Wegeunfall zur Arbeit

3 Antworten

Meldepflichtig ist das ganze ab 3 Tagen Arbeitsunfähigkeit, sollte aber betriebsintern im Verbandbuch festgehalten werden, falls im Nachhinein doch noch gesundheitliche Probleme auftreten. Dann dient das Verbandbuch als Nachweis. Sofern kein Verbandbuch vorliegt, kann es bei der zuständigen Berufsgenossenschaft unter dem Namen BGI 511-1 bestellt werden.

Die BG behandelt Deinen Unfall als Wegeunfall und zahlt Deine Arztkosten, mit der gegnerischen Versicherung setzt sich die BG nicht auseinander. Das sind dann zivilrechtliche Probleme, die hat dann ggf. Deine Haftpflichtversicherung zu bearbeiten

falsch von sabirke beantwortet.

richtig: übersteigen Arztkosten einen bestimmten Betrag erhält die BG i.d.R. 50% ihrer Auslagen von der KFZ-Versicherung des Unfallgegners

Hallo,

die BG übernimmt nur die Kosten für die Verletzungsfolgen von Personen, die auf dem Weg von/zur Arbeit waren:: z.B. Arzt, Arzneimittel, Krankenhaus, Rente, Sterbegeld, Umschulung, Rente ....). Das können z.B. auch eine durch den Unfall beschädigte Brille oder Rollstuhl sein.

Für andere Kosten kommt die BG nicht auf.

Bei Aufsuchen eines Behandlers immer sofort deutlich machen, dass es ein Arbeits- bzw. Wegegeunfall war. Audf Verordnungen hat der Arzt dann immer die BG (nicht die Krankenkasse) anzugeben.

Gruß

RHW

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