Wechselmodell auf Vollzeit verdonnert werden?

4 Antworten

Auf den ersten Blick finde ich da nichts aussagekräftiges.

Der Vorschlag sollte auf den Tisch, dass Ihr

  • beide das Ergebgnis aus Kindergeld und Kinderfreibetrag zusammenlegt und jeder die Hälfte bekommt
  • Dein Einkommen auf 40 Stunden hochrechnet, dann jeder nach der Düsseldorfer Tabelle nachsieht, wie viel zu zahlen wäre und das wie das Kindergled auch wieder je zur Hälfte zahlt

Was kommt heraus:

  • Annahme 1: Kindergeld und Kinderfreibetrag zusammen ergeben 100 Euro im Monat. Er bekommt durch den Kinderfreibetrag am Ende 55 Euro und Du nur 45. Also zahlt er 5 Euro an Dich zum Ausgleich.
  • Annahme 2: Er müsste nach Tabelle 200 Euro pro Kind bezahlen, Du 140. Wenn er dann pro Kind nochmal 30 an Dich zahlt, teilt Ihr Euch das.

So ist sicher, dass jeder den selben Beitrag leistet wie der andere. Am Ende ist es nicht für irgendeinen der Erwachsenen, sondern für die Kinder. Und da sollte jeder die selben Möglichkeiten haben, für und mit den Kindern etwas zu machen.

Edit: Am Ende ist es egal, ob Du Vollzeit arbeitest oder nicht, aber gerechnet wird so als wärst Du in Vollzeit tätig. Wenn er da etwas großzügiger ist, könnt Ihr natürich auch Deine jetzigen Einkünfte nehmen, weil man nicht immer gleich in Vollzeit zurückkommen kann. Falls es weitere Gründe Deiner Teilzeit gibt, sprecht darüber.

Er verdient Netto doppelt so viel.

Ich 1600 und er 3100.

Möchte aber keinerlei Ausgleich an mich zahlen, sondern sich nur die reinen Ausgaben noch Teilen! Fahrkarte... schulutensilien usw. Jeder hälftig!

Super Berechnung... aber nur für ihn! Ich könnte hier so meine Kosten nicht tragen!

@Gigio418

dann stimm dem wechselmodell nicht zu.

Ein Wechselmodell bedeutet nicht, dass beide Eltern genau die Hälfte des Unterhalt leisten müssen. Vielmehr muss derjenige Elternteil, der mehr verdient, auch einen größeren Anteil leisten. Nähere Informationen dazu gibt es unter https://www.scheidung-online.de/unterhalt/kindesunterhalt/wechselmodell/

https://www.scheidung-online.de/unterhalt/kindesunterhalt/wechselmodell/

Im Grunde könnt ihr selber rechnen. Er soll sich mal mit der gängigen Rechtsprechung vertraut machen und dann wird er sehen, dass er an dich einen Ausgleich zahlen muss. Er kann es auch lassen, aber dann würde ich das Wechselmodell nicht praktizieren...

Er muss Geld ein sein Kind zahlen, nicht an dich wenn du anscheinend fast vollzeit arbeiten kannst. Dass du einen Job ausübst wo du nicht viel verdienst ist deine eigenen schuld

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