Welche Religion angeben bei Einwohnermeldeamt?

3 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

kann man noch seine christliche Zugehörigkeit angeben

Du kannst nicht nur, du musst sogar ! :)

Die Behörde interessiert sich nicht dafür, an was du glaubst, sondern in welchem Verein du Mitglied bist, damit sie dir die entsprechenden Steuern abziehen kann. Das ist das einzige Interesse, das der Staat an dieser Information hat.

Genau, deswegen auch der Nicht-Kirchenaustritt. Für den Fall, dass man zu einer Religion konvertiert, für die man in Deutschland ohnehin keine Steuern zahlt (Islam, Buddhismus, etc) bietet sich der Austritt an, weil man keine Kirchensteuer mehr zahlt. Aber wenn man theoretisch zu einer Religion übertritt, wo man dennoch Steuern zahlt, aus der Kirche aber nicht ausgetreten ist, dann sollte es dem Staat aber eigentlich egal sein, welche man angibt, solange man eine davon angibt, sehe ich das richtig?

@SadvatiLhamo

Naja, nicht ganz. Denn ein förmlicher "Übertritt" bzw. Konversion bedeutet ja, offiziell aus der einen Kirche aus- und in die andere einzutreten. In aller Regel wird eine Kirche wird dich nicht als offizielles Mitglied aufnehmen, wenn du noch einer anderen offiziell angehörst. Insofern stellt sich die Frage nicht. Du kannst ja nur in einer Mitglied sein. Und das ist die, die du auch offiziell angeben musst. Ob du mit Kopf und Herz einer anderen Religion den Vorzug gibst, interessiert den Staat nicht ;)

  • Wenn du nicht offiziell aus der Kirche ausgetreten bist, zahlst du auch weiter Kirchensteuer

  • Dies ist auch auf deiner Lohnsteuerkarte vermerkt

Die wo man gemeldet ist. Wenn es sich ändert, muss man zur Stadt, austreten, kostet meistens. Ich musste 25 Euro zahlen. Dann geht man zum Finanzamt und meldet dass man keine Religion mehr zugehörig ist. ann zahlt man auch keine Kirchensteuer mehr.

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