Wasser im Keller...

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Hier leistet weder Hausrat noch Haftpflicht. Hausrat nur bei Leitungswasserschaden, Haftpflicht nur bei Elementarschäden (Überschwemmung, Schneedruck, Sturm). Grundwasser ist kein Elementarschaden und deshalb nicht versichert. Du bleibst auf dem Schaden sitzen.

bitter

ja, das ist leider richtig, meine Hausrat zahlt nicht, da keine Elementarschäden mitversichert sind, wenn dann zahlt man auch 500 € Selbstbeteiligung, also alles hinfällig, kann man eh alles selbst zahlen:-(

Vielleicht grundsätzlich. Im Keller ist überhaupt in diesen Zeiten (weitläufige häufige Überschwemmungen infolge Klimaerwärmung) mit dem Eindringen von Grundwasser zu rechnen. Der Vermieter hat auf diese Umstände keinen Einfluss. Daher greifen immer mehr Bewohner zu einer Warenlagerung(Keller) oberhalb von etwa 75cm. Die Frage, wer das bezahlt: Der Verursacher!! Das ist zunächst die Natur und damit zusammenhängend der Mensch generell. Er und mit ihm in Allianz die Industrie, der Fahrzeugverkehr usw. die zu dieser Erderwärmung ungehemmt beitragen. Solche Schäden sind in den seltensten Fällen versicherbar.

Und! Du und ich tragen zu der Erderwärmung bei!

In unserer Stadt (direkt an der Donau gelegen)wird seit einem Jahr der Grundwasserspiegel mittels einer Unmenge starker Pumpen auf einen Fixstand gehalten. Kann mir nicht vorstellen, dass man die Stadtobersten klagen könnte weil sie vorher nicht abgepumpt haben und Schäden entstanden sind.

Das geht zu Lasten des Vermieters, normal ist der gegen sowas Versichert, mir ist ähnliches passiert, hatte eine Ersatzwaschmaschine im Keller stehen die auf Grund von Wasser im Keller kaputt gegangen ist.Diese mußte der Vermieter ersetzen...

Wenn der Fehler dem Vermieter bekannt war und er es Dir verschwiegen hat sehe ich gute Chancen, dass Du Deinen Schaden ersetzt bekommst

Die Zeitungen schreiben und der Rundfunk berichtet in Bild und Ton über steigendes Grundwasser und erhebliche Überschwemmungen, - warum stellt man noch immer Gegenstände in den Keller unmittelbar am Boden ab? Dem Vermieter vorzuwerfen, er hätte zum Zeitpunkt der Vertragserstellung die Höhe des steigenden Grundwassers oder Überschwemmungen berücksitigen sollen, gehen meiner meinung nach, ins Leere.

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