Wegen Krankheit den Aufhebungsvertrag unterschreiben

5 Antworten

Auf keinen Fall unterschreiben, sonst bekommst Du eine dreimonatige Sperre. Eine Bekannte wurde zu einem Aufhebungsvertrag genötigt, innerhalb drei Minuten sollte sie sich für ja oder ja entscheiden. Natürlich bekam sie ein Sperre vom Arbeitsamt. Dass sie genötigt wurde, konnte sie nicht beweisen.

So viele Antworten und so wenig Ahnung! Wenn man einen Aufhebungsvertrag unterschreibt, kann man sich auf eine Abfindung einigen. Für die Abfindung sollte der Passus "für den Verlust des Arbeitsplazes" im Aufhebungsvertrag stehen, damit es nicht als Arbeitsentgeld behandelt wird und steuerpflichtig wird.

Wenn ihr erst zum Arzt geht und ein Attest habt und dann erst den Aufhebungsvertrag unterschreibt, dann sollte es auch keine Sperre geben, wenn ihr das vorher mit dem Arbeitsamt klärt. Wichtig ist jedoch die Reihenfolge... erst das Attest!

gilt das auch wenn man erst 4 jahre in der fa beschäftigt war??

Bei mir ist es auch so ich arbeite fast 8 Jahre im Callcenter, w. und 32 Jahre alt und kann da einfach nicht mehr. Das habe ich meinen Arzt gesagt und nun bitte und bettle ich um ein Attest. Das Ding ist das ich den Aufhebungsvertrag ja unterschreiben soll bestimmt im nächsten Jahr und meine Angst ist jetzt keinen Attest zu bekommen. Was mach ich nur?? Ich steh ja völlig doof da wenn ich sage, ich kann das nicht unterschreiben ich habe keine Zusage vom Arzt wegen des Attestes. Bei mir ist es inzwischen so schlimm, das mir alles ziemlich auf dem Magen schlägt und ich mir keinen Rat mehr weiß als immer wieder zum Arzt zu gehen. Bitte helft mir auch gerne per E-Mail

Wechsel sofort den Arzt😊

Unterschreibe bloß keinen Aufhebungsvertrag, denn dann bekommst du immer eine Sperrfrist. Lass dich unbedingt kündigen - besprich diese Variante mit deinem Arbeitgeber.

In dieser Situation war meine Mutter auch. Ihre Firma lachte sich ins Fäustchen, nachdem sie unterschrieben hatte, weil die dann keine Abfindung zahlen mußten.
Ich würde denen klipp und klar sagen, wenn die wollen, dass Du aufhörst, sollen doch die kündigen.
Somit steht Dir eine Abfindung zu und Du hast keine Nachteile was das Arbeitsamt betrifft.

Deine mum hätte eine arbeitsschutzklage einreichen sollen

Ausbildung - Aufhebungsvertrag? (Einzelhandelskauffrau)

Hallo!

Ich befinde mich seit dem 1.9.14 in einer Ausbildung zur Kauffrau im Einzelhandel. Nun bin ich mit der Situation allerdings eher sehr unzufrieden... Die Arbeit macht mir zwar sehr viel Spaß und sogar die Schule finde ich super, aber alles andere ist eher ätzend. Das erste ist das Betriebsklima, das wegen dem Provisionsgeschäft eher feindselig ist... 2. wären die Weiterbildungsmöglichkeiten, die es soweit ich weiß gar nicht gibt. 3. Die Bezahlung. Nach der Ausbildung Provison und wenn die (z.B im Sommerloch) nicht reicht lediglich der Mindestlohn. Das wäre weniger als ich jetzt im 1. LJ mit BAB und KG habe. 4. keine garantierte Übernahme/ Übernahme immer (!) befristet.

Nun habe ich mir deswegen einige Gedanken gemacht, schon bei der IHK nachgefragt und mich woanders beworben. Die IHK gab mir die Info, dass ich den Betrieb durch einen Aufhebungsvertrag theoretisch wechseln kann, ich soll aber erstmal schauen, ob mich jemand nehmen würde.

Habe jetzt einen anderen Betrieb gefunden, der mir bessere Voraussetzungen bietet und mich vielleicht nehmen würde. (Habe den Eignungstest bestanden und bin nun zum 2. Gespräch eingeladen. Außer mir ist nur noch eine weitere Person geladen)

Nun meine Fragen.

  1. Wie läuft das genau ab, mit dem Aufhebungsvertrag?
  2. Kann mein jetziger Ausbilder sich weigern einen Aufhebungsvertrag zu unterschreiben und mich somit zwingen im Betrieb zu bleiben? 3.Liege ich richtig, dass ich einen neuen Vertrag erst unterschreiben kann wenn die Aufhebung schon feststeht?
  3. Gibt es sonst noch wichtige Dinge die ich vorher wissen sollte?

Ich danke schon mal für jede Antwort!

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