Was spricht gegen ein Tempolimit auf deutschen Autobahnen?

5 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Ein sehr polarisierendes Thema.

Der erste Punkt:

Freiheit. Zwar behaupten Befürworter immer, es wäre keine Freiheit, den Menschen lege ich dann aber immer den Duden nahe:

Zustand, in dem jemand von bestimmten persönlichen oder gesellschaftlichen, als Zwang oder Last empfundenen Bindungen oder Verpflichtungen frei ist und sich in seinen Entscheidungen o. Ä. nicht [mehr] eingeschränkt fühlt

Für mich trifft das Tempolimit 1:1 diese Definition.

Unfallgefahr. Hier gehen die Meinungen auseinander, ich halte jedoch folgendes für richtig:

Die Unfallgefahr würde in dem Fall steigen. Wir haben in Deutschland heftige Geschwindigkeitsunterschiede zwischen den einzelnen Spuren. Dies fördert Unfälle-theoretisch. Dadurch, dass wir diese extremen Unterschiede haben, werden alle Autofahrer aber gezwungen stets aufmerksam zu fahren. Und hier liegt der Hund begraben. Wenn man Stundenlang dem selben Auto mit gleichbleibender Geschwindigkeit hinterherfährt schaltet das Großhirn ab. Die Reaktionszeiten steigen ins Unermessliche-Rate mal, warum es am Stauende meist LKWs sind, die ungebremst hinten reinrauschen-8 Stunden mit 80 hinter einem anderen LKW, dessen Werbung man 8 Stunden mit 80 studieren kann-die Reaktionszeiten sind-selbst wenn man selbst denkt, man wäre aufmerksam-exorbitant hoch. Auch die Gefahr eines Sekundenschlafs steigt extrem an.

Außerdem bringt das freien Fahren viel für die Sicherheit. Selbst bei meinem 13 Jahre alten Opel Corsa greift die Bremse bei 200 perfekt, er bleibt Spustabil. Ausweichmanöver werden bei hohen Geschwindigkeiten zwar sehr dynamisch, aber noch lange nicht unkontrollierbar (Und das ohne ESP). Mach das mal mit einem Uramerikanischen Fahrzeug von vor 13-Jahre (Oder gerne auch von heute). Gott stehe dir bei, wobei da glaube ich auch er machtlos wäre.

Ich persönlich fahre meistens zwischen 90 und 120 auf der Autobahn. Da es jedoch Berufsverkehrszeiten sind ist es stets voll und ich muss aufmerksam sein-kein Problem mit 90.

Wenn ich aber dann mal eine längere Strecke fahre und dort wirklich wenig los ist (Ich erlebe es regelmäßig, dass ich 150 Kilometer weit fahre, dauerhaft mit Vollgas und an 3 Autos vorbei fahre.), muss ich schnell fahren. Da bin ich ehrlich, fahre ich da 120 schlafe ich extrem schnell ein. Es besteht eben ein Unterschied zwischen Lenkrad gerade halten und aktiv aufmerksam fahren.

Dies ist einer der Gründe, warum du in Deutschland und speziell auf der Autobahn so sicher fährst. Im Internationalen Vergleich sind wir ganz oben mit dabei. Island zum Beispiel kommt noch vor uns. Aber so gut wie alle Nachbarländer-abgesehen von der Schweiz-weisen trotz Tempolimit deutlich höhere Unfall und Todeszahlen auf (Natürlich pro gefahrenem Kilometer).

Es verlangsamt einen. Fahre ich meine 150 Kilometer mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 160, bin ich nach 55 Minuten da, fahre ich 100 brauche ich 90 Minuten.

Das ist der Unterschied auf der Strecke, wenn ich einmal 120 fahre-und einmal, wenn ich 180-190 fahre. Den Zeitverlust will ich nicht eingehen.

Es bringt in Sachen CO2-Ausstoß nahezu gar nichts. Ein Tempolimit würde den CO2-Ausstoß um gerade einmal 0,092‰. (Das sind also 0,0092%).

Oder um es anders auszudrücken: Würden wir die Moore in Deutschland renaturieren, welche entwässert wurden, hätten wir eine Reduktion des Weltweiten CO2-Ausstoßes um ganze 0.138%. Es würde also mehr als 15x so viel bringen. Und hier reden wir nur von dem CO2-Ausstoß, der dadurch gestoppt wird! Fangen die Moore wieder an, CO2 aufzunehmen ist der Effekt natürlich um ein vielfaches Größer! Denn Moore machen nur 3! Prozent der Weltweiten LANDfläche aus-speichern aber Doppelt so viel CO2 wie alle Wälder der Erde gemeinsam. Hier musst du ansetzen, wenn du wirklich was machen willst.

Also sehen wir: Der CO2-Austoß ist Vernachlässigbar.

Soweit dazu.

Aber eines kannst du dir merken, und das trifft eigentlich immer zu:

Extreme sind nie gut.

Ein generelles Tempolimit ist genau so bescheiden wie eine freie Fahrt.

LED-Anzeigetafeln sind die Lösung. Diese können auf die Verkehrs und Wettersituation reagieren. Bei Neuschnee bringt einem ein Tempolimit von 130 auch nichts, wenn irgendein Idiot meint, das ausnutzen zu müssen. Hängt da eine Tafel, die gleichzeitig auch vor Stau warnen kann o.ä. kannst du effektiv Staus verhindern und Unfällen vorbeugen. Außerdem ist die Akzeptanz der Bevölkerung dafür viel höher.

Des weitern müsste man das Handy-Verbot viel extremer Kontrollieren und die Strafen deutlich erhöhen-gerade für so Vorsatztaten wie viel zu hohe Geschwindigkeit (30 km/h+), Handy am Steuer, Alkohol am Steuer,...

Denn immerhin werden rund 2/3 der Unfälle durch Ablenkung verursacht.

Also: Klares Nein zum Tempolimit. Klares Ja für Sinnvolle Lösungen.

LG

Sehr schöne Antwort, danke!

@Markanswer2173

Danke.

Edit: Für mich trifft das Tempolimit 1:1 diese Definition.

Hier ist natürlich das nicht vorhandene Tempolimit gemeint, bevor mir ein neunmalkluger das wieder Stundenlang unter die Nase reibt^^

Sehr gute und fundierte Antwort! Danke!

Der Großteil der Bevölkerung möchte es einfach nicht.

Vielen Deutschen kommt ein allgemeines Tempolimit als Einschränkung ihrer Freiheit gleich. Ich hab das sogar mal selber Erfahren dürfen, als ich in einem Land unterwegs war, wo 120km/h allg. Tempolimit auf der Bahn bestand. Das hat mich auf Dauer doch etwas nervös gemacht. Nicht weil ich der größte Raser wäre, sondern weil ich einfach nicht die Möglichkeit gehabt habe, wenn ich es gewollt hätte. 

Es hat Potential die Aufmerksamkeit zu senken. Schnellfahrer wird es mit und ohne Tempolimit geben. Die Sache ist nur, der Ottonormalfahrer rechnet (im Regelfall) auf einem unbeschränkten Autobahnstück damit, dass von hinten sich ein Auto mit bswp. 160km/h von hinten nähert, wenn er auf die Linke Spur zieht (gibt natürlich genug Idioten, die das nicht machen, aber die meisten tun es). Bei 120km/h allg Templimit rechnet kaum noch einer damit.

Das Unfallargument wird gerne für ein Tempolimit verwendet. Darauf entgegne ich: Ja, es stimmt das auf Autobahnen Menschen verunfallen, aber dann müsste man auch konsequenterweise alle Bäume entlang der Landstraßen fällen. Denn die Unfall- und Todesrate auf den Landstraßen ist deutlich höher.

CO2 einsparen tut es ein bisschen was. Aber auch hier wäre es weitaus sinnvoller, andere Dinge durchzusetzen, wie z.B. der sofortige Stopp jeglichen Torfabbaus und/oder Wiedervernässung von Mooren, ne Umweltsteuer auf Flugzeugflüge etc.

Hallo!

Dagegen spricht, dass es in aller Regel schlicht nicht durchführbar und sich auf Autobahnen, die für viele gewissermaßen als Freiflugzone für Autos und rechtsfreier Raum gelten - es lohnt sich, den alten aber guten Film "Der Autobahnkrieg" (siehe Video) anzuschauen, auch wenn er teilweise was von Realsatire haben mag - sowieso niemand dran hält.

Außerdem machen es die Verkehrsverhältnisse, die immer weiter ausarten schwer wirklich Gummi zu geben, selbst wenn jemand es wollen würde. Oft sind Autobahnen so verstopft, dass man froh ist, wenn man mal 90 oder 100 fahren kann.

Hier ist der "Autobahnkrieg", habe den mehrfach gesehen und kann es nur jedem empfehlen.

https://www.youtube.com/watch?v=rcpOdbpRsKA

Woher ich das weiß:eigene Erfahrung

Ich habe den Film gesehen. Sehr interessant. Danke für den Tipp.

Falsch! Für ein TL spricht überhaupt nichts. Das sind alles populistische "Argumente" die keiner Prüfung stand halten.

Gegen ein TL spricht alles was man sich nur vorstellen kann: hier eine kleine Auswahl:

  • die Freiheit selbst die Geschwindigkeit zu entscheiden führt nicht nur zu mehr Zufriedenheit der einzelnen Fahrer sondern auch zu mehr Sicherheit - klinge vielleicht auf den ersten Blick paradox, ist aber so: dadurch dass jeder - z. B. beim Spurwechsel - mit anderen Geschwindigkeiten rechnen muss, erfordert dies viel mehr Aufmerksamkeit beim Fahren. Die Konzentration muss viel höher sein selbst bei denen die langsamer fahren weil sie mit schnelleren Teilnehmern rechnen müssen
  • Ein TL würde ein eintöniges und somit ermüdendes Fahren ergeben - wieder zu Lasten der Sicherheit
  • unsere persönliche Freiheit
  • hochentwickelte Automobiltechnik kann auch genutzt werden und steht nicht nur auf dem Papier
  • die Motoren der Fahrzeuge können freigefahren werden (wenn sie nie gefordert werden, bilden sich Ablagerungen, was zu mehr Spritverbrauch und weniger Leistung führt)
  • schau Dir limitierte Länder an: z. B. die Schweiz, Österreich, USA und sehr viele andere - alle haben eine schlechtere Unfallstatistik auf Autobahnen - und das bei weniger Verkehr! Dies belegt ebenfalls dass Deutschland hier richtig liegt.
  • Ein TL passt einfach nicht ins Computerzeitalter - alles soll moderner, schneller besser werden und dann die Geschwindigkeit limitieren auf ein Niveau das auch Autos in den 50igern schon fahren konnten?
  • moderne Verkehrsleitsysteme regeln da wo es nötig ist die Geschwindigkeit flexibel und geben sie frei sobald es wieder möglich ist, so werden nötige Begrenzungen auch besser eingehalten da sich die Sinnhaftigkeit besser erschließt da sie nur bei Notwendigekeit geschalten werden
  • deutsche Autos verkaufen sich im Ausland auch deswegen so gut, WEIL sie mit dem Zertifikat „Autbahn tested“ werben können! Das bringt uns enorme wirtschaftliche Vorteile! Selbst DISKUSSIONEN um ein TL schaden den Verkäufen häufig schon! - Für einen Ausländer ist es eben sehr beruhigend ein Auto zu kaufen, von dem er weiß, dass es in seinem Heimatland mit hoher Geschwindigkeit sicher bewegt werden kann. Er fühlt sich dann bei seinen niedrigen Geschwindigkeiten subjektiv noch sicherer und hat immer das Gefühl in einem Auto zu sitzen das nicht nur für hohe Geschwindigkeiten gebaut ist, sondern dieses auch tagtäglich in Deutschland beweisen muss.
  • weltweit haben deutsche Autobahnen ein ganz besonderes Image - es gibt sogar viele Touristen dies sich so etwa einmal im Leben ansehen möchten und kommen von weit her aus der ganzen Welt - auch wenn es das Wort „Autobahn“ im Englischen nicht gibt, so benutzen es z. B. Amerikaner oftmals doch, wenn sie die DEUTSCHE Autobahn meinen – verbunden mit einem ganz besonderen Leuchten in den Augen

Übrigens

im australischen Northern Threthory wurde 2007 auch aus "Sicherheitsgründen" ein TL eingeführt. Und wie sich gezeigt hat, sind die Ermüdungsunfälle danach stark gestiegen. 2012 wurde das Limit wieder aufgehoben! Und zwar sogar auf Landstraßen!

    Interessant!

    Das mit Australien wusste ich gar nicht, werde mich da mal informieren!

    Eines ist mir aufgefallen:

    weltweit haben deutsche Autobahnen ein ganz besonderes Image - es gibt sogar viele Touristen dies sich so etwa einmal im Leben ansehen möchten und kommen von weit her aus der ganzen Welt

    Hier sehe ich ein Problem. Viele Leute-auch Deutsche-können ihr Auto in Extremsituationen nur schlecht beherrschen. Außerdem können die meisten Ausländer die Geschwindigkeiten nicht einschätzen. Wer in Deutschland groß wird, fährt meist auch mit seinen Eltern auf der Autobahn. Dort wird man nonstop mit den hohen Geschwindigkeiten konfrontiert. Dadurch prägt sich das ins Hirn ein.

    Wenn jetzt aber jemand zum ersten mal 150 auf der Autobahn fährt ist oft schon-man schaue sich Youtubevideos an-völlig überfordert. Wenn sie dann noch zuverlässig erkennen sollen, ob das herannahende Auto in 5 oder 10 Sekunden da ist, und ob es 180 oder 250 fährt-hört es bei sehr sehr vielen auch auf.

    Diese Problem sehe ich meist tatsächlich bei Ausländischen Fahrern, aber auch Deutsche sind davor natürlich nicht gefeit.

    Deshalb:

    Fahrsicherheitstrainings verpflichtend einführen, für jeden, der ein Kraftfahrzeug mit einer Höchstgeschwindigkeit von über 60 auf Deutschen Straßen führen will. Regelmäßig. Genau so wie Überprüfungsfahrten mit einem Fahrlehrer.

    LG

    @roboboy

    Ja der Punkt mit den Ausländern ist natürlich vollkommen richtig. Wir wachsen hier mit den hohen Geschwindigkeiten auf und werden auch in der Fahrschule damit konfrontiert. Das ist etwas ganz anderes als Touristen die dann einmal hier her kommen. Ich wollte mit diesem Punkt nur die Faszination ausdrücken, die unsere Autobahnen in aller Welt auslösen. Vielen Ausländern ist das aber auch zu heavy selbst zu fahren und sie möchten das zumindest einmal vom Beifahrersitz erleben - auch das ist für sie schon ein wahnsinnig tolles Erlebnis. Ich habe z. B. Verwandschaft in Canada (sind irgendwann in den 60iger von hier nach Canada ausgewandert). Vor einigen Jahren waren sie mit Tochter und Enkeln hier bei uns zu Besuch. Als ich sie vom Flughafen abholte und wir uns auf der Autobahn das erste mal mit über 200 km/h bewegten, klebten die Augen der Enkel (damals im Alter von 14 bis 17) auf meinem Tacho - verbunden mit kurzen ungläubigen Blicken zu ihrer Mutter. Ihre Mutter erklärte ihnen dann ganz prägnant "This is the Autobahn"

    Im Übrigen, dieser Punkt, dass Ausländer es eben nicht gewohnt sind, ist meiner Meinung nach auch einer der Hauptgründe, warum kein Verkehrsminister eines anderen Landes sich an die Aufhebung des TL traut. Denn vermutlich käme es ZUNÄCHST zu einem Anstieg der Unfälle. Bis sich dann der Effekt der Gewöhnung, verbunden mit niedrigeren Unfallzahlen, wie bei uns, einstellen würde, ist er vermutlich schon nicht mehr am Ruder - in den Anfangszeiten der vermutlich steigenden Unfallzahlen aber, würde er von den Medien zerissen werden.

    Nochmal kurz zum Northern territory: soweit ich das in den Artikeln zusammentragen konnte war es so: 2007 wurde eben ein TL eingeführt in Höhe von 110 km/h (allerdings auf Landstraßen - Autobahnen gibt es dort im Outback offenbar nicht) - danach stieg die Zahl der Ermüdungsunfälle deutlich an. 2012 wurde dann in einem 3-jährigen Pilotprojekt auf verschiedenen Teilstrecken das TL wieder aufgehoben, auf dem Rest nur auf 130 km/h erhöht. Dann wurde wieder verglichen. Auf den Strecken ohne TL waren weniger Unfälle. 2015 wurde das TL dann auch auf den restlichen Strecken wieder aufgehoben.

    @allocigar78

    Danke! Wäre super, wenn du mir den Artikel mal verlinken könntest. Ich habe einiges gefunden, war aber alles nur Spekulation, es soll passieren, und ein paar Kritische sowie befürwortende Stimmen.

    Im Übrigen, dieser Punkt, dass Ausländer es eben nicht gewohnt sind, ist meiner Meinung nach auch einer der Hauptgründe, warum kein Verkehrsminister eines anderen Landes sich an die Aufhebung des TL traut. Denn vermutlich käme es ZUNÄCHST zu einem Anstieg der Unfälle. Bis sich dann der Effekt der Gewöhnung,

    Da stimme ich dir zu 100% zu. Österreich versucht sich an 160 km/h auf Teilstrecken, Italien diskutiert über eine Erhöhung des Limits und Polen hat es auf 140 heraufgesetzt. Der Trend, dass man sich langsam vorwagt, ist zu erkennen, aber auch noch mit anderen, ganz pragmatischen Problemen verbunden:

    Eine Deutsche Autobahn wird-ich schreibe das aus dem Kopf, also bitte nicht an den Zahlen rumrupfen, gerne korrigieren oder selbst recherchieren-50 Zentimeter tief in den Boden gebaut. In anderen Ländern sind 20cm üblich. Eine dortige Straße würde einem Betrieb mit Kräften, wie sie bei 180 oder 190 auftreten, nicht lange Standhalten. Es fehlt oft auch an Mittelleitplanken, Seitenleitplanken, es stehen Bäume am Fahrbahnrand und Kurven sind deutlich schärfer.

    Auch diese Gründe tragen natürlich dazu bei, dass die Deutsche Autobahn so sicher ist. Warum sollte man die Autobahn noch so teuer bauen, wenn man eh nur 130 fahren dürfte? Würde man vermutlich nicht machen, durch diese Verschlechterung gäbe es auch wieder einen Anstieg an Verkehrstoten.

    Kurz gesagt: Der Weg von Freier Fahrt zu Tempolimit ist einfach und schnell. Der Weg von Tempolimit zu freier Fahrt ist Steinig und lang und meist nicht einfach zu bewerkstelligen, da es eben nicht nur an einer Entscheidung hängt, sondern auch an Baulichen Maßnahmen.

    LG

    @roboboy

    ohje ohje, ich mit meinem Englisch, da such ich mir nen Wolf das ist ja schon wieder Jahre her... - hier schau mal da hab ich was gefunden vielleicht bringt Dich das weiter

    http://www.australiastoughestcars.com.au/news/video-open-speed-limits-northen-territory/

    hab allerdings jetzt gerade beim Stöbern auch schon wieder was gelesen, dass es dann, nachdem es 2012 bzw. 2015 wieder aufgehoben wurde, dann Ende 2016 auf 130 wieder eingeführt wurde - die wissen auch nicht was sie wollen...- evtl. Regierungswechsel... nur ne Vermutung - allerdings wie gesagt, es geht um LANDSTRAßEN - also mit Gegenverkehr - ist also eh nicht ganz zu vergleichen.

    @allocigar78

    Ja. Ich kann durchaus verstehen, wenn man dort ein Tempolimit wieder einführt. Wie gesagt: Ich bin nicht für sinn freies "Kein limit, egal wo". Die Straße scheint wenig befahren und ziemlich gerade, deshalb kann ich mir gut vorstellen, dass man dort relativ gefahrlos auch 150 fahren kann-aber das wars dann auch.

    In Deutschland haben wir 2-3 Spuren im Normalfall, Mittelleitplanken und Rechtsseitig entweder Leitplanken oder weite auslaufflächen. Das ist was anderes und wie du schriebst-nicht vergleichbar.

    LG

    Ich fahre meist mit 100 über die Autobahn und bin noch niemals dabei eingeschlafen!!

    Ich weiss auch das die Autobahnen die sichersten Straßen sind, aber ich kenne niemanden, der deshalb dort seine Kinder spielen läßt!!

    @watchman

    darfst Du ja solange Du keinen behinderst - und auch für Dich als 100 - Fahrer bringt die freie Fahrt den Sicherheitsgewinn insofern, dass auch Du gezwungen bist aufmerksamer zu fahren, da Du stehts mit deutlich schnelleren rechnen musst.

    Ja und dass Du Deine Kinder nicht dort spielen lassen solltest sollte ja wohl selbstverständlich sein... verstehe Deine Ausführung jetzt nicht so ganz - lässt Du die etwa in der Stadt auf der Hauptstraße spielen nur weil da nur 50 gefahren werden darf??????????? - wäre ein etwas seltsamer und sehr gefährlicher Ort dafür oder? - Jede Art der Beschäftigung benötigt eben auch den richtigen Ort - und eine Straße ist - egal wo (Spielstraßen mal ausgenommen) ganz sicher der falsche Ort für spielende Kinder (mal davon abgesehen dass es natürlich sowieso verboten ist)

    Northern Territory, ist das die Gegend, wo dir auf 200km schnurgerader Straße praktisch kein anderes Auto begegnet? Wäre ja dann als Vergleich bundesdeutscher Autobahnen denkbar ungeeignet, oder nicht?

    @Zalla55

    die Frage kann ich Dir nicht beantworten, ich war noch nicht dort. Allerdings handelt es sich ja um eine Landstraße - also 2 Spuren und keine bauliche Trennung was den Vergleich ja dann wieder ausgleicht. - Allerdings ich habe so viele Argumente geschrieben - du suchst Dir jetzt ein einziges raus, das ich so als Bonus geschrieben habe - das ist doch nicht der zentrale Punkt.

    @allocigar78

    Deine ersten 5 Punkte kommentiere ich nicht, weil sie in meinem Verständnis schlicht Unsinn sind. Freiheit, Motor frei fahren, tolle Technik, Ermüdung ...nichts davon überzeugt mich.

    Das Image der deutschen Autos ist sicher nicht wegen der Autobahnen so gut. Das der Autobahnen selbst schon eher, aber was bewirkt das schon groß? Dass sich paar Autofreaks mal zum Rasen zu uns bewegen? Toll, noch mehr Vollgasidioten auf der Bahn!

    Und was hat jetzt ein Tempolimit mit Computerzeitalter zu tun? Ich weiß es nicht.

    Variable Steuerung ist ok, jedenfalls auf ohnehin schon begrenzten Strecken wie dem Kölner Ring. Da ist dann eben mal 120 erlaubt, wenn relativ wenig Verkehr ist. Bei 4 Spuren und vielen Aus-Einfahrten sicher auch angebracht.

    Nur zur Unfallstatistik habe ich nicht gefunden, was deine Aussage belegt. Woher hast du die Zahlen dazu?

    @Zalla55

    tja wenn Dich Fakten nicht überzeugen, dann kann ich Dir leider auch nicht helfen...

    Und zu Deiner Frage was es mit Computerzeitalter zu tun hat? - Dass in einer modernen Gesellschaft auch moderne Technik genutzt werden dürfen soll (z. B. moderne Fahrzeuge die auf hohe Geschwindigkeiten ausgelegt sind und gut genutzt werden können) und nicht 100 Schritte zurück auf ein starres Limit. Leitsysteme regeln da wo und wann es nötig ist und ansonsten ist eine Beschränkung nicht nur unnötig sondern komplett kontroproduktiv.

    Und wenn Du zu Unfallstatistiken nichts finden kannst - ja ok, dann erklärt sich dass Du das Computerzeitalter nicht so ganz realisiert hast. Ich empfehle Dir die Suchmaschine Google. Hier z. B. eine Seite bei der Du sogar immer den Vergleich zu Deutschland siehst: https://www.maki-car-rental.com/mietwagen/unfallrisiko-rechner.html USA z. B. 1,45x mehr tödliche Unfälle, Österreich 1,18x mehr und da ist weniger Verkehr ergo das Risiko nicht so hoch!

    Ja ich will aber jetzt hier nicht wieder von vorne anfangen das ganze nervt mich langsam; die Fakten sprechen eine ganz klare Sprache, ich habe das Wesentliche zusammengefasst.

    Zum Abschluss gebe ich Dir noch ein weises Zitat von Benjamin Franklin mit auf den Weg:

    "Wer die Freiheit aufgibt, um Sicherheit zu gewinnen, wird am Ende beides verlieren!"

    @allocigar78

    Ich hatte jetzt aus deiner Antwortz eher Meinungen als Fakten gelesen, aber das siehst du sicher anders. Sei's drum. Zu deiner Unfallstatistik nur eine Anmerkung: es werden alle gefahrenen Kilometer mit allen Unfalltoten verglichen. Das klingt erstmal plausibel. Aber es geht hier um Tempolimits auf Autobahnen. Also dürfte man für einen treffenden Vergleich eben auch nur eine solche Statistik heran ziehen. Und die habe ich Computerneandertaler tatsächlich nicht gefunden. Deshalb habe ich ja dich Experten gefragt ;)

    Außerdem sind es deutlich mehr Verletzte als Tote, die in dieser Statistik keine Rolle spielen. Gerade auch bei besserer Fahrzeugsicherheit und medizinischer Versorgung verschiebt sich z.B. in D der Anteil deutlich von Toten auf Verletzte.

    Und dann hast du übrigens Schweiz falsch zitiert (die haben weniger Tote als D). Aber egal, auch DK, N, S sind besser dran, dafür aber F, E und I wieder schlechter. Alles aber auch in nur geringem Unterschied. Eine Relation auf Tempolimits als einziger Ursache ist da schon wenig logisch.

    @Zalla55

    diese Länder haben aber alle weniger Verkehr als wir - ergo ist die Gefahr schon geringer - und trotzdem liegen die meisten Länder schlechter als wir! Autobahnen sind grundsätzlich die sichersten Straßen - hier ein ausführlicher Bericht https://www.destatis.de/DE/PresseService/Presse/Pressekonferenzen/2018/verkehrsunfaelle_2017/Pressebroschuere_unfallentwicklung.pdf?__blob=publicationFile

    Aber trotzdem ist auch die Gesamtstatistik interessant, denn dadurch, dass wir in Deutschland, bedingt durch die notwendige bessere Ausbildung und eben dadurch, dass wir uns im Straßenverkehr mit höhreren Geschwindigkeiten befassen müssen, wirkt sich das Verhalten und Denken sicher auch auf übrige Straßen aus - sodass auch hier ein Vorteil zu erkennen ist. Würden wir uns nur noch mit Geschwindigkeiten unter 130 abgeben müssen, sinkt ggf. auch die Reaktionsfähigkeit und Umsichtigkeit. - Ausschlaggebend sind aber natürlich die Autobahnzahlen.

    Weißt Du, ich will Dir ja nicht verbieten nur 130 zu fahren - meintewegen auch nur 100 - und das ist ja das schöne, dass es sich jeder aussuchen kann, so lange er anderen nicht behindert und sich an das Rechtsfahrgebot hält. Nur dann sei auch Du so fair und lass diejenigen, die gerne schneller fahren, dies auch tun. Und wie schon geschrieben, auch Du profitierst davon, dass Du permanent mit höheren Geschwindigkeiten rechnen muss und das auch schon bei Deiner Fahrschulausbildung musstest - ergo damit aufgewachsen bist.

    1. Es dauert deutlich länger ans Ziel zu kommen

    2. Der Absatz von Sportwagen besonders „Hot Hatches“ sinkt da es kaum nich Gründe gibt einen solchen Wagen zu kaufen

    3. Die Unfälle durch einschlafen am Steuer steigen (such mal nach Statistiken aus Frankreich)

    Aus meiner Sicht gibt es außer den erhöhten Spritverbrauch und ein etwas höheres Unfallrisiko (die wenigsten Unfälle passieren bei gerader Strecke auf einer Autobahn) keinerlei Gründe für ein Tempolimit. Das wäre die letzte Freiheit welche man in diesem Land noch hat, die einem genommen werden würde.  

    1. Es dauert deutlich länger ans Ziel zu kommen

    Das ist in den meisten Fällen falsch, denn man kann i.a.R. nicht lange schnell fahren.

    3. Die Unfälle durch einschlafen am Steuer steigen (such mal nach Statistiken aus Frankreich)

    Völliger Unsinn.
    Gerade hohe Geschwindigkeiten bedingen auch ein erhöhtes Unfallrisiko,
    sie sind sicher kein Garant dafür, wach und aufmerksam zu bleiben.

    Deine Logik nach müssten Normalfahrer Unfälle ohne Ende bauen...

    @Crack
    enn man kann i.a.R. nicht lange schnell fahren

    Wenn man nur 100 Fahren kann weil der Verkehr dicht ist bringt ein 120er Limit auch nichts.....

    Ich Pendel in letzter Zeit oft die Strecke Stuttgart Würzburg grade die A81 ab Würzburg richtung Stuttgart und umgedreht ist fast immer Frei da fahr ich minuten Lang durchgehend vMax

    Gerade hohe Geschwindigkeiten bedingen auch ein erhöhtes Unfallrisiko, sie sind sicher kein Garant dafür, wach und aufmerksam zu bleiben.

    Wenn ich mich dabei erwische Müde zu sein ist das fast immer bei tempo 100 in einer langen Schlange wenn man nur eine Hand am Lenkrad hat die andere auf der Armlehne und man halt so dahin tuckert.

    Fahr ich schnell nehm ich immer beide Hände ans Steuer und der Fuß wartet permanent auf dem Bremspedal....

    @Nonameguzzi
    Wenn man nur 100 Fahren kann weil der Verkehr dicht ist bringt ein 120er Limit auch nichts.....

    Was soll ich mit dieser Aussage anfangen?

    Es geht um die Herabsenkung der Höchstgeschwindigkeit und um die Angleichung der Geschwindigkeit aller Fahrzeuge.

    @Crack
    Was soll ich mit dieser Aussage anfangen?

    Drüber nachdenken?

    Angleichung der Geschwindigkeit wird auch mit 120 schon eng...

    Rechts ein Lastwagen mit 85km/h der nächste mit 90km/h überholt..... uuuuund der Effekt ist verflogen....

    Jemand schminkt sich beim Fahren im Spiegel, vergisst das man wieder schneller Fahren kann.... Angleichung fürn Allerwertesten.

    Ok, deine Idee ist gut aaaaber:

    Warum darf ein Mofa nur 25 bzw 45 Fahren? Warum nicht da mit der Angleichung anfangen?

    Warum sind LKW's auf Landstraßen auf 60km/h beschränkt obwohl der rest 100 darf?

    Warum darf ein LKW auf der Bahn nur 90 Fahren wenn der rest doch schneller Darf?

    Klar ich verstehe das Prinzip der Angleichung schon weniger Abbremsen durch langsamere Verkehsteilnehmer jetzt musst du aber bedenken:

    Das Tempolimit bzw die Tatsache das es eben nicht Pauschal ist wird von vielen Leuten als so ziemlich letzte "Freiheit" angesehen und ist International gesehen auch ein Alleinstellungsmerkmal natürlich braucht es da eine "Rechtsgüterabwegung" du gewichtest eben die Faktoren anders als ich.

    @Nonameguzzi

    Du wirfst da vieles völlig wahllos durcheinander.

    Orientiert wird sich im Straßenverkehr immer am Schwächsten.
    Man macht also nicht die Langsamen schneller sondern die Schnellen langsamer.

    Sollen fahrerlaubnisfreie Mofa jetzt 45km/h fahren dürfen?
    Sollen wir LKW jetzt entdrosseln damit die außerorts auch 100km/h fahren können? Wir war das mit dem "drüber nachdenken"?

    Natürlich wird es zwischen einem LKW und einem PKW immer einen Geschwindigkeitsunterschied geben, selbst wenn man mal max.120km/h annimmt. Die Unterschiede sind aber nicht mehr so groß, genau das ist aber eine Hauptunfallursache.

    Ich weiß, dieses Thema polarisiert.
    Es gibt eigentlich nur ein dafür oder dagegen.

    Ich empfehle dann immer einen Urlaub in Skandinavien.
    Man fährt dort sehr entspannt, es gibt weniger problematische Situationen auf der Straße weil alle nur ähnlich schnell sein dürfen,
    und - oh Wunder - alle kommen an ihr Ziel.

    @Crack
    Man macht also nicht die Langsamen schneller sondern die Schnellen langsamer.

    Man setzt 15 Jährige auf Gedrosselte Mofas und die sollen sich nach auf der Kurvigen Landstraße mit 25km/h rum qualen? Soll ich mit dem Auto jetzt auch nur 25 fahren?

    Sollen fahrerlaubnisfreie Mofa jetzt 45km/h fahren dürfen?

    Die Klasse AM sollte ab 15 Gemacht werden, die Beschränkung sollte auf 60 angeboben werden um zumindest im Stadtverkehr mithalten zu können.

    Sollen wir LKW jetzt entdrosseln damit die außerorts auch 100km/h fahren können?

    Technisch kein Problem, Reisebusse welche auf Identische Motoren, Achsen, Bremsen setzten dürfen es auch.

    Natürlich wird es zwischen einem LKW und einem PKW immer einen Geschwindigkeitsunterschied geben

    Dann hat es das Angleichen ja total gebracht^^

    Die Unterschiede sind aber nicht mehr so groß, genau das ist aber eine Hauptunfallursache

    Wie viele der Jährlich Entstandenen Unfälle aufgrund von überhöhter Geschwindigkeit erfolgen in Unbegrenzten Bereichen?

    Besonders gefährdete Bereiche sind für Gewöhnlich schon beschränkt.

    Ich empfehle dann immer einen Urlaub in Skandinavien

    Ja mit einem Unimog die Fjörde lang...... mein Traumurlaub würde garkeine Straßen haben ;D

    und - oh Wunder - alle kommen an ihr Ziel.

    Ich pendel in letzter Zeit aufgrund einer Schulischen Ausbildung sehr viel (schnell mal 800km die Woche)

    Habe da jetzt auch schon öfter Ausprobiert wie das Fahren mit dem Tempomat ist und wenn ich 100 oder 120 Fahre obwohl die Strecke frei ist brauch ich wirklich deutlich länger als wenn ich 200 Fahren. Das macht schnell mal ne halbe bis eine Stunde aus.

    @Crack

    Das ist in den meisten Fällen falsch, denn man kann i.a.R. nicht lange schnell fahren.

    Wenn ich im Schnitt 160 fahren komme ich schneller an als wenn ich 120 fahre.

    Ja, 160 im Schnitt ist hier Problemfrei möglich, im Ruhrgebiet natürlich schwieriger.

    Völliger Unsinn.

    Nein, dem ist wirklich so. Schau dir Statistiken aus allen anderen Ländern an-Deutschland steht, was die Verkehrssicherheit angeht, sehr weit vorne. Und bei uns sterben nur ein Bruchteil der Menschen auf der Autobahn (12%, 67% auf der Landstraße!). Dazu kommt, dass der Großteil der Tödlichen Unfälle auf Autobahnen auf LKWs zurückzuführen ist.

    Kein Wunder-ein LKW am Stauende bringt die Energie auf wie ein Auto, dass mit weit über 400 ins Stauende kracht.

    Solange LKWs erlaubt bleiben, gibt es keinen Rationalen Grund, ein Tempolimit einzuführen.

    2. Schau mal in die Schweiz. Ich sehe hier DEUTLICH mehr Sportwagen und Hot Hatches als in Deutschland. Tempolimit und Strafen sind bekannt.

    @Dunkel

    @Dunkel. Wirtschaft und ein tempolimit sollten nicht vermischt werden.

    Würde Simbabwe die dicksten Sportwagen der Welt anbieten würden alle Deutschen auch Sportwägen aus Simbabwe fahren beim Wechselkurs 1€=1mio simbabwische Dollar

    @Dunkel

    Die Schweizer mischen auf den grenznahen deutschen Autobahnen auf. Fahr mal auf der A5/A81/A96

    @railan

    Die A96 fahre ich regelmässig. Von Ausnahmen (die gibt es immer) abgesehen mischen "die Schweizer" auch nicht mehr oder weniger auf als andere Nationen. Weiterhin von ein paar unrühmlichen Ausnahmen abgesehen, fahren "die Schweizer" auch nicht nach D um ihre Autos auszufahren, sondern primär zum Einkaufen, Bekannte/Verwandte besuchen, in Ferien etc... oder sie sind sogar Deutsche die einen Abstecher in die Heimat machen.

    @Fakeacc283

    D.h. ein wirtschaftlich starkes Land mit hohem Lohnniveau kauft sich trotz Tempolimit Sportwägen. Einfach so, weil sie es sich leisten können?

    --> Einverstanden

    Bedeutet aber ja, dass ein Tempolimit kein Hindernis für einen Sportwagenkauf ist. Die Schweiz ist da kein Einzelfall. In den USA, den Emiraten und China sieht es nicht anders aus.

    Inwiefern sich also die Einführung eines Tempolimits in Deutschland auf die Nachfrage nach Sportwägen und Hot Hatches auswirken sollte, erschliesst sich mir nicht.

    Davon abgesehen. Ohne konkrete Zahlen zur Hand zu haben behaupte ich dass bereits ein Grossteil aller stark motorisierten Fahrzeuge ins Ausland geht. Trotz dortiger Tempolimits. Deutschland ist abgesehen vom Flottengeschäft für die deutschen Autohersteller schon längst kein relevanter Markt mehr.

    Und bitte nicht falsch verstehen. Obwohl es sich mit Tempolimit deutlich entspannter fährt bin ich kein Befürworter. Die Fakten sollte man aber dennoch nicht ignorieren.

    Was möchtest Du wissen?