Welche Rechte bei falscher Artikelbeschreibung

5 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

da ich den artikel nicht kenne, und auch den verkäufer nicht und dich nich und blabla... > gehe ich einfach mal davon aus das alles so is wie du hier sagst^^ sollte es tatsächlich so sein, dass der artikel anders beschrieben als ausgeliefert ist, ist die sache nicht mangelfrei. der verkäufer muss hier schon nacherfüllen. er hat seine leistungspflicht nicht erfüllt und hat dies auch selbst zu vertreten. in frage kommt hier eine rückabwicklung woraus resultiert das du dein geld wieder bekommst, oder eine nacherfüllung, in dem fall eben das übersenden eines neuen, wie beschriebenen artikels... rechtlich ist das durchsetzbar, aber du weißt nicht wie und ein anwalt wäre bissl hochgegriffen für einen artikel der schätzungsweise die 5 euro nich überschreitet^^ zu mal das alles auch nur funktioniert wenn da eben stand "passt auf JEDE tastatur" oder so... wenn da halt stand passt für die meisten tastaturen oder blakeks haste einfach pech^^ denn wie schon gesagt, klar is jede tastatur gleich

Danke für die Antwort. Ich wusste doch, dass das so nicht ganz in Ordnung sein kann.

Die Aufkleber haben 7,39€ gekostet. Klar ist das nicht die Welt, aber für ein paar kleine Aufkleber finde ich das schon eine stolze Summe. Da hätte ich halt erwartet, dass sie wenigstens passen. Und irgendwie gehts mir auch ums Prinzip.

In der Artikelbeschreibung stand wörtlich: "Die Aufkleber sind von der Passform angepasst an original IBM X Serie Tastaturen" und ich wollte sie auch für eine Tastatur der IBM X Serie benutzen.

@Serienchiller

da würde ich ganz höflich das problem schildern, und beschreiben das hier wohl ein fehler in der beschreibung vorliegt und du darum bittest, das geschäft rück ab zu wickeln, das du die aufkleber nich zurücksenden kannst is halt pech^^

Leider hast du dann kein Tausch- oder Rückgaberecht. Du kannst den Fall reklamieren und wenn der verkäufer sich nicht einsichtig zeigt, über den Anwalt dein Anspruch auf ein funktionierendes Produkt geltend machen. In deinem Fall ist der Schaden relativ "klein", daher wird sich keine Sau sich drum kümmern. Mein Rat, abhaken und in Zukunft vermeiden, dann hast du die meisten Nerven, Zeit und vielleicht sogar Geld gespart.

... also manchmal verstehe ich die welt nicht mehr. wieviel hast du denn dafür bezahlt? etwa 100 euro? mein gott, nicht jede tastatur ist gleich... schneide sie dir doch einfach zurecht. der aufwand ist doch viel zu groß...da auf das rücktrittsrecht zu pochen... und wie willst du das denn mit den aufklebern machen die du schon verklebt hast?

davon mal abgesehen kannst du selbst eine bereits gebrauchte waschmaschine wieder innerhalb der frist zurück geben. abzüglich einer nutzungsentschädigung

Das "Fehlen einer zugesicherten Eigenschaft" ist ein Reklamationsgrund.

Internetläufe bei Händlern haben generell 14 Tage Rückgaberecht OHNE ANGABE VON GRÜNDEN.

Schicks zurück und lass dir das Geld erstatten. Mach vorher Fotos von dem Teil (rundherum) auch mit Seriennummer usw. und auch davon was nicht passt. Falls der Verkäufer noch was auszusetzen hat, kannst Du ihm sagen das der Artikel nicht der Beschreibung entsprochen hat und kannst das dann auch mit den Bildern beweisen. Aber wie gesagt, normalerweise 14 Tage ohne Angabe von Gründen, der Verkäufer wird sich überlegen ob er meckert weil Du dich auf dein Recht berufst.

Verbraucherrecht durch Vero Moda verletzt!

Hallo Zusammen, am Samstag, den 16.05.15 war ích in der Vero Moda Filiale in den Köln Arcaden und habe mir ein Oberteil für 19,95 € ausgesucht. Die Schlange an der Umkleidekabine war zu lang und daher habe ich das Oberteil leider nicht anprobiert. An der Kasse fehlte das Etikett am Artikel, daher ging die Kassiererin ins Lager und druckte einen Aufkleber mit Barcode, Artikelnummer und Preis aus und klebte es an das innen Label des Oberteils und kassierte mich ab. Am Montag, den 18.05.15 ging ich in die Vero Moda Filiale in Troisdorf um das Oberteil umzutauschen. Dort wurde mir der Umtausch von der Kassiererin verweigert, weil das Etikett fehlte. Obwohl ich den Kassenbon dabei hatte und ich ihr erklärt habe, dass ich den Artikel ohne Etikett kaufte und daher die Kollegin extra den Aufkleber mit allen Infos, die auch auf einem Etikett drauf sind, rein geklebt hat, wollte Sie den Artikel nicht zurück nehmen. Letztendlich habe ich nach der Filialleitung gefragt und auch sie hat den Umtausch verweigert. Auf dem Kassenbon steht, dass der Käufer bundesweites, 30-tägiges Umtauschrecht hat, mit Kassenbon und Etikett oder Aufkleber. Ich habe alles eingehalten und auch der Artikel ist einwandfrei. Dennoch durfte ich von meinem Recht nicht Gebrauch machen. Wenn ich jetzt extra noch mal in die Köln Arcaden fahre, habe ich durch die Spritkosten keinen Vorteil, wenn die mir das Geld zurück zahlen, weil der Betrag sich fast ausgleicht. Ich habe mir die Namen der beiden aufgeschrieben und mich beim Verbraucherschutz gemeldet. Aber was könntet ihr mir noch an Tips geben was ich tun kann?? Danke und liebe Grüße

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Personalisierte Produkte / Widerrufsrecht

Hallo zusammen,

ich möchte demnächst ein 100% personalisiertes Produkt zum Verkauf anbieten. Gemäß dem Gesetz muss dann ein Widerrufsrecht nicht gegeben werden, da der Artikel an andere nicht mehr zu verkaufen ist:

Ein Widerrufs- und Rückgaberecht besteht gemäß § 312d Abs. 4 BGB nach Auftragsbestätigung nicht, da es sich um Waren handelt, die Helix Studios auf Grund von Spezifikationen des Kunden angefertigt hat oder die eindeutig auf persönliche Bedürfnisse des Kunden zugeschnitten sind. Dem Kunden ist bekannt, dass er Helix Studios bei Bestellung solcher Produkte die konkrete Anweisung für die Herstellung der Ware gibt.

Allerdings möchte ich dem Kunden serhwohl einräumen, dass er bei Nichtgefallen den Artikel dennoch zurückgeben kann. Das Produkt wird immer über € 40 kosten, also kann ich laut dem Widerrufstandard die Rücksendeversandkosten nicht auf den Kunden umlegen.

Jedoch greift zum einen ja das Widerrufsrecht nicht und zum anderen möchten wir nicht auch noch die Versandkosten tragen.

Meine Frage nun: Wie gestalte ich das rechtlich korrekt? Bekommt der Kunde nach der Bestellung trotzdem eine Widerrufsbelehrung zugesendet, obwohl diese in den AGBs ausgenommen wird? Bekommt er gar keine Widerrufsbelehrung zugesendet? Sende ich ihm einfach nur einen Hinweis zu, dass er das Produkt dennoch zurückgeben kann, die Versandkosten der Kunde aber selber zu tragen hat? Unter welcher Überschrift läuft das dann? Die standardisierte Widerrufsbelehrung sollte man ja eher nicht ändern, da man dann eventuell abmahnfägig wird...

Ich danke vielmals um Hinweise und Ratschläge.

Vielen Dank!

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