Wechsel in anderes Bundesland öffentlicher Dienst- Abstieg in der Entgeltstufe?

5 Antworten

Hallo Maloiya, 

Amtsschimmel25 hat die Frage korrekt beantwortet:

ein vertragliches Beschäftigungsverhältnis nicht das gleiche ist wie ein Dienst und Treueverhältnis im Beamtendienst

Ein wesentlicher Unterschied ist der, dass Angestellte im Öffentlichen Dienst nach ihrer tatsächlich ausgeübten Tätigkeit bezahlt werden. Beamte werden entsprechend ihrer Besoldungsgruppe bezahlt. 

Daher hast du hier 

Das, obwohl ich die Stufe ja aktuell schon habe (nur als E15, da angestellt) und den Job dazu machen würde..

einen Denkfehler drin. 

Was du aktuell machst und was du auf der anderen Stelle machen würdest, spielt für die Besoldungsgruppe, in der du eingruppiert wirst, (fast) keine Rolle. 

Der Schulrat hat also Recht mit seiner Auskunft. Weiterhin empfehle ich einen Blick in das BbgBesG, insbesondere Paragraph 22. 

Traurig was man hier von jemandem im höheren Dienst lesen muss. Es sollte ihnen schon klar sein, das ein vertragliches Beschäftigungsverhältnis nicht das gleiche ist wie ein Dienst und Treueverhältnis im Beamtendienst. Schauen sie sich einfach Mal die Laufbahnverordnung des entsprechenden Bundeslandes an. Die Aussage mit der A13 ist richtig. Weiterhin entspricht die E15 nicht der A14.

Traurig? Warum? Weil ich eine berechtigte Nachfrage stelle? Die E15 entspricht der A15. Was anderes habe ich nicht geschrieben. Im Übrigen haben Sie meine Frage nicht beantwortet.

1. E15 entspricht nicht der A15. seit der Einführung des TVöD ist es schon so dass die Entgeltgruppen und die Dienstränge die hinter den Besoldungsstufen stehen nicht mehr direkt vergleichbar sind. die A15 kann so zum Beispiel der EG 13 oder der EG 14 entsprechen. 2. wer im ö.D. arbeitet sie ein rudimentäres Grundwissen in Beamtenrecht und im Tarifrecht verfügen da im h.D. immer von Führungspositionen ausgegangen werden kann. 3. Ich habe die Frage beantwortet. Die A13 ist Einstiegamt für den h.D. und im Rahmen der Laufbahnverordnung richtig.

Hoi.

Die Aussage des Schulrates klingt dubios.

Ich arbeite bei einer bundesunmittelbaren Behörde und bin in der Mitarbeitervertretung.
Wenn wir ausschreiben, z.B. Abteilungsleitung A15 - dann wird auch mit A15 eingestellt. 

Der angesprochene §22 gilt für die Laufbahnaufstiege - für den Wechsel in den höheren Dienst gilt eben von A12 -> A13g/h -> A14 nach bestandenem Aufstieg.

Für mich käme diese Degradierung nicht in Frage. Die wollen doch nur Geld sparen.....

Allerdings ist es auch bei uns so, dass die E-Stellen kleiner sind als die A-Stellen, also z.B. E13/A14.

Ciao
Loki 

na die Mitarbeiter der Behörde haben mein Beileid. 1. es ist die Personalvertretung bzw. der Personalrat a nicht nur Mitarbeiter dort vertreten sind (die wären Arbeitet und Angestellter) und die Beamten. 2. Nicht die Persvert. schreibt aus sondern die Behörde vertreten durch die Personalabteilung. 3. Eine Ausschreibung in A15 kann nur direkt besser werden wenn der Bewerber bereits im Beamtenverhältnis ist und schon einen A15 Posten bekleidet oder sich aus einer A14 bewirbt und mit Übertragung des ausgeschriebenen Postens befördert wird. 4. Der Fragesteller ist im Angestelltenverhältnis und soll verbeamtet werden. Daher muß die Laufbahn im Einstiegsamt A13 begonnen werden und durch entsprechende Beförderungen kann dann auf diesen Dienstposten die A15 erreicht werden.

@Amtsschimmel25

Achja, wenn der Schimmel wiehert....

Wir haben Angestellte nach TVÖD und DO-Angestellte....watt nu?

Trotzdem ist es natürlich der Personalrat....als Vertrauensperson  der schwerbehinderten Menschen bin ich da manchmal nicht so genau.

Ich kann nur wiederholen - in unserer Behörde wird das direkt so umgesetzt - E15 -> A15. Ob das so hundertprozentig korrekt wäre? Ich habe nichts gefunden, aus dem das Gegenteil zwingend hervorgeht.
Aber du hast da vielleicht noch andere Quellen.  

Wenn wir ausschreiben, z.B. Abteilungsleitung A15 - dann wird auch mit A15 eingestellt.

Bist du dir wirklich ganz sicher, dass das auch gelten würde, wenn der Bewerber, für den man sich entschieden hat, nicht schon die A14, bzw. A15 erreicht hat?

Der angesprochene §22 gilt für die Laufbahnaufstiege

Nein, der Paragraph regelt die Eingangsämter. Jemand, der vorher Angestellter in einem anderen Bundesland war, muss sich mit dem Eingangsamt nach §22 erstmal abfinden.

Als Beamtin bekommst du mehr Geld, besonders im Ruhestand/Rente. Obwohl du erst mit einer niedrigeren Besoldungsgruppe anfängst. Genau abwägen ob du dich privat oder gesetzlich in der Krankenversicherung versicherst. Bei den privaten sind oft die Rücklagen fürs Alter, und den damit erheblich höheren Beiträgen, zu gering. Damit der Beitrag erst niedrig erscheind.

wie berlin und wie andere bundesländer ihre lehrer einstufen, ist ländersache.

in berlin werden m.W. die lehrer gar nicht verbeamtet...

Das war nicht die Frage. Beamtenrecht ist länderübergreifend.

@Maloiya

"Beamtenrecht ist länderübergreifend."

Falsch. Jedes (Bundes)Land hat eigene beamtengesetze, die sich inhaltlich auch unterscheiden.

"Die Gesetzgebungskompetenz für das Beamtenrecht wurde durch die Föderalismusreform grundlegend geändert. Während das Recht der Bundesbeamten nach wie vor nach Art. 73 Abs. 1 Nr. 8 GG der ausschließlichen Gesetzgebungskompetenz des Bundes zugeordnet ist, gehört das Recht für Landes- und Kommunalbeamte überwiegend zur alleinigen Gesetzgebungskompetenz der Länder. Das betrifft insbesondere das Besoldungs-, Versorgungs- und Laufbahnrecht."

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