Weiterbildung zum Versicherungsfachmann - Debeka // Bitte um Ratschläge

5 Antworten

Der Abschluss zum Versicherungsfachmann ist ganz klar auf den Vetrieb ausgerichtet. Wenn Du nicht vorhast, in dem Bereich als Aussendienst zu Arbeiten, dann macht es keinen Sinn.

Nur um das "mitzunehmen" lohnt es sich nicht. Daduch hast Du später keine besseren Chancen in der Berufswelt.

Weiterbildung ist zwar schön, sollte aber zielorientiert sein. Führungskräfte und Innendienst wird derzeit eher überall abgebaut und da werden dann tatsächlich eher die Kaufläute oder Fach-, bzw. Betriebswirte vorgezogen.

Wenn Du später im Vertrieb darauf aufbauen willst und später als Selbständiger mit einer Agentur oder als Makler hochwertige, qualifizierte Beratung machen willst, dann kann es ein guter Einstieg sein.

Das KV Geschäft ist sehr anspruchsvoll und der Schwerpunkt der debeka im Bereich der Beamten / Beihilferechtist nicht ganz ohne. Und Krankenversicherung wird auch in einem SPD regierten Deutschland immernoch eine Rolle spielen. Entweder als Vollversicherung oder als Zusatz zu einer Bürgerversicherung.

Aus mehr als 30 Jahren Berufspraxis muss ich leider heute sagen, würde ich aktuell nicht zu dem Beruf raten. Viele Neider und Besserwisser machen und den Job kaputt. Da geht es zum einen um die Abschaffug der PKV wie du richtig bemerkt hast, aber das ich nicht neu. Aktuell ist die Lage so, dass du zwar theoretisch mit PKV noch Geld verdienen kannst, in der Realität aber machst du Schulden. Warum? Weil du die Provision im voraus ausgezahlt bekommst und wenn der Vertrag dann aus irgendwelchen Gründen (die du noch nicht mal zu vertreten hast) platzt, musst du deine Provision zurückzalen (Anteilig). Das führt dazu, dass du Schulden aufbaust wenn du PKV oder LV / RV verkaufst. Du musst immer drann bleiben, dass die Verträge zumindest die ersten 5 Jahre am Leben bleiben. Abgesehen davon, dass RV/LV im Moment nicht so der Renner sind und auch mit gutem Gewissen dem Kunden nicht verkauft werden können. Egal welcher Gesellschaft oder welcher Art. Der Trend geht eher Richtung Honorarberatung, ist aber noch nicht richtig ausgegoren. Mal abegesehen davon, dass eine aktuelle Entscheidung dem reinen Honorarmodell eine Absage erteilt hat.

Ausgerechnet bei der Gesellschaft die du genannt hast aber must du deine Verträge schion sehr genau prüfen. Die beschäftigen gerne Scheinselbstständige (Selbstständige die aber wie ein Angestellter gescheucht werden und alle Kosten selbst tragen müssen). Weiter erzählen die gerne von einem Fixum oder einer Garantie....aber die musst du zum größten Teil selbst verdienen....also doch reine Prov. Schau dir die Verträge vorher an und bespreche sie mit einem erfahrnenen Kollegen.

Mit der Ausbildung zum Versicherungsfachmann wirst du kaum in eine Bank kommen...ist nebenbei bemerkt zumindest von der Fairness dem Kunden gegenüber auch nicht seriös.

Wenn du dich für diese Schiene entscheidest, musst du dich mit dem Thema Stornohaftun und Höhe der Provision sowie einem Honorarmodell auseinanderstzen.

Richtig machst du es, wenn du nach der Ausbildung dann als freier Mensch die Kunden berätst und als Makler oder Versicherungsberater arbeiten kannst. Nur so bist du für die Kunden auch unabhängig und fair.

Darüber hinaus kannst du die Ausbildung und Erfahrungen die su im Verkauf erfährst sicher für Artverwandte Berufe, aber eher selbstständig und frei umsetzen. Wenn du Fragen hast zur Praxis, meld dich einfach. Alles Gute.

und wenn der Vertrag dann aus irgendwelchen Gründen (die du noch nicht mal zu vertreten hast) platzt, musst du deine Provision zurückzalen (Anteilig).

Wenn von 5 Verträgen einer nach 2 Jahren ins Storno geht, musst Du eben für einen Vertrag für 3/5tel Stornorücklagen zurückgelegt haben. Macht doch jeder gute Berater so.

RV/LV im Moment nicht so der Renner sind und auch mit gutem Gewissen dem Kunden nicht verkauft werden können

Schwachsinn. Es gibt gute Konzepte von guten Anbietern, die völlig ohne Bedenken verkaufen kann, besser als Fondssparpläne und ähnliches.

gerne von einem Fixum oder einer Garantie....aber die musst du zum größten Teil selbst verdienen....

JEDER muss sein Gehalt rechtfertigen, auch in der Bank oder der Versicherung. Ein Fixum garantiert Dir erstmal ein regelmäßiges Einkommen für die Fixkosten.

Das kommt darauf an, welche Aus- bzw. Weiterbildung Dir die Debeka konkret anbietet. Ist es eine Ausbildung, die zu einem anerkannten Abschluß führt (IHK) oder nicht ...

Ein Versicherungsfachmann wird nicht unbedingt bei einer Bank arbeiten. Ebenso wird ein Bankkaufmann nicht unbedingt bei einer Versicherung arbeiten. Das kommt schlicht auf den Bedarf des jeweiligen Unternehmens an. Wenn eine Bank just im Moment einen Mitarbeiter für das Versicherungsgeschäft benötigt, könnte es sein, dass sie Dich einstellen .... wenn nicht: nicht! :-)

Selbst wenn es dazu käme, dass es keine privaten Krankenversicherungen mehr gäbe (ohne das jetzt zu beurteilen) gibt es ja noch andere Sparten (Leben, Renten, Sach (HUK)) ...

Ich hoffe, ich konnte helfen ...

Hallo impuritas, die Weiterbildung führt zu einem anerkannten IHK Abschluß, kann man darauf aufbauen? vielen Dank schonmal für die Antwort, lG

@W1nterStory

oh ... da solltest Du bei der IHK anrufen. Spontan fällt mir der Fachwirt ein. Normalerweise wäre dort aber die Zugangsvoraussetzung eine kaufmännische Ausbildung (Kaufmannsgehilfe) ob der Versicherungsfachmann anerkannt wird ? Keine Ahnung !

Wie gesagt, ein kurzer Anruf bei der IHK Deines Vertrauens ... wird die Frage klären!

@W1nterStory

Als anerkannter und geprüfter IHK-Abschluß fällt mir da spontan eher der Versicherungskaufmann ein (heißt heute anders).

Die Ausbildung zum Versicherungsfachmann benötigt man lediglich um Versicherungen verkaufen zu dürfen. Mehr ist es eigentlich nicht. Diese Ausbildung nutzt Dir sonst in keiner anderen Branche etwas.

Wie die Aufstiegschancen dann bei der Debeka sind, mußt Du dort erfragen.

Hallo,

Versicherungsfachmann ist nur eine Weiterbildung. Bei Stellenausschreibungen wird man gegenüber einem Versicherungskaufmann häufig das Nachsehen haben.

Wenn die Berufsschulfächer, die für den Versicherungsbereich relevant sind, gut waren, kann man ggf. auch die Ausbildung zum Versicherungskaufmann in 2 Jahren machen (z.B. Verkürzung des Ausbildungsvertrages auf 2,5 Jahre und dann Prüfung ein halbes Jahr vorziehen).

Ich würde mich auch vor einer Entscheidung bei der Arbeitsagentur und der IHK ausführlich beraten lassen.

Wenn die Ausbildung in einem Großunternehmen erfolgte, evtl. in der Zentrale nachfragen, ob man dort eine verkürzte Ausbildung machen kann. Evtl. z.B. Weiterbildung zum Personalkaufmann.

http://kursnet-finden.arbeitsagentur.de/kurs/

Gruß

RHW

Wie lange dauert eine Zusage?

Hallo zusammen, aus gesundheitlichen Gründen kann ich meinen Beruf als Industriemechaniker nicht mehr ausüben. Letztes Jahr im mitte Dezember habe ich bei einer Bildungseinrichtung einen JOB Fit Abklärung gemacht, also heißt vier tägige Arbeitserprobung. Ich wurde von der Rentenversicherung dort hin geschickt. Die Ergebnisse der Tests wurden bewertet und mit uns besprochen, für welche Bildung man sich vorstellen könnte. Über eine Weiterbildung habe ich mir schon Gedanken gemacht und würde machen. Meine Frage ist nur, wie lange braucht die Rentenversicherung, bis man eine Bewilligung für eine Weiterbildung oder Umschulung bekommt? Die Psychologin von der Bildungseinrichtung habe die Ergebnisse am 23.12.2015 also letztes Jahr abgeschickt. Bei der telefonischen Kontakt zu Reha Bereaterin hat sie gesagt, das ihr noch keine Ergebnisse bekommen hat. Dauert die Post solange, das man zu einer Gespräch eingeladen wird? Mein Anspruch auf ALG1 ist noch bis 22.07.2016. Das finde ich auch nicht mehr lang und würde so schnell wie möglich etwas anfangen. Deswegen meine Frage, wie läuft sowas ab und wie lange habt ihr gewartet? Die Weiterqualifizierung, was mir die Psychologin empfohlen hatte beginnt schon nächste Woche, also kann ich das jetzt mal vergessen. Ich weiß auch jetzt nichts, was ich unternehmen soll, von der Agentur für Arbeit höre ich zurzeit auch nichts mehr, weil ich vermute das ich jetzt von der Rentenversicherung abhängig bin. Ich würde mich über eure ehrlichen und ausführlichen Antworten freuen und bedanke mich sehr. Gruß

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Wie kann ich in die Tourismusbranche einsteigen?

Hallo Community!

Ich bin 14475, 25 Jahre alt, und dabei mich beruflich neu zu orientieren!

Zur Vergangenheit, dem Warum & Weshalb:

Meine Ausbildung habe ich nach dem Fachabi zum Kaufmann im Einzelhandel erfolgreich abgeschlossen. Ohne wirklich zu wissen als was ich später beruflich arbeiten möchte, fing ich die Ausbildung im Einzelhandel an, und arbeitete fortan in verschiedenen Branchen im Einzelhandel. Zwischenzeitlich war ich im Ausland in der Karibik für 1 Jahr und habe in der Tourismusbranche gearbeitet. Nun seit Beginn des Jahres habe ich mich dazu entschlossen in die Tourismusbranche einzusteigen, weil ich nun weiß was ich will und möchte, wo meine Interesse und meine Leidenschaft liegt. Ich weiß das dieser Beruf meine Passion ist, und liebe es zu reisen und bin auch schon viel rum gekommen, und ich sprühe nur so vor Motivation diesen Beruf zu lernen! Nun zur Gegenwart:

Also habe ich meinen Job aus gesundheitlichen Gründen im Einzelhandel gekündigt, wegen einer Streß/Belastungsstörung, so steht es zumindest auf dem Befund meines Hausartzt, aber eher weil ich mich in diesem Beruf unglücklich gefühlt habe, und sich das auch auf meine gesundheit ausgewirkt hat in Form von Schlafproblemen, emotionale Erschöpfung. Die Agentur für Arbeit verweigert mir vorerst die Umschulung zum Tourismuskaufmann wegen folgender Begründung: Den psychologischen Test habe ich durchschnittlich absolviert, aber nicht gut genug für den Beruf des Tourismuskaufmann, obwohl ich alle Voraussetzungen für diesen Beruf mitbringe, also inetresse an fremden Ländern, Fremdsprachen English und Spanisch, einen Auslandsaufenthalt im Tourismusbereich etc. Nach einer ärztlichen untersuchung, dem psycholigischen Test werde ich nun von der Agentur für Arbeit für 14 tage zu einem Berufsförderungswerk geschickt. Meine Beraterin meinte daruch würde vielleicht noch eine kleine Chance für die Umschulung bestehen, aber glaube nicht dran!!

Ich fühle mich einfach komplett verarscht und missachtet, es wird nicht im gerningsten auf Bedürfnisse und Interessen seitens der Agentur für Arbeit eingegangen, sondern stattdessen einem solche Steine in den Weg gelegt, wie ich es einfach nicht nachvollziehen und verstehen kann...

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Ich hoffe IHR könnt mir ein paar tipps geben, und bin langsam total verzweifelt.....

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