Was soll ich hier ankreuzen?

8 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Als geringfügig beschäftigter zahlst du keinen Beitrag zur Renten/Kranken/Arbeitslosen/Pflegeversicherung wie die "normalen" Arbeitnehmer. Du erwirbst allerdings auch keine Ansprüche daraus wie z.B. anrechenbares Entgelt für die Rente oder Beschäftigungszeiten. Nur wenn du auf die Rentenversicherungsfreiheit verzichtest, kannst Du Ansprüche daraus erwerben, bei bis zu 400 EUR Entgelt aus dem Minijob wirkt sich das auf deine Rente aber nicht aus. Der Verzicht (sprich: Zuzahlung zu den RV-Beiträgen) rechnet sich eher z.B. für Mütter, die jahrelang Hausfrau waren und zu wenig anrechenbare Zeiten für die Rente haben. Finanziell lohnt es sich jedoch eher, das Geld in eine private Vorsorge zu stecken.

Danke für die auführliche Antwort.

stimmt genau. Wenn noch wenige Monate für die anrechenbaren Zeiten fehlen, ist das evtl. interessant, weil nur dann auch REHA-Maßnahmen von der Rentenversicherung übernommen werden.

Wenn Du es nicht willst, da verzichtest Du nicht auf die Vesicherungsfreiheit. Solltest Du trotzdem Wiesudennblues durch den Kopf gehen lassen. Anstelle einer pauschalen Steuer, die zwar auch der Rentenversicherung (teilweise) zukommt, bekämmst Du bei Verzicht direkt Zahlungen auf Dein Rentenkonto. Dazu musst Du, so glaube ich, jedoch auch noch einen geringen Betrag vom Lohn dazu bezahlen. Dann wärst Du zusätzlich im geringen Umfang gegen Erwerbsminderung mitversichert. Wer im ALter sicher ist, sowieso von staatlicher Stütze leben zu müssen oder zu wollen, für den ist das natürlich nix.

Ich will nicht Rentenversichert werden, da ich mich als Selbständiger sowieso nicht auf die staatl. Rente verlasse. Die Beschäftigung bei einem Sportverein soll nur ein Ausgleich zu meiner Bürotätigkeit sein.

ich liebe diesen Satz, der taucht immer und immer wieder auf ... Du willst auf die Versicherungsfreiheit nicht verzichten, also: NEIN, Du gibst keine schriftliche Erklärung ab.

Ich würde eher Ja ankreuzen. Ja ab Tag des Beschäftigungsbeginns oder nach Eingang, da eher Beschäftigungsbeginns. Sprich, du verzichtest auf die Rentenversicherung ab Beschäftigungsbeginn. Das Nein würde ich so interpretieren, als würdest du auf die Erklärung verzichten und der Versicherung zustimmen

FALSCH! Durch JA zahlt er RV-Beitrag aus dem Minijob, übrigens immer aus min. 155 EUR, egal wieviel er tatsächlich verdient.

@wiesudennblues

Ok, hab es mir noch einmal in Ruhe durchgelesen.. also dann Nein ;) sorry

@mondlicht82

Danke, Danke, so macht GF richtig Spaß DH !!

Bei einer kurzfristigen Beschäftigung kann man keine Beiträge aufstocken.

Das geht nur bei einem Minijob, also einem 400-Euro-Job.

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