Welche Fragen stelle ich dem potentiellen Makler bei der Erstbesichtigung meiner zu Verk.Immobilie?

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Hast du dir schon einen Preis gedacht oder soll das der Makler mit dir entscheiden? Welchen Kundenstamm hat er? Wo bietet er an? Kosten, die auf dich zukommen. Allerdings hat der Käufer meist diese zu tragen.

Bei einem Telefonat mit dem Makler sprachen wir schon darüber wie der Preis festgelegt wird... es wird sich am Immobilienspiegel im Umfeld des Hauses orientiert! Dann fließen noch Erfahrungswerte hinzu..betreffend Zustand und Ausstattung... wir übereinkommen dann hoffentlich...auf unseren gemeinsamen Nenner

Hallo! 

Makler ist nicht gleich Makler! 

Und die Frage, ob der Makler passende Kunden hat, ist eigentlich Quatsch, weil kaum ein Makler sagen wird, er habe keine Kunden, schon alleine um den möglichen Auftrag zu bekommen. 

Ein seriöser Makler wird auch ganz genau erklären können, warum er die Immobilie so und nicht anders preislich bewertet und nicht einfach den Preis vom Nachbarn nehmen. 

Eine Immobilie trotz gleicher Größe und sogar mit gleicher Ausstattung im gleichen Haus kann trotzdem einen völlig anderen Preis haben. Warum? 

Ein Bsp: Die DG-Wohnung im 5.OG ohne Lift mit Nordausrichtung und zur belebten Straße ist sicher ganz anders zu bewerten als die sonnige, EG-Wohnung mit Garten Richtung Süden. Das gleiche Prinzip gilt im Übrigen auch für Häuser in der gleichen Straße. 

Und obwohl Makler-Alleinaufträge so unbeliebt sind, es ist das einzig richtige Mittel um auch als Verkäufer, seriös seine Immobilie über einen Makler anzubieten. Warum? 

Ansonsten wird es wie "Sauerbier" angeboten und es entsteht der Eindruck, dass die Immobilie aus einer Notsituation verkauft werden muss, was den Preis drückt unabhängig vom eigentlichen Wert. 

Außerdem wird sich nur ein "Makler - Anfänger" auf einen sog. "allgemeinen" Auftrag einlassen oder ein Makler, der sich nicht ausreichend auskennt bzw. nicht wirklich von seiner Leistung überzeugt  ist, sprich sich nicht sicher ist, ob er das Haus wirklich verkaufen kann. 

Bei einem Makler-Alleinauftrag auf die Laufzeit achten und ggf. darauf, ob dieser sich "stillschweigend" verlängert. Dann "Finger weg" bzw. verhandeln. 

Und zu guter Letzt. Es ist leider fast immer so. 

Aus emotionalen / persönlichen Gründen bewertet man seine eigene Immobilie fast immer sehr viel höher als der tatsächliche Wert ist für den es wirkliche Käufer gibt. 

Wer dann den Makler nimmt, der den höchsten Preis verspricht, wartet dann meist unnötig lange um, wenn überhaupt, seine Immobilie zu verkaufen und zwar dann häufig sogar noch zu einem niedrigeren Preis, da die mögliche Käuferschaft ja die Immobilie dann bereits kennt und deren Preisgestaltung. 

Ich hoffe, ich konnte einige Hinweise geben. 

Nach Referenzen, was er schon vermittelt hat, ob er Provision nur vom Käufer oder auch vom Verkäufer nimmt, ob er einen Alleinauftrag nimmt?

Wie hoch die Provision für den Verkäufer ist... Ob er nur Exklusivverträge macht.

Hat er bereits vorgemerkte Kunden, die ein Objekt in dieser Größe / Lage / Preis suchen?

oh die ist gut danke

ja und hat er die nicht, wird er das haus nur ins internet setzen und warten was passiert und das kann man auch selbst tun und spart dabei noch die maklercourtage, bzw der potenzielle käufer spart diese...

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