Welche Versicherungen braucht ein dualer Student?

5 Antworten

Welche Versicherungen muss ich haben

Dies ist ganz einfach zu beantworten.

In Deutschland gibt es Pflichtversicherungen per Gesetz, also eine Krankenversicherung, gesetzliche Pflegeversicherung und wenn Du ein Auto hast eine Kfz-Haftpflichtversicherung.

Welche Du selbst haben solltest = eine Berufsunfähigkeitsversicherung.

Und wo Du über deine Eltern versichert sein könntest = Privathaftpflicht, Hausratversicherung, Rechtsschutzversicherung.

Hallo Klopfklopfklopf,

unerlässlich ist eine Privat-Haftpflichtversicherung. Sie haften für Schäden die Sie Dritten gegenüber verursachen in unbegrenzter Höhe. Die Privat-Haftpflichtversicherung bietet bereits für kleines Geld Schutz gegen existenzielle Risiken.

Ob und in welcher Form Sie hier noch über Ihre Eltern mitversichert sind, erfragen Sie am besten direkt beim Versicherer Ihrer Eltern.

Grundsätzlich empfiehlt sich bereits in jungen Jahren eine Berufsunfähigkeitsabsicherung abzuschließen. Je jünger und gesünder man bei Vertragsabschluss ist, desto günstiger sind die Versicherungsprämien. Von staatlicher Seite gibt es für nach dem 01.01.1960 geborene, keine  Berufsunfähigkeitsabsicherung mehr sondern lediglich eine geringe Erwerbsminderungsrente.

Ähnliches gilt für die private Altersvorsorge. Je früher man mit dem Sparen beginnt, desto einfacher ist es eine gute Grundlage für die Rente zu schaffen.

Die Hausratversicherung sichert ihr Hab und Gut u.a. gegen Schäden durch Feuer, Leitungswasser und Einbruchdiebstahl ab. Ob diese für Sie sinnvoll ist, müssen Sie selbst bewerten.

Viele Grüße

Bernhard Gabriel, CosmosDirekt

Antwort vom Fachmann.: Du solltest auf jeden Fall eine private Haftpflicht Versicherung haben. Bist aber evtl. Für einen bestimmten Zeitraum oder während des gesamten Studium über deine Eltern versichert. Lass dir die versicherungsbedingungen deiner Eltern zeigen und schau was da abgesichert ist Gleiches gilt für die Hausratversicherung. Da kommt noch die Höhe der Versicherung dazu. Sollte aber für einfache Möbel und ein paar elektronische Geräte ausreichend sein. Auf jeden Fall solltest Du eine Berufsunfahigkeitsversicherung mit mindestens 1000 Euro garantierer Rente haben die bis zum 65 lj reicht und optionale Erhöhungen ohne Gesundheitsprüfumg anbietet und auf abstrakte Verweisung verzichtet.

Also die Ansicht welche Versicherungen notwendig sind gehen grundsätzlich oft stark auseinander. Das liegt daran, dass eine Versicherung negativ formuliert ein Spiel mit der Angst ist, oder sachlicher gesehen von der individuellen Risikobereitschaft abhängt.

Was in meinen Augen für jeden ein absolutes Muss ist, ist die private Haftpflichtversicherung. Eine Hausrat ist bei dem geschilderten Sachverhalt nicht sinnvoll, weitere unter bestimmten Umständen sehr sachgerechte Versicherungen wie z.B. Risiko-LV (Absicherung Familie mit Kindern durch Hauptverdiener) sind im genannten Fall noch nicht nötig.

Eine Berufsunfähigkeitsversicherung ist oftmals sehr sinnvoll, ob diese aber schon als Student, oder erst später auf ein dann deutlich höheres Gehalt angepasst, abgeschlossen wird, sollte sehr genau anhand von Angeboten betrachtet werden. Zwingend dürfte sie derzeit noch nicht sein.

Unnötig bzw. zu teuer sind Handy-Versicherungen u.ä., da hier die Beiträge oftmals in wenigen Jahren bereits den Neupreis erreichen.

In welchen Fällen eine Mitversicherung bei den Eltern besteht muss am einzelnen Versicherungsvertrag geprüft bzw. bei der Versicherung nachgefragt werden. Sehr häufig sind Studenten noch enthalten, aber eben nicht immer!

Hilfe......... Die Berufsunfähigkeitsversicherung ist die wichtigste von allen und sollte so früh wie möglich abgeschlossen werden. Erstens ist der Beitrag abhängig vom Eintrittsalter und zweitens kann jederzeit eine Krankheit oder psychologische Behandlung den Weg in diese Versicherung für viele Jahre unmöglich machen.

Eine Berufsunfähigkeitsversicherung ist oftmals sehr sinnvoll, ob diese aber schon als Student, oder erst später auf ein dann deutlich höheres Gehalt angepasst, abgeschlossen wird, sollte sehr genau anhand von Angeboten betrachtet werden. Zwingend dürfte sie derzeit noch nicht sein.

Sorry - aber dies ist total daneben.

Nehmen wir mal an, ein Versicherungsvermittler schreibt solchen Text in  das Beratungsprotokoll und der Student hat während seines Studiums einen Unfall und kann daraufhin keine BU mehr abschließen.

Ich möchte dann nicht in der Haut des Versicherungsvermittlers stecken !!!

Gruß Apolon

@Apolon.... Danke, Du sprichst mir aus der Seele

Oder der BU Fall tritt ein. Dann haftet meine Vermögensschaden- Haftpflichtversicherung zum ersten und zum letzten mal für mich

Bis 25 wirst du sicherlich noch in der Krankenversicherung (Familienversicherung) deiner Eltern mitlaufen, darüber musst du dir also wahrscheinlich keine Sorgen machen (zur Sicherheit aber besser doch einfach mal deine Eltern fragen, ob sie dich aus der Familienversicherung gekickt haben oder nicht ;)). Gleiches gilt für die Haftpflicht.

Empfehlenswert wäre, schon während des Studiums über eine Berufsunfähigkeitsversicherung nachzudenken, denn je früher du die abschließt, umso besser. MUSST du aber nicht.

Unfallversicherung stellt jede Uni automatisch für ihre Studenten (zumindest was Unfälle auf dem Campus und studienbedingte Unfälle, d.h. auch während Praktika angeht, bist du da also auch versorgt). Eine private UV wäre ratsam und kostet dich als Student auch nicht wirklich die Welt, also solltest du dir die auch holen. 

Alles andere kannst du abschließen, musst du aber nicht. Also Hausrat, private Altersvorsorge, Verkehrsrechtschutz, privaten Rechtschutz usw. Es gibt Studenten, die ihre Bude mit Designermöbeln bis unter die Decke vollstopfen; die sollten sich dann schon eine Hausratsversicherung holen, aber du sagst ja selbst, dass bei euch nix zu holen ist. ;) Daher würde ich das im Augenblick an deiner Stelle auch lassen.

Lieber nicht reden wenn man keine Ahnung hat

@TerhorstAgentur

Danke, gebe ich gerne so an meinen persönlichen Versicherungsberater weiter.

Die Eltern können sie nicht aus der Familienversichrung rauskicken. Da sie duale Studentin ist, verfügt sie über ein Sozialversicherungspflichtiges Einkommen und ist dadurch selbst krakenversichert. Die Uni versichert sie auch nicht gegen Unfälle. Vielmehr ist sie über die gesetzliche Unfallversicherung auf dem Weg zur Arbeit und zur Uni sowie während der Arbeit und des Unterricht sowie auf dem weg nach hause versichert. Es empfiehlt sich trotzdem eine private Unfallversicherung zusätzlich zu haben. Aber es gibt auch wichtigeres. bu Schutz ist unausweichlich da von gesetzlicher Seite so gut wie kein Schutz besteht

@TerhorstAgentur

Ich glaube, wir haben uns ungewollt ein bisschen "verpasst". Ich hatte Ihnen eigentlich gar nicht in irgendeinem Punkt widersprechen wollen. ^__^' Denn natürlich können ihre Eltern sie nicht aus der FV kicken. Ich bin davon ausgegangen, dass der zwinkernde Smiley hinter der Aussage eigentlich Hinweis genug sein sollte, dass der Satz davor entsprechend mit Humor zu nehmen also nicht wirklich ernst gemeint ist. (und als dualer Student wird Klopfklopfklopf das sicher schon richtig gedeutet haben...hoffe ich zumindest ^_^').

Und die Uni "bietet" natürlich auch keine Versicherungen "an". An der Stelle habe ich mich auf gut Deutsch selten blöd ausgedrückt. Gemeint war derselbe Sachverhalt - klar greift hier ganz normal die gesetzliche UV, wie auch beim Arbeitsplatz.

(ich dachte, der Einspruch ging in erster Linie gegen die HV. Das hatte mich jetzt überrascht, denn besonders darüber habe ich vor meinem Studium lang und breit mit meiner Versicherungsagentur diskutiert XDD)

@BelleRobyn.... Wenn du vollzeit Student bist und deine Eltern selbst privat versichert sind, sieht die Sache ganz anders aus.... Dann zahlen deine Eltern einen eigenen Beitrag für dich. Können die kramversicherung aber seit 2008 auch nur kündigen wenn eine folgeversicherung besteht. Als Student greift die Familienversichrung nicht mehr. Dann kannst du als freiwilliges Mitglied in der gkv bleiben und zahlst den Studentenbeitrag oder hast die Möglichkeit in den ersten 6 Monaten des Studiums in die pkv zum Studententarif zu wechseln.

@TerhorstAgentur

@TerhorstAgentur,

Dann kannst du als freiwilliges Mitglied in der gkv bleiben und zahlst den Studentenbeitrag oder hast die Möglichkeit in den ersten 6 Monaten des Studiums in die pkv zum Studententarif zu wechseln.

Das war einmal, funktioniert nicht mehr.

Ein Dualer Student muss in die GKV und kann nicht mehr in der PKV bleiben.

sorry, habe den smily nicht gesehen, habe nur mein Smartphone in der Hand und es überlesen. Daher auch einige Rechtschreibfehler in meiner Ausführung. In den anderen Punkten wiedeespreche ich Dir ja auch nicht.

@Apolon.... genauso hatte ich es ja geschrieben. Weiter oben in dem von Dir zitierten Textausschnitt steht, das sich die Regelung auf Vollzeitstudenten bezieht

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