Welche Kosten beim Wohnungskauf?

5 Antworten

Hallo RapperSchmidt,

folgende Kaufnebenkosten beim Wohnungskauf sollten mit eingeplant werden:

1. Notarkosten (ca. 2 % des Kaufpreises)

2. Grunderwerbsteuer (3,5%-6,5% des Kaufpreises je nach Bundesland)

3. Eintragung ins Grundbuch (ca. 0,5% des Kaufpreises, meist in den Notarkosten enthalten)

4. Finanzierungskosten (bis zu 1% des Kaufpreises)

5. Kosten für einen Gutachter

6. Maklergebühren (3,57 – 7,14% inkl. MwSt. je nach Region)

7. Ggf. die Genehmigung des Verwalters (0,2% des Kaufpreises bei Eigentumswohnungen)

Diese Kaufnebenkosten müssen Sie bereits wenige Wochen nach der Unterschrift beim Notarvertrag zahlen und werden nicht mitfinanziert. Von daher sollten diese Summen beim Zahlungstermin bereitliegen, eventuell lassen sich hier individuell auch Ratenzahlungen vereinbaren.

Wenn nun noch neue Versicherungen bezüglich des Wohnungskaufs abgeschlossen werden, kommen hier natürlich auch Kosten hinzu. Diese erfährt man ja vor Abschluss. Abzuschließende Versicherungen wären eventuell Rechtsschutzversicherung, Hausratversicherung und andere.

Versteckte Kosten gibt es da eigentlich nicht.

Mehr Infos zu den Kosten beim Immobilienkauf gibt es unter anderem hier:

http://immobilienkauftipps.de/forum-hauskauf/index.php/Thread/4-Was-beachten-beim-Kauf-einer-Eigentumswohnung/

Viele Grüße

Anne

Etwa im Generationenabstand (25 Jahre) auftretende Kosten, die auf den Wohnungsnutzer (Eigentümer oder bei Vermietung über die Kaltmiete) durchschlagen können, sind Straßenausbaukosten, Erbschaft-/Schenkungsteuer (in München muss man schon mal 5 Euro pro m² und Monat rechnen) oder Erneuerung der Wasserversorgung. Da kann man als Eigentümer für eine neue Brunnenbohrung schon mal 13000 Euro auf einem Schlag los werden.

Mal in der Gemeinde erkundigen, ob so was ansteht. Ein Mann hatte ein günstiges Grundstück im Zentrum erworben. Die Straßenausbaukosten für die drei Straßen, an denen das Grundstück anlag, überstiegen den Kaufpreis mehrfach.

Notarkosten, Grunderwerbssteuer, Grundbucheintag und evtl. Maklergebühren.

Dann natürlich die laufenden Kosten.

Versteckt ist da nichts.

Hallo,

es gab ja hier schon mehrere sehr gute und vor allem sehr ausführliche Antworten. Wer eine Immobilie oder Wohneinheit käuflich erwirbt, muss einige Punkte beachten. So muss die Steuer entrichtet werden. Dann kommen bei den Nebenkosten noch Versicherungen hinzu. Der Notar möchte auch ein Stück vom Kuchen . Um eine erste Übersicht über die Aufwendungen zu erhalten, würde ich Rechner im Netz (Quelle: http://www.baufinanzierungen-heute.de/baufinanzierungsrechner) nutzen. Sicherlich sind sie nicht auf den Cent genau...aber sie klären ganz gut auf. 

Ja, an die Steuer und die Kosten für den Notar und so weiter denkt man nicht immer gleich bei der Baufinanzierung. Auch die Maklerprovision schlägt bei der Immobilienfinanzierung noch mal zu Buche. 

Du bezahlst den Notar (7% des Kaufpreises), den Eintrag ins Grundbuch, die Grundsteuer, den Umzug u.s.w. Du solltest mit mindestens 10% Zusatzkosten rechnen!

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