Was zählt beim Hauskauf als Eigenkapital?

4 Antworten

selbstverständlich zählt das bereits erworbene Grundstück als Eigenkapital. Genauso können sogar Eigenleistungen beim Bau als Eigenkapital gewertet werden. Die Bank führt im Regelfall eine Bewertung des Hauses durch. Bei einem Neubau sind dies die tatsächlichen Baukosten und legt dann nach hausinternen Regeln den sog. Beleihungswert fest. Liegen die Baukosten bei 1oo TD Euro und der Grundstückswert bei 50 TD sollte sogar eine Beleihung von 100% der Baukosten möglich sein. Auf das Gesamtvolumen des Bauvorhabens (inkl. bereits gezahltem Grundstück) würde ein Darlehen in Höhe von 100 TD Euro einer Beleihungsqutoe von 66% entsprechen.

Hallo seekwest,

das Grundstück, welches bereits gekauft und auch bezahlt wurde, zählt selbstverständlich als "Eigenkapital". Die Banken setzen den Gesamtwert von Grundstück und Haus im Verhältnis zu Deiner Finanzierungssumme an, um den sogenannten Beleihungsauslauf zu ermitteln.

Jede Bank wird Dir also das bereits bezahlte Grundstück positiv anrechnen.

Ich hoffe, ich konnte Dir hiermit weiterhelfen.

Viele Grüße, Christian, Interhyp AG

Denke, in der Regel leiht dir die Bank 100 000 Euro und nimmt als Sicherheit Haus UND Grundstück.

UND das Aktiendepot.....

@AnhaltER1960

Wo steht denn was von einem Aktiendepot??

Vielleicht sind die Antworten so unterschiedlich, weil es am Ende Verhandlungssache ist.

Eigenkapital ist nach meinem Dafürhalten frei verfügbares Kapital, das nicht mit dem zu finazierenden Objekt verknüpft ist. In dem Beispiel wäre also das Grundstück kein Eigenkapital. Dennoch senkt es den Finanzierungsbedarf und damit die Zinsbelastung. Die Bank will ja nicht nur Sicherheit für ihr Darlehen, sondern auch für die Zinszahlungen durch ausreichendes Einkommen.

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