welches Amt für darlehen? Jobcenter oder Sozialamt?

5 Antworten

Dann steht ihr normalerweise erstmal Trennungsunterhalt zu. Und sie sollte zu den jeweiligenÄmtern hhingehen und sich beraten lassen. Vor allem solltest nicht du ihre Angelegenheiten regeln. Das hilft ihr auch nicht weiter.

sie war bei allen Ämtern und wurde abgewiesen, da der Ehemann vermögend ist und ich ihr helfen solle!

sie regelt all ihre Sachen selber, nur wollte ich als Mutter wissen, ob ich ihr wenigstens beratend weiterhelfen kann. der trennungsunterhalt kommt derzeit nicht, weil der Ehemann an das geld noch nicht ran kommt. außerdem frage ich hier in eigenem Interesse, ob das Amt später mich anschreiben kann und verpflichten kann rückwirkend.

@Bobo228

Wenn ihr Ehemann vermögend ist, dann muss er ordentlich zahlen. Wieso kommt er an sein Geld denn nicht heran?

Jeder, der aktuell seinen Lebensunterhalt nicht sichern kann, hat Anspruch auf öffentliche Hilfen (ggf. in Form eines Darlehens).

Natürlich ist der Ehemann zunächst unterhaltspflichtig; das muß entsprechend eingefordert werden, falls er nicht zahlen sollte.

Hier gilt Reihenfolge:

ALG-I, Renten, Krankengeld u. a. ---> ALG-II (Sozialgeld) ---> Hilfe in besonderen Lebenslagen (vom Sozialamt)

Die Tochter sollte sich zunächst an das Sozialamt bzw. Arbeitsagentur/Jobcenter wenden - insbesondere auch im Hinblick auf die Miete...

Na was denn nun? Hat sie jetzt keine Arbeit mehr? Dann muss sie sich beim Jobcenter melden und kann ALG I beantragen. Dazu braucht sie ein Kündigungschreiben des bisherigen AG und Lohnbescheinigungen. Wenn sie nur krank geschrieben ist , dann muss sie zum Sozialamt.

sie ist wegen Arbeitsunfall und Berufskrankheit aus der letzten Anstellung gekündigt worden. daher der Anspruch an die Berufsgenossenschaft. arbeitslosmeldung ist durch, schon sehr lange, aber es gibt kein geld, da die BG bzw. die KK zahlen müssen laut Jobcenter.

  1. Sie hat die Möglichkeit beim Amtsgericht eine "Einstweilige Verfügung" auf Zahlung von Unterhalt zu erwirken. Dies ist nur möglich wenn die Scheidung eingereicht wurde. Dazu benötigt sie den Nachweis über den Verdienst ihres Mannes und ihrer eigenen momentanen Mittellosigkeit. 2.Sie kann zum Jobcenter gehen und einen entsprechenden Antrag auf Leistungen zum Lebensunterhalt stellen. Dann erst die einmalige Beihilfe beantragen. Sie soll sich dort die Formulare mit den notwendigen Erfordernissen geben lassen. Ziemlich höher Aufwand. Sollte das Darlehen genehmigt werden als einmalige Beihilfe, holt sich das Jobcenter das Geld von der Berufsgenossenschaft wieder.

Das Sozialamt wäre nur zuständig, wenn das Jobcenter ablehnt und weiterhin Bedarf besteht.

Liebe Grüße

In Ergänzung zu meiner Antwort:

Sie kann auch bei der Berufsgenossenschaft einen entsprechenden Antrag stellen und Ratenzahlung bei einer Genehmigung vereinbaren.

Liebe Grüße

@ngdplogistik

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@ngdplogistik

Sorry!!! Unter 1. meiner Antwort muss es "Einstweilige Anordnung, anstatt "Einstweilige Verfügung", heißen.

Liebe Grüße

das jobbcenter genehmigt ihr nichts, da Versicherungsleistungen vorrangig zu verbrauchen sind und der Ehegattenunterhalt. daher die frage ob nun das Sozialamt zuständig wäre? während der Umschulung nächsten Monat stünde sie dem Arbeitsmarkt nicht zu Verfügung, so das jobcenter, daher auch keine Unterstützung.

@Bobo228

Das Sozialamt überprüft die Notwendigkeit. Das heißt, sie muss nachweisen, das ihr ehemaliger Ehepartner keine Unterhaltszahlung leistet. Dies kann sie aber nur dann, wenn ihr Ex -Mann bestätigt, dass er keine Unterhaltszahlungen leistet oder leisten kann und zwar in schriftlicher Form. Versucht einmal das Darlehen über die Berufsgenossenschaft zu bekommen, einfach erst einmal anrufen unter Nennung des Aktenzeichens. Ansonsten bleibt nur noch die "Einstweilige Anordnung" unter dem Zwangsmittel der evtl. Lohnpfändung über Gerichtsentscheid. Den derzeitigen Lohn kannst Du über den Arbeitgeber erfragen. Gibt er dir diese nicht, bleibt der Zwang über das Gericht. Manchmal nutzt bereits ein freundlicher Hinweis diesbezüglich. Keine Drohung aussprechen oder gar schriftlich formulieren. Per Anwalt solltest du, bei totaler Ablehnung , die Leistungen des Sozialamtes erzwingen. Da sie zur Zeit mittellos ist, beantragt sie beim Amtsgericht einen Gutschein für eine Beratung eines Anwaltes ihrer Wahl. Auch hier muss sie nachweisen, das sie mittellos ist, was sie jedoch über den Ablehnungsbescheid des Jobcenters oder Sozialamtes wie auch mit der Vorlage des Bescheides der Berufsgenossenschaft , tun kann. Ich persönlich denke, das der Einsatz eines Anwaltes sich auszahlen würde, bevor immer mehr Zeit verstreicht. Wie bereits geschrieben ist das Sozialamt in dem Fall zuständig, unter Vorlage des Ablehnungsbescheides ( schriftlich) des Job-Centers und des Nachweises einer momentanen Mittellosigkeit. Du kannst auch den Anwalt vorher einschalten um die Dringlichkeit zu verdeutlichen. Nun habt ihr die Qual der Wahl. Es tut mir leid, euch keine bessere Mitteilung generieren zu können. Versucht es wirklich mit einem Anwalt. Vor Solchem fürchten sich Behörden, zumindest regt er zum beschleunigten Nachdenken an.

Liebe Grüße und viel Erfolg.

Sie kann es beim Sozialamt versuchen.Der Ehemann ist ja Unterhaltspflichtig.

aber auch nur, wenn er selbst verdient ...... und dann hat er auch noch Selbstbehalt ( das sind glaube ich 900 Euronen)

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