Welche Preisentwicklung würdet Ihr Euch momentan am meisten wünschen?

Das Ergebnis basiert auf 22 Abstimmungen

Andere Meinung 64%
Dauerhafte Deflation 23%
Festpreise unabhängig von Angebot und Nachfrage 14%
Weiterhin die Hyper-Inflation 0%

13 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Die Welt funktioniert nicht wie im Bilderbuch. Die Preismacher nutzen diese einfachen Ansichten allerdings eiskalt aus, um Preiserhöhungen zu rechtfertigen.

Der einzige Handelsbereich, der seine Preiserhöhungen aufgrund eines klassischen Marktmechanismus rechtfertigen kann, ist die Produktion von Elektronikbauteilen/Halbleitern - denn hier gibt es einen eindeutigen Nachfrageüberhang und ein begrenztes Angebot.

Die gestiegenen Lebensmittelpreise, Dienstleistungspreise, Wohnraumpreise und Energiepreise sind kein Resultat von Knappheit. Zur Deckung der Existenz-/Grundbedürfnisse ist der Mensch gezwungen, steigende Preise zu akzeptieren. Die Fasspreise für Öl sind an der Börse zwar gestiegen, stehen aber in keinem Verhältnis zu den privaten Endkundenpreisen. Beweis hierfür könnten die Börsengänge am Anfang der ersten 2010er Jahre sein - denn hier waren die Börsenpreise für Öl exorbitant höher als heute.

Von Experte stormy bestätigt

Selbstverständlich moderate Inflation, 2 bis 3 %.

Dauerhafte Deflation wäre aus offensichtlichen Gründen eine Katastrophe für jede Volkswirtschaft.

Was mit "Weiterhin die Hyper-Inflation" gemeint sein soll, ist nicht begreiflich.

"Was mit "Weiterhin die Hyper-Inflation" gemeint sein soll, ist nicht begreiflich."

Die momentane Wucher-Inflation.

@NicoFFFan

Bei dir fliegen Begriffe nach Bauchgefühl durcheinander.

Schlechte Basis für eine solche Umfrage.

Andere Meinung

Das Ziel mit der leichten Inflation von ca. 2% beruht auf der Grundannahme, dass das erklärte Ziel der Wirtschaft(spolitik) stetiges Wachstum ist bzw. sein muss. Also, dass nur stetiges Wachstum für Wohlstand sorgen kann.

Genau diese Herangehensweise an die Wirtschaft im Sinne der VWL gerät allerdings zunehmend in die Kritik. Unendliches Wachstum setzt auch unendliche Ressourcen voraus - und die haben wir nicht! Ganz im Gegenteil - es wird immer deutlicher, dass wir rund um die vorhandenen Ressourcen bereits jetzt WEIT über unsere Verhältnisse leben und somit letztendlich zukünftigen Generationen ihre Lebensgrundlagen rauben.

Genau deshalb stehen zunehmend im Bereich der VWL Themen wie "Degrowth" oder auch die "Donut"-Ökonomie zur Diskussion. Alles Ansätze, wie Wohlstand möglich sein kann, ohne dabei auf Kosten anderer Menschen jetzt und in Zukunft zu leben. Und dazu gehört eben die Abkehr davon, dieses Psychospielchen der gemäßigten Inflation weiter zu spielen, was ja einzig zum Zweck hat, Investitionen und somit Wachstum zu befeuern.

Andere Meinung

eine dauerhafte Inflation ist schädlicher für die Wirtschaft , als eine niedrige Inflation . Ständig sinkende Preise würden zu ewiger Kaufzurückhaltung führen , wäre schlecht für die Nachfrage , Wachstum und Beschäftigung.

Festpreise würden die Allokationsmechanismen des Wettbewerbs ausschalten , auch sehr schlecht .

Nicht umsonst wünschen wir uns eine niedrige ( bei circa 2% ) liegende Inflation

Natürlich gibt es Probleme in einzigen Bereichen , Wohnungsmarkt oder jetzt der Energiemarkt , aber mit Festpreisen ist das Problem leider nicht zu lösen

Andere Meinung

Eine leichte Inflation zwischen 1 und 2 % wäre für die meisten die beste Entwicklung.

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