Welchen Anspruch kann ich stellen, wenn ein Kamerad meines Kindes die Schulsachen mutwillig zerstört und die Eltern für den Schaden nicht aufkommen wollen?

5 Antworten

Ein Gespräch werdet Ihr wohl schon geführt haben. Richtig? Kann der Lehrer oder die Lehrerin Stellung dazu nehmen, haben er oder sie etwas gesehen? Steht eindeutig fest, dass der Schulkamerad die Sachen Eures Kindes zerstört hat?

Wenn ja, wie beschrieben einen Brief an die Eltern aufsetzen und mit einer Fristsetzung Schadenersatz verlangen. Wenn keine Reaktion, nach Fristablauf nochmals eine Frist setzen mit der Androhung bei Nichtreagieren, einen Anwalt einzuschalten.

Es ist die Frage, ob Ihr das in der Form auch durchsetzen wollt. Für die Kinder ist das mit Sicherheit nicht das Beste, aber man kann natürlich auch Eure Beweggründe nachvollziehen.

Es ist die Frage, wie es dazu überhaupt kam? Vielleicht kann man sich verbal einigen und jeder zahlt die Hälfte.

Wenn es um verletzte Aufsichtspflicht geht, kommt nur die Schule oder der zuständige Lehrer/Erzieher in Betracht - wenn nicht, das Kind selbst, welches bis auf weiteres nicht zahlungsfähig ist.

Die Eltern haften keinesfalls für den Schaden.

wenn ein Kamerad meines Kindes die Schulsachen mutwillig zerstört

Ist das nur eine Behauptung oder gibt es hierfür sichthaltige Beweise, glaubwürdige Zeugen? Wo ist das ganze passiert?

und die Eltern für den Schaden nicht aufkommen wollen?

Wenn es in der Schule passiert ist und Lehrkräfte die Boshaftigkeit und Zerstörungswut des Kindes bezeugen können, sollte man versuchen zu erwirken, dass das Kind die Schule verlassen muss, wenn die Eltern den entstandenen Schaden nicht regulieren. Ohne Zeugen wird's schwierig.

Welchen Anspruch kann ich stellen, wenn ein Kamerad meines Kindes die Schulsachen mutwillig zerstört und die Eltern für den Schaden nicht aufkommen wollen?

Das kommt darauf an. Hier zum Beispiel darauf, wie alt der Kamerad ist und ob die Schule ggf. ihre Aufsichtspflicht verletzt hat.

Die Eltern dürften hier wohl eher weniger haften müssen. Aber der Sachverhalt ist ohnehin viel zu dürftig formuliert, um eine sinnvolle Antwort geben zu können.

Das ist immer etwas schwierig.

Versuche es erst einmal über den Lehrer, dann die Elternsprecher, u.s.w.

Wenn du Pech hast bleibst du auf den Kosten sitzen, ich hatte das auch schon.

Manchmal ist der ganze Rattenschwanz von Stress es nicht wert, wenn man schon alles mögliche versucht hat.

LG Pummelweib :-)

Du könntest einen Anspruch höchstens gegen das Kind selber stellen, solange es gemäß §828 BGB deliktsfähig ist. Ob irgendjemand seine Aufsichtspflicht verletzt hätte, kann ich jetzt nicht rauslesen


.... und mit etwas Glück ist das Kind in die Haftpflichtversicherung der eltern eingeschlossen und die Eltern sind bereit, die Forderung der Versicherung zu melden.

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