung). Nun haben wir uns Anfang des Jahres getrennt, ich bin mit den Kindern im Haus geeblieben und zahle auch seitdem den Kredit allein.

Da wir alles in ordentlichen Bahnen haben wollten, habe ich bei der Bank beantragt nur noch alleiniger Kreditnehmer zu sein.

Bei der Erstberatung damals zusammen mit meinem Mann, sagte die Dame von der Bank das das geprüft werden kann und möglich wäre, soweit die finanziellen Voraussetzungen stimmen bei mir alleine. Sie hat daraufhin mit meinem Unterlagen in der Kreditabteilung eine Vorabprüfung machen lassen und mir dann geschrieben das diese positiv war.

Voraussetzung für die Umschreibung wäre nun ein Scheidungsfolgevertrag vom Notar.

Daraufhin waren mein Mann und ich beim Notar und haben die Regelungen wie gefordert via Scheidungsfolgevertrag gemacht. - Kosten hierfür 1300 €! (wir haben auch gleich noch andere Dinge mit geregelt weil der Vertrag ja eh geschlossen werden musste). Der Notar hat dann auch eine neue Auflassungsvormerkung im Grundbuch veranlasst.

Nachdem beim Notar alles geklärt war, war ich allein wieder bei der Bank um dann nochmal offiziell die Anträge auf die Umschreibung der Kredite zu machen.

Eine Rückmeldug dazu sollte ich im September erhalten.

Nun habe ich bei meiner Bearbeiterin nachgefagt ob es was Neues gibt und habe die Info erhalten das die Bearbeitung dauert und es ja schließlich nur eine Kann-Sache der Bank ist ob Sie der Umschreibung zustimmen. Das leuchtet mir soweit auch ein und ist okay, allerdings hatte ich die positive Vorabprüfung und eigentlich nur deswegen diesen teuren Scheidungsfolgevertag gemacht.

Nun habe ich mich bei der Kreditbearbeitungsstelle nochmal erkundigt und gesagt was meine Bearbeiterin gesagt hat und gebeten das sie mal schauen sollen ob ich bald eine Antwort erhalte und darum gebeten das meine Bearbeiterin in der Filiale nicht über meine Anfrgae informiert wird.

Vorhin habe ich nun einen Anruf meiner Bearbeiterin erhalten das Sie meine Zuständigkeit abgeben wird, denn Sie hat sehrwohl meine E-Mail bekommen von der anderen Stelle und zu dem Kredit ist ein Brief unterwegs.

Nun habe ich die schwere Vermutung das die Umschreibung der Kredite nicht genehmigt wird, weil die sich jetzt quer stellen weil ich "unbequem" werde.

Jetzt meine Frage......wenn es wirklich so ist das die Umschreibung abgelehnt wird, habe ich dann die Möglichkeit rechtlich was zu tun weil ich ja nur deswegen den Scheidungsfolgevertag gemacht habe der mich so viel Geld gekostet hat????

Wer kann mir helfen?????

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