was tun wenn der Kunde nach drei Mahnungen nicht zahlt!

3 Antworten

Hallo . Nimm deine Mahnbescheide und geh damit zum Amtsgericht dort helfen sie dir weiter.Ich habe mich auch selbstständig gemacht und hatte eine Kundin die nicht zahlen wollte,daraufhin habe ich ihr 3 Mahnungen geschickt und sie auch mehrmals telefonisch kontaktiert,was alles nichts genutzt hat bis ich zum Amtsgericht gegengen bin die haben es dann geschafft das ich mein Geld bekommen habe, dazu kamen noch die Verzugszinsen und die Mahngebühren ,am Ende hatte sie gut ein drittel mehr an mich bezahlen müssen.Kämpfe um dein Recht denn jeder sollte für seine Dienste auch angemessen bezahlt werden. Übrigens das alles hat mich nichts gekostet.Viel Erfolg und liebe Grüße.

Ein Mahnbescheid oder ein Anwaltschreiben ist hier genau das richtige. Bei uns im Betrieb machen wir es so. Damit die Kosten im Rahmen bleiben kann man den Mahnbescheid und alles was danach noch kommt, über das Internet beantragen. Es bedarf dann auch keiner Formulare etc. Wir nehmen die Dienste von letzte-mahnung.de in Anspruch. Da sind wir bisher immer gut mit gefahren.

Vielleicht liegt hier ein Missverständnis vor. Ein Mahnbescheid wäre hier genau richtig. Die Mahnungen, die Du zum Schuldner geschickt hast bezeichnet man nicht als Mahnbescheid. Ein Mahnbescheid wird vom Gericht an den Schuldner geschickt. Das Gericht macht das, ohne die Berechtigung der Forderung zu prüfen. Du musst Dir im Schreibwarenhandel ein Formular für den Antrag auf Mahnbescheid besorgen (ca. 1-2 Euro), ausfüllen und an das zuständige Gericht schicken. Das Gericht verlangt eine Gebühr, die von der Höhe der Forderung abhängt. Dann wird der Mahnbescheid amtlich zugestellt. Der Schuldner kann dann bei Gericht Deiner Forderung widersprechen, tut er es nicht und zahlt er auch nicht, kannst Du wiederum die Zwangsvollstreckung bei Gericht beantragen. Der Schuldner hat wieder die Möglichkeit zu zahlen oder zu widersprechen. Tut er wieder nichts, kannst Du den Gerichtsvollzieher beauftragen zu pfänden.

Wie sind als Angestellte meine Arbeitnehmerrechte bei Überstunden, wenn diese mit dem Gehalt abgegolten sind?

Meine Chefin hat uns heute gebeten, in nächster Zeit/nicht absehbar Überstunden zu machen, um einen wichtigen Kunden zu besänftigen.

Ausgangssituation:

  • Ich bin erst seit sehr kurzer Zeit im Unternehmen und habe einen Assistenzjob im Angestelltenverhältnis..
  • Ein wichtiger Kunde ist unzufrieden mit unserem Tempo.
  • Wir bekommen wohl immer mehr Aufträge (auch von diesem Kunden), aber haben nicht das Personal (Zunahme der Aufträge, länger nicht verfügbare Kollegen)
  • Kunde hat angedroht, teilweise Aufträge fremdzuvergeben.
  • Chefin sagt, wir müssen mehr Gas geben, ich sei auch zur Entlastung/Unterstützung gekommen.
  • Sie bittet uns jeden Tag länger zu arbeiten, weiß auch, dass sie anweisen könnte, bittet uns aber erstmal darum.
  • Als Dankeschön, wenn der Stress rum ist, will er sich "was Nettes für das Team überlegen" und vielleicht am Ende des Jahres einen Bonus auszahlen, wenn wir viel Gewinn machen.
  • Meine älteren Kollegen sagen, sie haben in all den Jahren weder Auszahlungen noch Freizeitausgleich bekommen. Sie haben die Befürchtung bei Überstunden dauerhaft noch mehr Aufträge bearbeiten zu müssen "weil es ja scheinbar machbar ist"
  • Die Chefin hat den Posten erst seit 7 Monaten inne.

Auszüge aus meinem Arbeitsvertrag:

  • Arbeitszeit: A) Die regelm. wöchentl. Arbeitszeit beträgt ohne Pausen 40 Stunden. B) Der Arbeitnehmer ist verpflichtet bei Bedarf Mehrarbeits- und Überstunden zu leisten, sowie an Samstagen, Sonn- und Feiertag zu arbeiten.
  • Vergütung: Mit der Vergütung sind sämtliche Mehrarbeitsstunden abgegolten.

Jetzt meine Fragen: Was darf meine Chefin verlangen und was darf sie nicht? Was darf ich und was darf ich nicht?

1) Darf ich meine geleisteten Stunden plus Überstunden in einer Exceltabelle festhalten und bei angesammelten Überstunden einen Freizeitausgleich beantragen (den Zeitpunkt dafür darf sie ja bestimmen)? Weil eine Auszahlung ja laut Vertrag nicht vorgesehen ist.

2) Wie häufig/lange darf sie Überstunden oder gar Mehrarbeit täglich/wöchentlich/monatlich von uns verlangen?

3) Wenn sie Überstunden nicht auszahlen muss aber auch keinen Freizeitausgleich machen will, wozu ist sie dann verpflichtet?

4) Bin ich verpflichtet, ohne etwas zurückzubekommen, im Rahmen des Gesetzes Überstunden "kostenlos"/ohne Gegenleistung zu leisten?

5)Was kann ich von ihr dafür fordern?

...zur Frage

Rückabwicklung eines KFZ-Kaufvertrages (Wandlung)?

Weiß jemand wie die Rechtslage zur folgenden Situation aussieht?

Das Fahrzeug wurde als Neuwagen gekauft. Nach 8 Monaten Besitzdauer und knappen 6.000 KM Laufleistung trat der erste Motorschaden auf. Die Werkstatt reparierte das Fahrzeug innerhalb von 5 Tagen und informierte den Kunden darüber, dass das Fahrzeug abholbereit steht.

Der Kunde nahm das Fahrzeug entgegen und machte sich auf den Heimweg. Bereits auf der Heimfahrt qualmte der Motorraum erneut und das Fahrzeug musste ein zweites Mal abgeschleppt werden. Diesmal stand die Werkstatt vor einem Rätsel. Zwar war direkt klar, dass es sich erneut um einen Motorschaden handelte, jedoch konnte die auslösende Fehlerquelle nicht eindeutig lokalisiert werden. Mehr als ein „ es könnte …“ kam nicht als Aussage.

Nach drei Wochen Werkstattaufendhalt und weiterer Ergebnislosigkeit wurde es dem Kunden zu bunt und er bat schriftlich um ein „ Wandlungsbegehren“. Der Verkaufsleiter des Autohauses sicherte dem Kunden zu, sich persönlich um den Sachverhalt zu kümmern. Immerhin konnte man gemeinsam auf eine über 10 jährige Kundenverbindung und 8 Neuwagenkäufe zurückblicken.

Nach weiteren 3 Wochen, kam dann der Anruf der Werkstatt. Das Fahrzeug wäre repariert und Fahrbereit. Der Kunde nahm das Fahrzeug entgegen. Doch leider konnte er nicht losfahren, da bereits nach dem Starten des Motors das Fahrzeug erneut eine neue Fehlermeldung anzeigte.

Diesmal war es die Öl-Anzeige. Nach weiteren 4 Stunden des warten, war sich das Werkstattteam sicher sämtlich Fehler gefunden zu haben.

Der Kunde konnte sich endlich mit seinem Fahrzeug auf dem Heimweg machen. Das Fahrzeug läuft seit dem „ Rund“. Seit dem letzten Werkstattaufenthalt sind nun 4 Wochen vergangen. Der Kunde möchte jedoch weiterhin an seinem Wandlungsbegehren festhalten, da er das Vertrauen in das Fahrzeug verloren hat.

Zwischenzeitlich (vor 1 Woche und das auf Nachfragen des Kunden) teilte ihm die Werkstatt mit, dass das Wandlungsbegehren abgelehnt wurde und das mit der lapidaren Begründung „ Es geht doch wieder alles…“

Wie sieht es nun rechtlich aus? Kann der Kunde weiterhin auf die Rückabwicklung des Vertrages hoffen? Immerhin waren zum Zeitpunkt des Wandlungsbegehrens sämtliche rechtlichen Voraussetzungen dazu erfüllt.

Sorry das mein Text solange wurde und vorab vielen Dank für die Antworten.

...zur Frage

Was möchtest Du wissen?