Welchen Straftatbestand erfüllt es, Asche von einem Toten außerhalb eines Friedhofs zu verstreuen?

5 Antworten

Möglichkeiten gibt's, google einfach mal "Urnenbefreiung" oder ähnliche Begriffe.
Einen Straftatbestand (der strafrechtlich durch ein Gericht verfolgt wird) wird man dadurch gar nicht erfüllen. Je nach Bundesland wird man eine Verwaltungsübertretung (auch bekannt als Ordnungswidrigkeit) begehen, was im Falle des Erwischtwerdens natürlich auch unangenehm ist und teuer werden kann.
Da es aus hygienischer Sicht keine Bedenken gibt, wird niemand gefährdet und sofern man nicht in unmittelbarer Nähe von Wohngebieten oder Nutzflächen agiert, wird man auch keine großen privaten Interessen verletzen. Die Pietät ist mE auch gewahrt, schließlich wird ja ein zu Lebzeiten geäußerter Wunsch der verstorbenen Person erfüllt.
Eine Anleitung zur Umgehung gesetzlicher Bestimmungen wird vermutlich gegen die Nutzungsrichtlinie dieser Website verstossen und die Betreiber in Schwierigkeiten bringen können. Aber wenn Du nach den oben erwähnten Begriffen ("Urnenbefreiung" oder "freie Aschenverwendung" oder "Asche verstreuen" ...) mit Google suchst, findest Du sicher eine Möglichkeit, die ohne Risiko für die Familie und billiger als ein Grab ist.

Sehr gute Antwort !

Ich gehe alle 2 bis 3 drei wochen aufn friedhof ich habe eine sehr große familie

Meine oma und mein opa haben beide sehr viele geschwister mein opa hat 9 geschwister und meine oma 7

Bei uns aufm friedhof liegen so viele verwanten von mir nicht nur meine groß onkel und tanten auch cousinen und cousengs von meinen großeltern ich schätze mal so an die 55 leute von uns liegen da

Und meine oma hat mir immer gesagt die leute die nicht im stande sind ab und zu auf den friedhof zu gehen und seinen verwandten und leute die im leben gut zu einem waren solch diese ehre zu erweisen viele denken ja es ist ja bloß ein stein mit name

Und unten liegt ne leiche

Doch darum geht es nicht

Es geht darum das es die letzte ruhe stätte ist und man so mit zeigt das man die person nicht vergessen hat

In D herrscht Friedhofszwang, d.h., dass die Asche oder der Leichnam auf einem Friedhof beigesetzt werden muss. Es gibt Bestattungsformen, bei denen ein Teil der Asche anders verwendet wird (Diamant-Bestattung, Weltraum-Bestattung), jedoch läuft das über den Bestatter.

Eine andere semilegale Möglichkeit ist es, den Verstorbenen über einen deutschen Bestatter in den Niederlanden oder der Schweiz zu kremieren.

Das Portal Postmortal setzt sich dafür schon seit Jahren ein. Dort bekommst Du auch Adressen. http://www.postmortal.de/Bestattung-Beisetzung/Alternativen/Umweg/umweg.html

Schau mal hier, dort werden ganz legale Lösungsmöglichkeiten aufgeführt:

http://www.mdr.de/fakt/141130.html (Einäscherung in den Niederlanden u. Rücknahme der Asche nach D)

Oder google einfach mal unter dem Schlagwort 'Urnenschmuggel'.

Ruf mal beim Ordnungsamt an. Die können es dir genau sagen, ob und in welcher Form es erlaubt ist und falls nicht, wo es geschrieben steht.

Darf d. Friedhofsverwaltung d. genaue Lage eines anonymen Grabes "unter dem grünen Rasen" mitteilen?

Mein Freund + ich waren vor 1 Jahr auf d.Friedhof unserer Stadt, weil er d.Mut gefasst hat, d.Grab eines Freundes zu besuchen, der sich vor einigen Jahren d.Leben genommen hat.

Wir wissen, dass d.Urne auf d."grünen Rasen" beigesetzt wurde. Kenne d.offiziellen Namen nicht - kann es nur erklären: Die Überreste befinden sich nicht in einem typischen Grab mit eigenem Grabstein + Anpflanzfläche, sondern auf einer großen Rasenfläche, in deren Zentrum ein einzelner großer Grabstein steht, auf dem die Namen aller auf diesem Feld Beigesetzten stehen.

Ich kenne das von meiner Oma: Bei der Beerdigung wurden wir darüber informiert (haben es natürlich auch gesehen), wo genau Oma "liegt". Viele Angehörige legen Blumen für Verstorbene an den gemeinsamen Grabstein. Aber ich weiß, wo genau ich Blumen für Oma persönlich ablegen kann.

Zu meiner Frage: Wir konnten nicht einmal d.gemeinsamen Grabstein finden, weil es einfach zu viele sind + wir keinen Anhaltspunkt haben, wo in etwa wir suchen sollten.

Da ein solches Grab einen anonymen Aspekt hat: Darf d.Friedhofs- oder Stadtverwaltung direkte Auskünfte (auch an Nicht-Familienangehörige) weitergeben? Unser Friedhof ist klein - d.Verwaltung kaum da, sonst hätten wir schon längst nachgefragt.

Bitte entschuldigt den Roman! Ich hab generell Schwierigkeiten, mich beim Schreiben auf das Wesentliche zu begrenzen!!!

-Helena

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