Was und wie nach dem Übergangsgeld?

2 Antworten

Das kann ich mir nicht vorstellen. Meines wissens ist der Leistungsträger - die DRV - grundsätzlich dazu verpflichtet, die gewährte Leistung an das Jobcenter auszubezahlen, weil die ja innerhalb des Leistungserhalts auch für die Vermittlung in eine Arbeitsstelle direkt nach Beendigung der Leistung zuständig sind. Das Geld erhälst du normalerweise von dort. Falls dem nicht der Fall ist, dann ist da etwas schiefgelaufen. Das solltest du hinterfragen, nicht das du da noch in ersthafte Schwierigkeiten gerätst, falls das Jobcenter weiterhin die Krankenversicherung und die Rentenversicherungsbeiträge übernimmt UND du die Leistung von der DRV nochmal erhälst. Um den Rest der Frage zu beantworten: Nach der Leistungserbringung gehst du direkt wieder in "Hartz IV".

Mir wurde gesagt, dass ich das Geld von der Rentenversicherung erhalte und der Anspruch auf Leistungen nach SGBll aufgehoben wird. Hatte schon Anfang des Jahres die Maßnahme begonnen, musste aber krankheitsbedingt abbrechen, und zuvor erhielt ich einen Aufhebungsbescheid des Jobcenters, in dem stand, dass ich aufgrund des Übergangsgelds keinen Anspruch mehr auf Alg2 hätte.

@antares2508

Die kennen sich anscheinend selbst nicht mehr aus in Ihren Gesetzbüchern. Aber nach einer derartigen Leistungserbringung gibts definitiv sofort wieder HARTZ IV. Insofern solltest du sowieso innerhalb einer Leistungserbringung rechtzeitig wieder Kontakt zum Jobcenter aufnehmen. 1. damit du nicht wieder eine Wartezeit auf Leistungen aus dem SGB II warten musst und 2. ist das Ziel der Leistung ja die möglichst rasche Teilhabe am Arbeitsleben. In sofern solltest du denen schon auch die Möglichkeit geben, dich in sofortige Arbeit zu vermitteln. Auch wenn es erstmal zur Arbeitserprobung so ein 1 Euro Job ist. Aber egal. Nach dem letzten Tag der konkreten Massnahme gibts von der DRV nuex mehr.

@Vienna1000

Das stimmt nur, wenn es um eine medizinische Reh-Maßnahme ginge. Bei einer Leistung zur Teilhabe wird das Übergangsgeld nach dem letzten Entgelt gerechnet und direkt ausgezahlt.

Die drei Monate Übergangsgeld nach der Teilhabe gibt es nur, wenn kein ALG1 Anspruch besteht, das wäre hier erfüllt. Die Höhe ist aber nicht so wie das Ü-Geld während der Maßnahme sondern niedriger (ich glaube max. wie ALG1). Allerdings kenne ich mich jetzt nicht mit so kurzen Maßnahmen aus. Bei unserer 2jähigen war es so wie ich geschrieben habe.

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