Welche Kosten aus dem Mahnbescheid muss ich bezahlen und welche sind überzogen?

5 Antworten

Ganz grundsätzlich sind Anwaltskosten gleichzeitig zu Inkassokosten verboten. Insofern auf jedem Fall einem der beiden Positionen (64,26€) widersprechen.

Wenn du den Rest (HF, Zinsen, Verfahrenskosten, sowie Anwaltskosten von den Nebenkosten) sofort bezahlen kannst, würde ich dir das auch raten. Direkt an den Gläubiger und dem Mahnbescheid direkt danach komplett widersprechen.

Ich würde zudem eine Beschwerde ans fürs Inkasso zuständige Aufsichtsgericht schicken. Tenor der Beschwerde: Das Inkasso bedarf offensichtlich grundsätzlich der Zuarbeit eines Anwalts. Daher ist die gemäß RDG gebotene Sachkunde und Fachkunde zum Erbringen von Rechtsdienstleistungen nicht feststellbar und das Gericht möge dem Inkasso von Amts wegen die Lizenz entziehen. Das bedeutet für das Inkasso jede Menge Ärger und das völlig zu Recht. Wird zeit, dass die Inkassos dieses Anwalts-Ping-Pong abstellen oder dafür ihre Lizenz verlieren.

https://www.openpetition.eu/petition/online/inkasso-verstoesse-wirksam-verfolgen-und-bestrafen#

Mitgezeichnet.

@kevin1905

Danke, und auch an dieser Stelle, ohne dass es Werbung sein soll, der Aufruf, das ruhig zu verbreiten. Damit einige Unterschriften zustande kommen.

Zahlen mußt Du alles,eine Adresse,an die Du überweisen mußt ist sicher dabei.

Erzähle doch nicht solch einen falschen kram herum.

Wie ich oben schon schrieb: Inkassokosten und Anwaltskosten in derselben Angelegenheit sind verboten.

Alles ist gerechtfertigt. Und eine Zahladresse ist ebenfalls dabei.

Alles ist gerechtfertigt

Leider Schwachsinn. Inkassokosten und Anwaltskosten gleichzeitig in derselben Angelegenheit ist schlichtweg verboten.

Inkassogebühren sind grundsätzlich (!) nicht zusätzlich zu Anwaltsgebühren zu zahlen

Urteil Bundesgerichtshof VII ZB 53/05.

Du wirst den Gesamtbetrag bezahlen müssen.

Wie immer: falsch.

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