WEG.Der Verwalter arbeitet nicht mehr für die Hausverwaltung.Was können wir tun?

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So eine Entlassung kann doch nur die Eigentümergemeinschaft mit Mehrheit beschliessen.

Wenn Du Mit-Eigentümer bist, dann mußt Du in diese Entscheidung doch mit einbezogen werden.

Danke für die Antwort. Aber der Sachverhalt sieht so aus,dass dem Verwalter von seinem ARBEITGEBER gekündigt wurde und NICHT von uns fünf Eigentümern.

@Kreugerrand

Na, dann besteht ein Vertrag mit einer Verwaltungsgesellschaft und nicht mit einer betimmten Person.

Somit wird sich eine andere Person aus der Gesellschaft um Euer Objekt kümmern.

Traust Du denen denn nicht zu, daß die ihren Job beherrschen?

Wenn die Eigentümer die Verwaltung nach Beschluss einer Firma/Gesellschaft übergeben haben, dann ist es eine personelle Angelegenheit des Auftragnehmers. Dieser kann einstellen und entlassen wie er es für richtig hält. Eine Information sollte zeitnah über den Pernsonalwechsel herausgegeben werden. Ansprechpartner bei sämtlichen Fragen und Problemen ist immer der Auftragnehmer (Haus und Grund), der  einen Verwalter dafür delegieren kann. Fällt nun diese Person aus, bleibt es am Vertragspartner direkt hängen. Der wird jemand anderen mit den Aufgaben ins Feld schicken. Wartet ab. Erst wenn der Auftrag nicht mehr zuverlässig ausgeführt wird und es Schwierigkeiten mit der Ansprechbarkeit gibt, dann ist eine Eigentümerversammlung notwendig um weiteres Vorgehen zu beraten und zu beschließen.

Guten Abend, 

ich schließe mich meinen Vorrednern an. Ihre Wohnungseigentümergemeinschaft wird sehr wahrscheinlich einen Verwaltervertrag mit HuG haben und nicht mit dem jeweiligen Angestellten des Unternehmens. 

Nun was können Sie tun? Entweder Sie sagen den Kollegen von HuG das die WEG von einem anderen Mitarbeiter betreut werden soll oder Sie denken über einen kompletten Verwalterwechsel nach. Der Verwaltungsbeirat hat hier keine Kompetenz da sich der aktuelle Verwalter nicht pflichtwidrig weigert einzuladen. 

Hausverwalter nimmt Gemeinschaftseigentum ab?

Hallo,

es geht um ein Wohnhaus mit 9 Eigentunswohnungen. Die Wohnungen wurden im August an die Eigentümer übergeben. Anfang September war die Eigentümerversammlung.

Es gab keinen Tagesordnungspunkt „Abnahme des Gemeinschaftseigentum“ unter Sonstiges wurde aber darüber diskutiert. Der Hausverwalter wurde beauftragt einen Gutachter anzufragen und mit diesem eine Vorbegehung zu machen. Bei entsprechenden Angebot sollte eine außerordentliche Versammlung einberufen werden und beschlossen werden, dass der Gutachter beauftragt wird. Nun ging der Hausverwalter aber für 3 Wochen in Urlaub, hat sich aber von seiner Kollegin vertreten lassen.

Samstag bekamen wir dann einen Brief mit der Abschlussrechnung (7. Rate nach Bauträgerverordnung “Fertigstellung”) und einem Baustandsbericht vom Bauleiter, dass die Schlussabnahme und behördliche Abnahme erfolgt sei.

Fast alle Eigentümer wussten nichts davon. Vor allem da es noch sehr viele Mängel man Gemeinschaftseigentum gibt. Z.b. Steht nich ein Gerüst und eine Einfahrt in die Tiefgarage ist nicht möglich. Nun tauschen sich die Eigentümer Aus. Heute hat sich einer der Eigentümer gemeldet, der dann den restlichen erklärte, dass die Abnahme durch die Hausverwaltung erfolgte. Er habe das Protokoll vorliegen (es enthält gerade einmal 3 Mängel).

Die restlichen Eigentümer wussten nichts von einer Abnahme und wurden auch im Nachgang nicht informiert. Das Protokoll wurde nicht verteilt.

Nun frage ich. Ist diese Abnahme nichtig? Meiner Ansicht haben wir den Hausverwalter nicht bevollmächtigt eine Abnahme durchzuführen. Keiner der Eigentümer war bei der Abnahme dabei. Darf der Verwalter so eine Abnahme eigenmächtig vornehmen?

vielen dank für die Antworten.

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