Wenn die GUV einen verlust ausweist, der auf Verbindlichkeiten beruht, würde dann der (vereinfachte) Buchungssatz zum Abschluss über die Bilanz lauten:?

4 Antworten

Im GuV erscheinen summiert die Aufwendungen und Erträge. Hieraus berechnet sich der Verlust oder Gewinn des Unternehmens.

Verbindlichkeiten werden auf dem Passivkonto und nicht auf einem Erfolgskonto gebucht. 

Wenn du Aufwendungen tätigst und der Rechnungsbetrag ist als Zahlungsziel ausgeworfen, entstehen zwar Verbindlichkeiten, im Erfolgskonto werden jedoch nur die Aufwendungen verbucht (Aufwandskonto an Verbindlichkeiten). 

Daher wird das GuV über das EK-Konto am Jahresende abgeschlossen und das Konto Verbindlichkeiten über SBK auf der Passivseite in der Bilanz.

Verbindlichkeiten tauchen nicht in der GuV auf, höchstens die dafür zu zahlenden Zinsen/ Gebühren.

Das GuV-Konto wird bei einem Verlust mit dem Buchungssatz: Eigenkapital an GuV-Konto abgeschlossen.

In der GuV wird nicht gebucht.

Wenn Du das GuV Konto meinst, das wird über Kapital abgeschlossen. Egal ob Gewinn, oder Verlust.

Der Buchungssatz heißt: Eigenkapital an GuV.

Ein Verlust entsteht, wenn die Aufwendungen einer Unternehmung größer sind als die Erträge.

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