Was tun gegen neidischen Arbeitskollegen?

5 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Was tut ihr gegenüber neidische Kollegen? : Es kommt darauf an in welcher Richtung beruflich, weil du vorgezogen bist vor allen anderen?

Wie sollte man sich am besten verhalten? : Dann würde ich an deiner Stelle klar stellen das die berufliche Qualifikation ausschlagen gebend war bzw. Was anderes kommt eher nicht zu tragen, denke ich.

Was tun gegen Üble Nachrede? In welcher Richtung sexueller, aussehen, dann sage ihnen „So bin ich, so bleibe ich“. Dann schlage mit der Faust an dann Tisch und das am Arbeitsplatz so das alle mit bekommen. Sei ein wenig ein O……..loch die Menschen wollen keinen Softie.

Sollte man sich vorerst zurückhalten? Kein zurückhalten was Sache ist muss ausgesprochen werden

Danke für den Stern

Neid mußt du dir erarbeiten. Du hast es also geschafft. Kannst stolz darauf sein. Du bist jetzt Chef und mußt dich positionieren. Gib klare Anweisungen und fertig. Gegen üble Nachrede gibt es ein Mittel, eine Abmahnung - eine zweite Abmahnung und dann die Kündigung.

Ahja krasse Geschichte...

Wenn ein Vorgesetzter keine anderen Führungsinstrumente kennt als Abmahnung und Kündigung, ist er ein armes Würstchen und der falsche Mann für diesen Job.

@PeterSchu

Ein Chef diskutiert nicht mit Angestellten, sondern gibt Anweisungen die zu befolgen sind. Wenn er mit einem anfängt zu diskutieren ist er bald nicht mehr Herr in der eigenen Firma. Meinungen der anderen sind bei Meetings gefragt.

@carsten1979

§1 Der Chef hat immer Recht.

§2 Falls der Chef mal nicht Recht hat, tritt automatisch §1 in Kraft.

@PeterSchu

Ich bin der Meinung einer soll das Sagen haben und am ende dafür geradestehen! Denn ansonsten entsteht Chaos im Raum! Für die Mitarbeiter untereinander ist das auch das Beste um ein Team zu bilden.

@YXhommeMen

Es ist doch unbestritten, dass einer das Sagen hat. Darum heißt er ja Vorgesetzter. Es ist aber nicht so, dass er damit automatisch immer Recht hat, dass seine Untergebenen nix zu sagen haben und wenn sie nicht parieren, werden sie gefeuert.

Ein Chef,der so auftritt, dürfte vollkommen zu Recht Probleme kriegen.

vielleicht findest du hilfreiche tipps auf dieser seite, wie du dich gg. deine "neidischen kollegen" wehren kannst.

viel erfolg und lass dich nicht unterkriegen!!

http://www.lebenshilfe-abc.de/mobbing.html

auszug:

Ausgangspunkt für jedes Mobbing ist ein Konflikt zwischen dem Mobber und dem Opfer, in dessen Verlauf der Mobber aufgrund eigener persönlicher Schwächen und Probleme und/oder einem Mangel an sozialer Kompetenz zu "unfairen" und unangemessenen Maßnahmen greift, um mit dem Opfer den Konflikt auszutragen.

Sei es, dass der Mobber neidisch auf eine neue Position seines Opfers ist, sei es, dass ein Chef einen Mitarbeiter loswerden möchte, weil dieser ihm vielleicht nicht loyal genug ist, sei es, dass Mitarbeiter gegen einen Chef mobben, weil ihnen dieser in ihren Augen vor die Nase gesetzt wurde, obwohl doch ein Anwärter für diese Position in der Abteilung viel besser geeignet gewesen wäre.

Für einen Mobber reicht es aus, dass ihm die Nase eines Kollegen nicht passt und er diesen nicht riechen kann, um den Betreffenden zu mobben. Aufgrund mangelnder Konfliktlösungsstrategien und persönlicher Schwächen weiß er sich nicht anders zu helfen, als den Konflikt mit unfairen Mitteln auszutragen.

Ich würd das nicht aus der Opfersicht angehen.

Ursache und Wirkung bilden oft einen Kreislauf. Ich würde mich hier als Ursache fühlen und daher mich verändern.

Die Opferrolle bedeutet doch, dass man selbst unschuldig ist und keinen Einfluss hat. Das sollte in der Position des Vorgesetzten aber nicht der Fall sein.

@Phillsen

Ich würde mich hier als Ursache fühlen und daher mich verändern. Die Opferrolle bedeutet doch, dass man selbst unschuldig ist und keinen Einfluss hat..

da gebe ich dir bedingt recht.

der ausdruck "opfer" gehört oben im text in "..." gesetzt.

du schreibst in DEINER antwort, dass der user offensichtlich etwas "falsch" machen würde....

ich sehe das ein wenig anders > ich denke, in seiner situation spielt der NEID der MITarbeiter eine ganz große rolle.

VORHER war er noch "einer von ihnen", auch wenn er nebenbei "ausgebildet" hat. JETZT ist er ne gewaltige stufe "hochgerutscht" und steht "über ihnen".

@conny51

Na und? Das Organigramm ist doch nicht das Problem.

Stell Dir vor du Arbeitest irgendwo (wahrscheinlich tust du das ja) Einer deiner Arbeitskollegen reisst sich den A*sch auf um sich weiter zu bilden, und gibt sein bestes um Befördert zu werden. Das kommuniziert er offen und fragt dich und die anderen Arbeitskollegen evtl. mal nach ihrer Meinung dazu etc. Gleichzeitig merkt Ihr, dass er auch wirklich was lernt bei seiner Fortbildung, weil er besser wird in dem was er tut.

Hättest du Neidprobleme wenn dieser Typ dein Chef wird?

Wenn aber andererseits jemand ohne aufhebens irgend nen VHS Kurs belegt und daraufhin vor deine Nase befördert wird, du den Eindruck hast, dass der nichts besser kann als Vorher, und jetzt auch noch mehr Geld bekommt dafür, dass er eigentlich nichts geleistet hat, dann machst du dir wohl deine Gedanken

Beides sei natürlich als subjektive Wahrnehmung zu verstehen, nicht als Tatsachen.

Neidisch kann man nur sein, wenn man sich selbst für besser, geeigneter oder absolut gleichwertig hält. Oder wenn einer Belohnung keine entsprechende Leistung voranging. Kein Mensch ist Neidisch auf etwas, das sich ein anderer Mensch mit viel Schweiß offen und ehrlich erkämpft hat.

Entweder hat unser Protagonist hier nicht genug geschwitzt, oder es nicht gezeigt.

Ausserdem wurden den Mitarbeitern (mutmaßlich) mal wieder fertige Tatsachen aufgetischt. Keine Partizipation, kein Einfluss, keine Annerkennung ihrer Meinung zu dem Thema.

Das verstehen wirklich nur die allerwenigsten der Vorarbeiter, Schichtführer, Abteilungsleiter, Manager, Vorstände die ich bis jetzt kennenlernen durfte. Und das sind dann doch ein paar.

@Phillsen

ja, hast ja recht.

nur in einem nicht:

Kein Mensch ist Neidisch auf etwas, das sich ein anderer Mensch mit viel Schweiß offen und ehrlich erkämpft hat.

es gibt unglaublich viele "kranke köpfe" > die sind förmlich zerfressen vor neid...und bei DENEN ist die ausgangssituation völlig wurscht.. (selbst erlebt)

Die Frage ist, ob Dich das stört, dann musst Du was dagegen unbernehmen:

Ich würde die Kollegen zu einem Gespräch bitten, und ihnen ganz nett sagen, dass du so den Eindruck hast, dass diese sich dir gegenüber, seit du ihr Vorgesetzter bist, "seltsam" verhalten, und dass Du auch den EIndruck hast, sie würden schlecht über dich reden. Sie sollen sich dann mal dazu äußern. Dann würde ich noch erwähnen, dass Du an einem guten Arbeitsverhältnis interessiert bist und sie bittest, bevor sie hintenrum über dich lästern, sollen Sie direkt zu dir kommen um Unklarheiten aus der Welt zu schaffen. Wenn euer Verhältnis vorher freundschaftlich war, so kannst Du auch sagen, dass du nicht möchtest, dass Du nur wegen der Beförerung nun hochnäsig rüberkommst, und dass Dich die Kollegen bitte darauf hinweisen sollen, falls dies so ist. Dass auch Du gerne bereit bist an Dir zu arbeiten, unter der Voraussetzung, dass auch die Kollegen ihr Verhalten überdenken und bessern. Grüße Moni

Du bist doch der Vorgesetzte und mobbing ist ein Kündigungsgrund, sage allen, wenn sie dich nicht mit Respekt behandeln so wie du sie mit Respekt behandelst, siehst dich gezwungen einige Kündigungen vorzunehmen. Aber vllt. ist es auch erst mal Hilfreich mit deinem Vorgesetzten darüber zu reden, vllt. kann er dir auch weiterhelfen.

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