welche kosten kommen auf mich zu wenn ich meine riesterrente zu einem anderen anbieter mit nehme?

5 Antworten

Das ist ja ne nette Diskussion hier. Über welche Provinzial sprechen wir hier? Über NordWest oder Rheinland? Ich persönlich wäre vorsichtig hier eine Gesellschaft schlecht zu reden, nur weil vllt der Berater nicht die besten Fachkenntnisse hatte. Ich würde bei solchen Spezialfällen immer die Direktion der jeweiligen Gesellschaft fragen und mich nicht auf den Vertreter verlassen. Ruf doch am besten mal im Servicecenter an und lass dich in die Riesterabteilung verbinden. Die können die dann auch fachliche Auskünfte geben und dir die Gesetzeslage erklären. Ich denke, dass manchmal ein Wechsel Sinn macht, wenn später für mich deutlich mehr rauskommt und ich dem jeweiligen Berater / der Geschäftsstelle vertraue. Da machen 100,-€ Mehrkosten auf die ganze nJahre verteilt jawohl nichts aus. Du solltest dich aber nach den evtl. versteckten Kosten erkundigen, wie hier schon Mehrfach angesprochen. Aber wie gesagt, ruf mal die Direktion an und frag jmd, der Ahnung hat. Denn hier entfacht ja eher ein riesen Streit darüber, wer Recht hat, als dass dir geholfen wird. Zumal hier niemand deine Konditionen kennt, würde ich hier auf keine Meinung hören, ohne jmd angreifen zu wollen.

Hallo,

eine Frage, die man nicht so pauschal beantworten kann. Du bist momentan bei der AM und willst zur Provinzial? Die AM hat bestimmt eine bekannte "Organisation" bei Dir verkauft, oder? Grundsätzlich besteht das Recht auf Portabilität, d.h. Wechsel zu einem anderen Anbieter. Ob der Wechsel zur Provinzial nun die richtige Entscheidung ist möchte ich persönlich bezweifeln - da gibt es sicherlich kompetentere Gesellschaften. Welche finanziellen Verpflichtungen beim Wechsel auf Dich zukommen kann man so auch nicht sagen. Da muss man erst mal den bestehenden Vertrag einsehen und das "Kleingedruckte" durchschauen. Meine Empfehlung bevor Du wechselst: Suche einen Versicherungsmakler auf. Der ist nicht gebunden und arbeitet unabhängig von den Gesellschaften. Er kann Deinen Vertrag genau durchsehen und kann Dir aus der Vielfalt der Gesellschaften die geeignetste Gesellschaft heraussuchen und Dir vorstellen.

Grundsätzlich kannst du davon ausgehen, dass wenn du einen langfristigen Vertrag früher kündigst, hohe Kosten anfallen. Wenn dir jemand sagt, dass das nur "Bagatellen" sind, schick ihn am besten gleich wieder nach Hause. Lass dir von der HM ein Angebot zum Rückkauf stellen, dann siehst du es ja schwarz auf weiß. Einen neuen Antrag kannst du im nächsten Monat auch noch stellen.

Wieso Rückkauf? Abgesehen von den Kosten werden die angefallen Werte übertragen, nicht der Rückkaufswert...

@Pumin

@derHans : Das ist in Bezug auf Riester komplett falsch! HG DerMakler

Ich würde dir aufgrund der Lügen des Provinzialvertreters einen Wechsel dahin nicht empfehlen. bestb2b, hat schon einiges geschrieben, was an Kosten auf dich zukommt. Außerdem fallen erneute Abschlusskosten für den neuen Vertrag an. Man muss das alles ins Verhältnis setzen. Willst du Rendite erwirtschaften, kommst du in der Regel mit einer Fondsriester besser. Bist du eher der klassische Typ (Garantie), dann bedeutet das auch höhere Kosten. Mein Spruch ist da immer: Wo Garantie drin steckt, fallen garantiert auch höhere Kosten an. Falls du wirklich einen Wechsel vor hast, dann stelle deinen derzeitigen Riestervertrag beitragsfrei. Der läuft dann bis zum Rentenalter und der Rest wird ausgezahlt, ohne das du einen Cent einbüßt.

Wer will den keine Rendite erwirtschaften?! Die Frage ist nur, ob ich mit einer Fondsriester wirklich mehr Rendite am Ende erwirtschaftet habe?! Der Durschnittsfonds hat 2008/2009 38% minus gemacht! Soviel zu den Renditechancen an der Börse! Und dann 2 Finanzkrisen innerhalb eines Jahrzents.... Außerdem ist Ihr "Spruch" mit den Garantien und den hohen Kosten völliger Quatsch! Wenn man alle Kosten eines Fonds wie z.B. Ausgabeaufschlag, Transaktionskosten, Total Expense Ratio (TER)etc. betrachtet stellt sich für mich nicht die Frage, welche Variante mehr Kosten verursacht! Aber wie ich sehe, wird weiterhin ohne Skrupel jedem ein Fonds auf´s Auge gedrückt! Na dann bis zur nächsten Finanzkrise! Natürlich besteht die Möglichkeit, dass man am Ende mehr Rendite erwirtschaftet hat, aber was ist wenn nicht? Sollte man mit seiner Altersvorsorge so zocken, oder sollte diese doch eventuell eher sicher sein, damit man heute schon weiß, was man später mindestens garantiert hat? Ich denke die Antwort ist klar!

@spezop

@Spezop: Bist nen Schwarzmaler oder lebst du vom LV-Verkauf ?

Auf eine Sicht von 20 und mehr Jahren haben Fonds immer bessere Renditen erwirtschaftet als LVs und das zu Zeiten wo LV auch noch 7% erwirtschaftet haben, und sicher wird es immer wieder Krisen geben, Schon mal was von Cost-Average gehört ? Und seien wir mal ehrlich, wessen Geld ist sicherer, das eines Sparers bei ner Versicherung, wo die Kohle komplett in die Bilanz des Unternehmens fließt oder das Geld das als Sondervermögen als separater Deckungsstock gehalten wird ??

@spezop

@spezop Keine Ahnung von der Börse, aber rumlallen. Natürlich hat der Durchschnittsfonds 2008/2009 38% minus gemacht, dafür hat er in anderen Jahren 50% plus gemacht. Fonds sind keine Anlage in jährlicher Sichtweise, sondern aufgrund Ihrer Schwankungen für langjährige Sichtweisen und Anlagen geeignet. Bei 60 Jahren DAX kommst Du auch durchschnittlich 8,5%, bei 125 Jahren S&P kommst Du auf durchschnittlich 9,2%. Börse ist langfristige Anlage ! Es gab keine zwei Finanzkrisen in einem Jahrzehnt. Die erste war eine vorauszusehende Konsolidierung, für alle ersichtlich, die den Markt langfristig im Blick haben. Und trotz 2 Krisen steht der DAX in etwa beim gleichen Wert wie vor 10 Jahren... In meinem Depot habe ich in den letzten 14 Jahren 152% Rendite gemacht, das nenne ich trotz aller Krisen Renditechancen an der Börse ! Fonds sind genauso ein teil vom Anlagebuffet wie andere Anlagen. Für die einen ist es nichts, für die anderen ist es interessant.

@spezop

spezop, Sie sollten sich mal intensiver mit Fondsriester beschäftigen. Dann merken Sie, dass Sie zu Unrecht diese Anlageform kritisieren. Schon einmal etwas gehört von Wertsicherung oder Höchststandsgarantie bei Fondsriester? Wir reden hier nicht von einer normalen Fondsanlage, sondern von Fondsriester.

Es entstehen in jedem Fall Kosten.Von Anbieter zu Anbieter jedoch in unterschiedlicher Höhe.Man muß zwischen 50-100€ rechnen.Kann man vom neuen Anbieter erfragen.Wenn ich diese Rente fortführen will und unbedingt den Anbieter wechseln will ist das die beste Variante.Rückkauf führt in jedem Fall zu Verlusten und bei einem dann folgenden Neuabschluß bei einem anderen Anbieter verringert sich die Laufzeit des Vertrages und damit auch die Ablaufleistung.

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