Welche Folgen hat die eidesstattliche Versicherung?

5 Antworten

für solch einen Fall solltest Du Dich an eine Schuldnerberatung wenden. Dort erfährst Du, wann eine eidesstaatliche Versicherung möglich ist und was es dabei zu beachten gibt.

Wenn deine Freundin mit ihrem Mann in einer Zugewinngemeinschaft lebt, kann alles gepfändet werden, das Gewinn bei der Versteigerung verspricht! Es gibt einige Dinge, die nicht gepfändet werden dürfen. Aber da weiß ich nicht Bescheid. Vielleicht hilft dir da das Internet weiter.

Wenn sie die Schulden, wegen derer sie die EV abgeben mußte beglichen hat, kann sie verlangen, daß die EV gestrichen wird (ich weiß nicht genau, wie das heißt). Selbstverständlich muß sie den pfändbaren Teil ihres Einkommens "abgeben"! Schließlich hat sie Schulden!

Schick deine Freundin aber trotzdem zu einem Schuldnerberater! Der kann sie genau aufklären und ihr vielleicht helfen, daß sie nicht immer tiefer in die Schuldenfalle rutscht!

Ja Schufa-Eintrag. Es kann auch. trotz der Abgabe der eidesstattlichen Versicherung zur Kontopfändung kommen. Lohn- und Gehaltspfändung ist auch möglich. Du solltest dich schnellstens an eine Schuldnerberatungsstelle wenden!!!

wenn der Gerichtsvollzieher dreimal klopft und nun versucht bei deiner Frendin den Auftrag zur Vollstreckung durchzusetzen bzw. die Eidestattliche Erklärung ihr abnimmt, offenbart sie wahrheitsgemäß ihr Vermögen.

Inventar wird selten gepfändet, wobei der Gerichtsvollzieher überhaupt nicht prüfen muss, ob deine Freundin Eigentümer hochwertiger gegenstände ist, oder Dritte.

Die Eidesstattliche Erklärung wird im öffentlich geführtem Schuldnerregister des Amtsgerichtes eingetragen und bleibt dort drei Jahre stehen. Aus diesem Register holen sich auch Dienste, wie SCHUFA ihre Auskünfte.

Eine Abschrift der abgegebenen EV erhält der ZV-betreibende Gläubiger, der anhand der Angaben weiteres veranlassen kann (aber nicht muss). Er könnte u.a. eine Lohnpfändung beim Arbeitgeber veranlassen, oder eine Kontopfändung sowie schlimmstenfalls - da bereits eine Eintragung im Grundbuch vorgenommen wurde - die Zwangsversteigerung beantragen.

Er könnte u.a. eine Lohnpfändung beim Arbeitgeber veranlassen, oder eine Kontopfändung sowie schlimmstenfalls - da bereits eine Eintragung im Grundbuch vorgenommen wurde - die Zwangsversteigerung beantragen.

Der Gläubiger wäre doch dumm, wenn er das macht, weil er dann auf den Kosten der fruchtlosen Pfändung sitzenbliebe. Und fruchtlos müsste sie sein, weil die Schuldnerin ja geschworen hat, dass sie kein Vermögen hat.

@blackleather

Wenn ihr zur Hälfte das Haus gehört, hat sie offensichtlich Vermögen...

@blackleather

bei einer vogenommenden Lohnpfändung ist alles oberhalb der Pfändungsfreigrenze futsch

@MosqitoKiller

Das Haus ist ja noch verschuldet, somit auch ihre Hälfte. Im Falle eines Falles, wäre rein theoretisch, doch auch nur ihre Hälfte zu versteigern, oder? Somit ist dieser Fall doch unwahrscheinlich, oder?

Der Gläubiger würde sich dann vermutlich einen Titel besorgen und hätte dann 30 Jahre ??? die Möglichkeit sein Geld zu bekommen?

@kurzeInfo

Nein, dann wird das ganze Haus versteigert und der andere Eigentümer hälftig ausbezahlt...

Den Titel hat er doch schon, sonst könnte er ja keine Sicherungshypothek eintragen und der GV würde nicht kommen...

@MosqitoKiller

Danke für die Antwort!

ZPO ? Erloschen!!! Nachweise im Netz! 1. und 2. Bereinigungsgesetz... James Baker /Aussenminister USA (Besatzungsmacht der BRD) hat die Geltungsbereiche gestrichen.

-........ nur mal so zur Anmerkung: .... von wegen ihr seid informiert... :-)

@sonnig0815

@ sonnig0815: Das ist der übliche Reichsdeppen-Unfug, ersonnen von Personen, deren juristischen Kenntnisse von Youtube stammen.

Ja, er kann nur die Sachen der Schuldnerin pfänden. Er kann aber auch Sachen des Ehemannes mitnehmen, wenn er davon ausgehen muss, dass sie im Besitz der Schuldnerin sind (Gewahrsamsvermutung). Wenn der Mann während der Pfändung oder nach Abschluss nachweisen kann, dass die Sachen ihm gehören, werden die wieder herausgegeben.

Der Gerichtsvollzieher darf alle Sachen pfänden, die werthaltig sind, also der finanziellen Befriedigung des Gläubigers dienen können. Nicht pfändbare Gegenstände sind z.B. Dinge des täglichen Bedarfs (z.B. Bett, 1 Fernseher, Kühlschrank, etc.) oder solche die zur Weiterführung der beruflichen Tätigkeit notwendig sind (z.B. Werkzeug und Maschinen eines Handwerkers). Das ganze lässt sich auch nachlesen ab §§ 811 ff ZPO.

Mit der eidesstattlichen Versicherung bestätigst du, dass du keine Wertgegenstände vor der Pfändung zurückhältst und nicht imstande bist, die Forderung zu begleichen.

http://www.meine-schulden.de/schritte_der_glaeubiger/zwangsvollstreckung/extra/eidesstattliche_versicherung

Wenn sie "mal mehr verdient", dann muss sie auch mehr zahlen. Es gibt aber einen pfändungsfreien Betrag, der etwas über 1.000 € liegt. Hierfür kann ein Pfändungsschutzkonto bei der Bank eingerichtet werden (kostenfrei). Eine Meldung an den Arbeitgeber geht nur raus, wenn direkt beim Arbeitgeber der Arbeitslohn gepfändet wird (hartes Mittel). Weitaus wahrscheinlicher ist die Pfändung des Bankkontos. In diesem Fall erfährt natürlich auch die Bank von den Schulden.

Wie es sich mit der Schufa verhält weiß ich leider nicht. Ich gehe mal davon aus, dass es einen Schufa-Eintrag geben wird. Da solltest du dich aber nochmal anderweitig erkundigen (z.B. bei der Schufa anrufen).

Mit der eidesstattlichen Versicherung bestätigst du, dass du keine Wertgegenstände vor der Pfändung zurückhältst und nicht imstande bist, die Forderung zu begleichen.

Das ist schlichtweg Unsinn. Mit der eidesstattlichen Versicherung wird die Richtigkeit eines (aufzustellenden) Vermögensverzeichnisses an Eides statt versichert.

@NegierigEr

das ist kein unsinn!

@Silberbaum

Das ist sehr wohl Unsinn, denn jemand, der eine EV abgibt, kann sehr wohl imstande sein, die Forderung zu bezahlen. Genau das soll ja mit dem Vermögensverzeichnis festgestellt werden, dessen Richtigkeit man an Eides statt versichert...

@Silberbaum

Dann wäre ich mal an einer Quelle für diese Aussage interessiert. in der ZPO steht jedenfalls etwas anderes.

Eine derartige Pflicht, wie von dir behauptet, wäre auch grundgesetzwidrig, da sie ja letztlich mit einem Geständnis einer bereits begangenen Vollstreckungsvereitelung verbunden wäre. Kurz, das was du da ehauptest ist absoluter Unsinn.

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