Wassergeldabrechnung pro Person bei Personenmehrung in Abrechnungsperiode

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Habe ich jetzt nicht nachvollziehen können...

Normalerweise rechnet man sowas per "Personenmonate" ab, also gewohnte Personen pro Monat. Den Leerstand rechnet man mit einer Person, die der Vermieter zahlt...

Demnach gibt es hier insgesamt 42 Personenmonate, wovon 24 auf Einheit 1 entfallen, 7 auf Vermieter/Einheit 2 und 11 auf Mieter/Einheit 2...

Die 600 Euro per Dreisatz umlegen, macht für Einheit 1 342,86 Euro, für Einheit 2/Vermieter 100 Euro, und für Mieter/Einheit 2 157,14 Euro...

Ich habe gerade noch mal recherchiert Die Wasser-Grundgebühren dürfen den Mietern für eine Leer stehende Wohnung nicht umgelegt werden. Das müsste doch bedeuten, wenn ich die Grundgebühr rausrechne, lt deiner Rechnung nach Personenmonaten ermittel und das Gleiche dann auch noch mal mit dem Verbrauch mache, da aber ohne Berücksichtigung des Leerstandes, käme ich doch theoretisch / praktisch auf die richtige und rechtlich korrekte Abrechnungssumme?!?

Vielen Danke nochmal :)

@Delfina1982

Du darfst die Grundgebühr aber nur rausrechnen und getrennt umlegen, wenn dies vertraglich vereinbart ist. Ich gehe mal davon aus, dass die Umlage der Wasserkosten nur als eine Gesamtposition vereinbart ist. Dementsprechend muss diese auch als eine Position auf der Abrechnung auftauchen, die Grundgebühr darf nicht rausgerechnet werden. Als Hilfsmittel, um rechtskonform abzurechnen, ist es zulässig, den Leerstand mit einer Person über den Vermieter zu veranschlagen, damit ist die Grundgebühr abgegolten...

Deine Vorgehensweise ist nachvollziehbar, aber vermutlich nicht vertraglich vereinbart, und damit rechtswidrig...

Danke für den Stern...

Wasser nach Personen umzulegen ist kompliziert. Es bedeutet, dass bei jeder Änderung der Personen der Hauptzähler (als einziger WZ) abzulesen ist und dementsprechend zu jedem Wechsel in der Abrechnung separat eine Verbrauchsberechnung vorzunehmen ist.

Beachte bitte, dass bei diesem Schlüssel auch die leerstehende Wohnung zumindest mit einer Person anzurechnen ist. Bei größeren Wohnung dürfen es gerne auch zwei sein.

Unsinn, die Umlage nach Personenmonaten ist völlig legitim, wenn das Zustandekommen in der Abrechnung erläutert wird, selbst wenn nur die Umlage per Personen im Mietvertrag vereinbart ist, und nicht die nach Personenmonaten...

Vielen Dank schon mal für Eure Antworten.

Im Internet habe ich gelesen, dass das Wassergeld bei einer Wohnung bei längerem Leerstand nicht vom vermieter getragen werden muss. Da die Wohnung über 1 Jahr leer stand, würde ich dieses als längeren Leerstand bezeichnen ?!? Oder liege ich damit falsch? Die Wohnung wurde im Oktober 2011 übergeben und im November 2012 neu bezogen. Da die Abrechnungsperiode immer von März bis März geht hat der Vermieter, in dem Fall meine Eltern, für den Abrechnungszeitraum Oktober 2011 bis März 2012 die Wasserkosten noch mit getragen. Von März 2012 bis November 2012 sollte jetzt aber zu alleinigen Lasten der Mieter gehen (da diese auch nicht zurückhaltend mit dem Wasserverbrauch sind!). Liege ich da falsch??? Zwischenablesungen wurden leider nicht vorgenommen und können daher auch nicht berücksichtigt werden.

Vielen lieben Dank schon mal :)

Es gibt gerichtliche Entscheidungen, die besagen, dass zumindest die Zählergrundgebühr bei Leerstand vom Vermieter getragen werden muss, da diese nutzungsunabhängig ist. Der Vermieter kann sich bei Leerstand also nicht völlig aus der Wasserabrechnung entziehen und nur nach Verbrauch umlegen. Sofern im Mietvertrag nicht vereinbart wurde, Grundgebühr und Verbrauch getrennt abzurechnen, nimmt man daher als Hilfsmittel, dass bei Leerstand eine Person auf den Vermieter angerechnet wird...

Nebenkostenabrechnung - Wasser - Differenz zwischen Hauptuhr und Uhr der Mieteinheiten

Hallo zusammen, ich hoffe hier auf Hilfe und Tipps zu folgender Frage:

Ein Mietshaus ist in 6 Mieteinheiten untergliedert. Jede Mieteinheit hat eine ihr zugeordnete Wasseruhr zur Bestimmung des Verbrauchs in der Wohnung. Diese Zählerstände werden von den Mietern Mitte Dezember abgelesen und dem Vermieter mitgeteilt

Am Haus-Wasseranschluss sitzt eine Hauptwasseruhr. Die Stadtwerke lesen den Zählerstand Mitte Dezember ab. Die Abrechnungsperiode läuft bis 31.Dezember. Die Stadtwerke rechnen den Verbrauch von Mitte Dezember bis 31. Dezember dann hoch. Endergebenis: 233,38 Kubikmeter.

Somit ergibt sich eine Differenz zwischen der Summer aller Mieteinheits-Zählerstände und dem von den Stadtwerken hochgerechneten Verbrauch von 14,431 Kubikmetern.

Wie sind die Kosten der 14,431 Kubikmeter nun in der Jahresabrechnung der Nebenkosten durch den Vermieter an die Mieter abzurechnen. Angegeben wurde bislang immmer "neuer Zählerstand abzüglich neuer Zählerstand = Verbrauch". In einigen Jahren wurde eine Einheit "Wasserschwund" in der Abrechnung eingefügt; diese prozentual angegeben.

Ist der prozentuale Anteil auf Mieteinheiten oder Personen/Köpfe anzulegen? Oder wie verfährt man am besten?

Rechnerisch gesehen: 14,431 Kubikmeter entsprechen 6,18% von 233,38 Kubikmeter. Diese 6,18% auf die jeweilige Verbrauchszahlen der Vermieter aufschlagen?

Wie ist die Rechtslage hierzu?

Vielen Dank tipex1

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